Öko-Modell-Regionen

Amberg-Sulzbach und Stadt Amberg Öko-Modellregion

Neuigkeiten aus der Region
Wie können biologisch und regional erzeugte Lebensmittel in das Verpflegungsangebot von Kindertagesstätten – auch bei knappem Budget- integriert…
Großküchen auf Bio umstellen? Das nehmen sich etliche Initiativen vor. Sei es in der Kita und in Schuleinrichtungen,…
Auch 2017 lädt die „Öko-Modellregion Amberg-Sulzbach & Stadt Amberg“ wieder zu einem Fotowettbewerb rund um das Thema Streuobst…

Die oberpfälzische Öko-Modellregion setzt sich aus den 27 Kommunen des Landkreises Amberg-Sulzbach und der Stadt Amberg zusammen. Die waldreiche ländliche Region wird geprägt durch Getreideanbau und Grünlandwirtschaft, der Ökolandbau-Anteil liegt aktuell im Bereich des Landesdurchschnitts. Die Region kann bereits einige innovative Vermarktungsansätze und ein hohes touristisches Potential vorweisen.

 

Vorrangiges Ziel der Öko-Modellregion ist es, die Verbesserung der Absatzmöglichkeiten von Bio-Rohstoffen und -Lebensmitteln in der Region zu erreichen. Bei der Direktvermarktung und dem Einsatz von regionalen Bio-Produkten in Gemeinschaftsverpflegung und Gastronomie sollen Potentiale verstärkt genutzt werden. Dazu gehören Kooperationsmöglichkeiten im Bereich Ernährungsbildung, das wachsende Interesse der Verbraucher an den Themen Ernährung und Landwirtschaft, sowie die zunehmende Nachfrage nach Bio-Qualität und -Erlebnis im Tourismus. Das Angebot an Öko-Ware aus dem Landkreis soll mit der Nachfrage in der Stadt Amberg zusammengebracht und dabei Bewusstsein für die Bedeutung des Ökolandbaus geschaffen werden.

 

In Zusammenarbeit mit Erzeugern, Verarbeitern, Fachberatern und weiteren Akteuren aus der Region sollen in den Bereichen Öko-Landwirtschaft und Bio-Verarbeitung Themen wie Mischfruchtanbau und nachhaltige Grünlandbewirtschaftung sowie regionale Wertschöpfungsketten insbesondere für Bio-Getreide und -Fleisch vorangebracht werden. Die in Stadt und Land gewachsenen Strukturen in Bio-Erzeugung, – Verarbeitung und Direktvermarktung auf der einen Seite, und die bereits aktiven Initiativen wie Integrierte Ländliche Entwicklung, LEADER und Naturpark bieten eine solide und erfolgversprechende Basis für die Weiterentwicklung der örtlichen Landwirtschaft zur bioregionalen Versorgung der eigenen Region. Eine Region, die den eigenen Strukturwandel gestalten und aus ihren Potentialen schöpfen wird.

 

Presse

23.03.2016: Jungbrunnen für die Äpfel – Streuobstschnitt am Annaberg, aus: www.onetz.de

18.03.2016: Auftrieb für Bio, aus: www.nordbayern.de

16.03.2019: Auftrieb für Öko, aus: Nürnberger Nachrichten (PDF)