Öko-Modell-Regionen

Miesbacher Oberland Öko-Modellregion

Neuigkeiten aus der Region
Während des Leitzachtaler Sommers erleben Sie von Juni is August rund um Fischbachau ein einzigartiges Veranstaltungs- und Aktiv-Programm…
Das Leitzachtal wird Hollertal! Doch wie funktioniert der Holleranbau? Was muss bei Pflege, Ernte und Verarbeitung beachten werden?…
Über einen bequemen Forstweg geht es in ca. 1,5 Stunden auf die Bucher Alm, die von Familie Haase…
Seit rund 15 Jahren sind Genossenschaften wieder im Trend. Vielerorts tut man sich zusammen, um gemeinsam die Wertschöpfung…
Der Hof der Berghammers liegt malerisch an einem Hügel in Gmund. Am Tegernsee tummeln sich viele Menschen, vor…
Werner, gelernter Metzger und Martina, gelernte Hauswirtschafterin sind beide auf einem Hof großgeworden. Beide haben erstmal andere Wege…

Das Miesbacher Oberland verfügt bereits über einen sehr hohen Anteil an Biobetrieben und ökologischer Anbaufläche. Die Region im vom Grünland geprägten bayerischen Voralpen- und Alpenland ist mit einem Anteil von 28 Prozent Biobauern Vorreiter in Bayern. Ein wichtiger Grund für die hohe Zahl der Biobetriebe ist das Engagement der Stadtwerke München, die im Gebiet des Taubenbergs im Mangfalltal das Trinkwasser für die Landeshauptstadt bezieht. Auch Touristen schätzen die idyllische Landschaft und die vielfältigen Freizeitmöglichkeiten sehr. Gelebte Traditionen und eine gute Zusammenarbeit in Stadt- und Dorfstrukturen machen die Region aus. 17 Gemeinden beteiligen sich an der Öko-Modellregion Miesbacher Oberland.

 

In der Region ansässig ist ein Anbieter von hochwertigen Tees, Kräutern und Gewürzen in Bioqualität. Die Idee einer „Kräuterregion Leitzachtal“ bietet vielfältige Perspektiven für Landwirte, aber auch für Gastronomie und Tourismus. Ein hohes Potential wird in diesem Zusammenhang bei den regionalen Bio-Lebensmitteln Rindfleisch und Milch gesehen – deren Wertschöpfung und Vermarktung soll erhöht und befördert werden.

 

Zudem braucht es Bewusstseinsbildung bei den Verbrauchern – Bürgern wie Touristen und den direkten Kontakt zur Landwirtschaft. Dies soll durch Bildungsprojekte, Informationsveranstaltungen aber auch durch die Beteiligung über Genussrechtprojekte erfolgen. Dazu gibt es bereits gute Erfahrungen in der Region. Die Öko-Modellregion Miesbacher Oberland möchte mit dem Ansatz, den hohen Anteil der Biobetriebe stärker auch für die Region als Wirtschaftsstandort und touristisches Ziel zu nutzen, die regionale Identität stärken.

Marika Kinshofer

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Marika Kinshofer