Öko-Modell-Regionen

Waginger See - Rupertiwinkel Öko-Modellregion

Neuigkeiten aus der Region
Waging am See/Otting. Bei der Ortschaft Tettenberg in der Nähe von Otting – Gemeinde Waging am See –…
In Laufen fand ein „Bio kann jeder“-Workshop für Teilnehmer aus Kindertagesstätten, Kindergärten, Schulen und Köche statt, kurz: für…
„Biowirtenetzwerk“ der Ökomodellregion Waginger See-Rupertiwinkel vorgestellt Teisendorf – „Für uns als kleine Nebenerwerbler ist diese Ökomodellregion eine wunderbare…
Offene Türen rannten die zahlreichen Aktiven der Ökomodellregion Waginger See-Rupertiwinkel bei der neuen Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber ein: Anlässlich…
Einer der wichtigsten Faktoren, um dem Klimawandel zu begegnen, sei der Boden, sagte der Sprecher des Agrarbündnisses TS/BGL,…
Sonnenschein und sommerliche Temperaturen bildeten den geradezu idealen Rahmen eines informativen Frühlingsspaziergangs über den Streuobstanger der Familie von…
Die Schlossbrauerei Stein ist das, was man landläufig als gesundes mittelständisches Unternehmen bezeichnen würde. Wie viele dieser Unternehmen,…

Sie haben sich zur staatlich anerkannten Öko-Modellregion zusammengeschlossen: Fridolfing, Kirchanschöring, Laufen, Petting, Saaldorf-Surheim, Taching, Teisendorf, Tittmoning, Waging und Wonneberg! Die nunmehr zehn Gemeinden  im Südosten Bayerns haben so einiges zu bieten: es gibt Biopioniere, kreative Unternehmer und  bürgerliche Initiativen in Sachen Artenschutz und Ernährung.

 

Jetzt wollen sich die Gemeinden weiter entwickeln. Durch gezielte Vernetzung aller Beteiligten, neue Arbeitsgruppen und  aktive Beratung Umstellungsinteressierter sollen biologische Produktion und regionale Weitervermarktung entwickelt und umgesetzt  werden. Natürlich mit politischer Unterstützung gerade im Bereich Gewässerschutz und  schonender Landnutzung. Denn das fördert  den Tourismus in der Region. Ökologische Landwirtschaft, die die Kulturlandschaft erhält und den See schont, zieht weitere Urlauber an.

 

Die Themenfelder der Öko-Modellregion Waginger See/ Rupertiwinkel sind in drei Säulen mit entsprechenden Arbeitsgruppen aufgeteilt:

 

  • Erzeugung und Vermarktung regionaler Bioprodukte
    • AG Biofleisch
    • AG Biomilch
    • AG Ökoackerbau
  • Kommunen, Bürger und Verbraucher in der Öko-Modellregion
    • AG Ernährungsbildung
    • AG Kommunen
    • AG Streuobst und Artenschutz
  • Weitere landwirtschaftliche Themen in der Öko-Modellregion
    • AG Regionales Eiweiß
    • AG Milch aus regionaler Fütterung
    • AG Einbindung konventioneller Landwirte

 

Ziel der Öko-Modellregion ist es, wertschätzendes Miteinander von ökologischer und konventioneller Landwirtschaft aktiv zu leben. Öko ist heutzutage nicht mehr aus der Landwirtschaft wegzudenken. Mit dem Schwerpunkt Ökolandbau ist diese Region ein gutes  Beispiel für gelebte Vielfalt. Und: gute ökonomische Bedingungen und die stetig wachsende Nachfrage bieten heimischen Bauern aktuell gute Perspektiven für die Umstellung auf Ökolandbau.  Der Erfahrungsaustausch zwischen Biopionieren der ersten Stunde, jungen Ökolandwirten und konventionellen Landwirten wird in Zukunft bestimmt einiges in Bewegung bringen.

 

Die Gemeinden und deren Bürgermeister unterstützen die Öko-Modellregion in vielen Bereichen. Die Einführung von Bio-Menüs in den Gemeinschaftsküchen von Kliniken, Schulen und Kindergärten soll unterstützt werden, wie z.B. an der Salzachklinik in Fridolfing. Die für die Region früher typischen Streuobstwiesen werden wieder vermehrt angepflanzt und gepflegt, auch auf kommunalen Flächen. Außerdem haben alle Kommunen ein umfangreiches Beschlusspaket verabschiedet, das den Ökolandbau in der Region stärken und den ökologischen Gedanken im Tätigkeitsbereich der Kommunen verankern soll. Die Kommunen wollen künftig auch touristische Chancen nutzen, die die Ökomodellregion bietet.

 

Kontakte

Marlene Berger-Stöckl
Jessica Romstötter