Öko-Modell-Regionen

Waginger See - Rupertiwinkel Öko-Modellregion

Neuigkeiten aus der Region
Ein wesentlicher Hebel für mehr Biolandbau ist die Stärkung der Wertschöpfung bis zur Verarbeitung der heimischen Produkte, ob…
Die Spezialisierung und zunehmende Arbeitsbelastung in der Landwirtschaft hat in den letzten Jahrzehnten dazu geführt, dass die meisten…
Einen praxisnahen Einblick in die Vielfalt der bestehenden Produkte und Angebote gab eine kulinarische Info-Radltour der Waginger Tourist-Info…
Die Ökomodellregion will mehr sein als eine gute Idee. Und das Programm ist ambitioniert. „Wir werden zum Teil…
Zum ersten Mal hatte die Projektleitung der Ökomodellregion Waginger See – Rupertiwinkel zum verbandsübergreifenden „Umsteller-Stammtisch“ in den Riedlerwirt…
Wie kann ich Eiweißquellen vom eigenen Hof erschließen und für die Tierfütterung sinnvoll nutzen? Praktiker in der Ökomodellregion…
Die Ökomodellregion Waginger See- Rupertwinkel konnte sich bei der diesjährigen Preisvergabe von „Bayerns besten Bioprodukten“ auf der Grünen…
Die Schlossbrauerei Stein ist das, was man landläufig als gesundes mittelständisches Unternehmen bezeichnen würde. Wie viele dieser Unternehmen,…

Sie haben sich zur staatlich anerkannten Öko-Modellregion zusammengeschlossen: Fridolfing, Kirchanschöring, Laufen, Petting, Saaldorf-Surheim, Taching, Teisendorf, Tittmoning, Waging und Wonneberg! Die nunmehr zehn Gemeinden  im Südosten Bayerns haben so einiges zu bieten: es gibt Biopioniere, kreative Unternehmer und  bürgerliche Initiativen in Sachen Artenschutz und Ernährung.

 

Jetzt wollen sich die Gemeinden weiter entwickeln. Durch gezielte Vernetzung aller Beteiligten, neue Arbeitsgruppen und  aktive Beratung Umstellungsinteressierter sollen biologische Produktion und regionale Weitervermarktung entwickelt und umgesetzt  werden. Natürlich mit politischer Unterstützung gerade im Bereich Gewässerschutz und  schonender Landnutzung. Denn das fördert  den Tourismus in der Region. Ökologische Landwirtschaft, die die Kulturlandschaft erhält und den See schont, zieht weitere Urlauber an.

 

Die Themenfelder der Öko-Modellregion Waginger See/ Rupertiwinkel sind in drei Säulen mit entsprechenden Arbeitsgruppen aufgeteilt:

 

  • Erzeugung und Vermarktung regionaler Bioprodukte
    • AG Biofleisch
    • AG Biomilch
    • AG Ökoackerbau
  • Kommunen, Bürger und Verbraucher in der Öko-Modellregion
    • AG Ernährungsbildung
    • AG Kommunen
    • AG Streuobst und Artenschutz
  • Weitere landwirtschaftliche Themen in der Öko-Modellregion
    • AG Regionales Eiweiß
    • AG Milch aus regionaler Fütterung
    • AG Einbindung konventioneller Landwirte

 

Ziel der Öko-Modellregion ist es, wertschätzendes Miteinander von ökologischer und konventioneller Landwirtschaft aktiv zu leben. Öko ist heutzutage nicht mehr aus der Landwirtschaft wegzudenken. Mit dem Schwerpunkt Ökolandbau ist diese Region ein gutes  Beispiel für gelebte Vielfalt. Und: gute ökonomische Bedingungen und die stetig wachsende Nachfrage bieten heimischen Bauern aktuell gute Perspektiven für die Umstellung auf Ökolandbau.  Der Erfahrungsaustausch zwischen Biopionieren der ersten Stunde, jungen Ökolandwirten und konventionellen Landwirten wird in Zukunft bestimmt einiges in Bewegung bringen.

 

Die Gemeinden und deren Bürgermeister unterstützen die Öko-Modellregion in vielen Bereichen. Die Einführung von Bio-Menüs in den Gemeinschaftsküchen von Kliniken, Schulen und Kindergärten soll unterstützt werden, wie z.B. an der Salzachklinik in Fridolfing. Die für die Region früher typischen Streuobstwiesen werden wieder vermehrt angepflanzt und gepflegt, auch auf kommunalen Flächen. Außerdem haben alle Kommunen ein umfangreiches Beschlusspaket verabschiedet, das den Ökolandbau in der Region stärken und den ökologischen Gedanken im Tätigkeitsbereich der Kommunen verankern soll. Die Kommunen wollen künftig auch touristische Chancen nutzen, die die Ökomodellregion bietet.

 

Kontakte

Marlene Berger-Stöckl
Jessica Linner