Öko-Modell-Regionen

Waginger See - Rupertiwinkel Öko-Modellregion

Neuigkeiten aus der Region
Auf einem entspannten Fahrradausflug zu verschiedenen Biohöfen lernen wir Menschen kennen, die sich für eine ökologische Landwirtschaft und…
In der Gemeinde Teisendorf, die mit ihren vielen bäuerlichen Betrieben seit 2016 auch Mitglied in der Ökomodellregion Waginger…
Naturland Bio Betrieb Justizvollzugsanstalt Laufen – Lebenau Sie kaufen Kartoffelsäcke (12,5 kg), die Sie dann selber befüllen können.…
Waging und Fridolfing zeigen in München ausgewählte Produkte aus der Region Das kulturelle und kulinarische Erbe landwirtschaftlicher Erzeugnisse…
Mit einem Vortrag zur Ökologie rundeten die Oberstufenschüler des AKG ihr Wissen um Landschaftsnutzung, Tourismus und die Verantwortung…
Die Stadt will bevorzugt Biobauern als Pächter: Auch Konventionelle mit Vorgaben – Kontroverse Diskussion im Stadtrat Die Stadt…
Eine Flurbegehung der Arbeitsgruppe Regionales Eiweiß vermittelt Alternativen Tengling. (al) Viele Bauern denken, sie seien auf importiertes Soja…
Franz Obermeyer in Tengling ist sicher einer der Pioniere im Bemühen um eine nachhaltige Bio-Landwirtschaft in unserer Gegend.…
Ökomodellregion und Landschaftspflegeverband starten Biosammelzertifizierung für Streuobstwiesen Waging/Laufen. Die Öko-Modellregion „Waginger See -Rupertiwinkel“, zu der sich sieben Gemeinden…

Sie haben sich zur staatlich anerkannten Öko-Modellregion zusammengeschlossen: Fridolfing, Kirchanschöring, Laufen, Petting, Saaldorf-Surheim, Taching, Teisendorf, Tittmoning, Waging und Wonneberg! Die nunmehr zehn Gemeinden  im Südosten Bayerns haben so einiges zu bieten: es gibt Biopioniere, kreative Unternehmer und  bürgerliche Initiativen in Sachen Artenschutz und Ernährung.

 

Jetzt wollen sich die Gemeinden weiter entwickeln. Durch gezielte Vernetzung aller Beteiligten, neue Arbeitsgruppen und  aktive Beratung Umstellungsinteressierter sollen biologische Produktion und regionale Weitervermarktung entwickelt und umgesetzt  werden. Natürlich mit politischer Unterstützung gerade im Bereich Gewässerschutz und  schonender Landnutzung. Denn das fördert  den Tourismus in der Region. Ökologische Landwirtschaft, die die Kulturlandschaft erhält und den See schont, zieht weitere Urlauber an.

 

Die Themenfelder der Öko-Modellregion Waginger See/ Rupertiwinkel sind in drei Säulen mit entsprechenden Arbeitsgruppen aufgeteilt:

 

  • Erzeugung und Vermarktung regionaler Bioprodukte
    • AG Biofleisch
    • AG Biomilch
    • AG Ökoackerbau
  • Kommunen, Bürger und Verbraucher in der Öko-Modellregion
    • AG Ernährungsbildung
    • AG Kommunen
    • AG Streuobst und Artenschutz
  • Weitere landwirtschaftliche Themen in der Öko-Modellregion
    • AG Regionales Eiweiß
    • AG Milch aus regionaler Fütterung
    • AG Einbindung konventioneller Landwirte

 

Ziel der Öko-Modellregion ist es, wertschätzendes Miteinander von ökologischer und konventioneller Landwirtschaft aktiv zu leben. Öko ist heutzutage nicht mehr aus der Landwirtschaft wegzudenken. Mit dem Schwerpunkt Ökolandbau ist diese Region ein gutes  Beispiel für gelebte Vielfalt. Und: gute ökonomische Bedingungen und die stetig wachsende Nachfrage bieten heimischen Bauern aktuell gute Perspektiven für die Umstellung auf Ökolandbau.  Der Erfahrungsaustausch zwischen Biopionieren der ersten Stunde, jungen Ökolandwirten und konventionellen Landwirten wird in Zukunft bestimmt einiges in Bewegung bringen.

 

Die Gemeinden und deren Bürgermeister unterstützen die Öko-Modellregion in vielen Bereichen. Die Einführung von Bio-Menüs in den Gemeinschaftsküchen von Kliniken, Schulen und Kindergärten soll unterstützt werden, wie z.B. an der Salzachklinik in Fridolfing. Die für die Region früher typischen Streuobstwiesen werden wieder vermehrt angepflanzt und gepflegt, auch auf kommunalen Flächen. Außerdem haben alle Kommunen ein umfangreiches Beschlusspaket verabschiedet, das den Ökolandbau in der Region stärken und den ökologischen Gedanken im Tätigkeitsbereich der Kommunen verankern soll. Die Kommunen wollen künftig auch touristische Chancen nutzen, die die Ökomodellregion bietet.

 

Kontakte

Marlene Berger-Stöckl
Jessica Romstötter