Öko-Modell-Regionen
Amberg-Sulzbach und Stadt Amberg

Projekte / Fruchtbare Netzwerke aufbauen – Innovation durch Kooperation

Potentiale sichtbar machen, neue Kontakte knüpfen,

und über Erfahrungsaustausch und Kooperation gemeinsam neue Möglichkeiten entdecken.

 

Milchhof Pöllinger möchte einen Teil seiner Heumilch zu Käse verarbeiten lassen und direkt vermarkten. Im Nachbarlandkreis sucht ein Käser gerade einen Heumilchlieferanten.
Einige Direktvermarkter möchten ihre Produkte auch in den Städten Sulzbach-Rosenberg und Amberg bekannt machen. Würde jeder einen eigenen Stand auf dem Wochenmarkt betreiben, wäre der Aufwand zu groß. Nun kooperieren sie und sind mit einem gemeinsamen Stand gelegentlich auf den Märkten dabei.

Bauer Hoffmann möchte auf Bio umstellen und denkt über die Haltung von Geflügel in Mobilställen nach. Er sucht Kontakt zu Bio-Kollegen, die bereits damit arbeiten. In der Nachbar-Öko-Modellregion gibt es einen Biobetrieb der seine Erfahrungen gerne teilt.

Familie Heldrich hat einen Teil ihres Dinkels in Floß zu Weißmehl verarbeiten lassen und würde dieses gerne an die Bäckereien in seiner Umgebung verkaufen. Die hiesigen Bäcker bemühen sich darum, den Verbrauchern bewusst zu machen, wie wertvoll das traditionelle Bäckerhandwerk für die Lebensqualität in der Region ist. Wenn Biobauer und Bäcker vor Ort zusammenarbeiten, können die Verbraucher ihrem Brot schon auf dem Acker beim Wachsen zuschauen. Und sie können erleben, was Biene, Feldlerche, Regenwurm & Co mit ihrem Brot zu tun haben.

 

Die Liste dieser Beschreibungen könnte endlos weitergehen. Ohne Treffen, gemeinsamen Austausch und ohne die Menschen, die viel hören und herumkommen, sind viele potentielle Kooperationen unwahrscheinlich. Sobald es diese Menschen in der Region gibt, gehören solche Synergien quasi zu den positiven Nebeneffekten des Tagesgeschäftes. Egal ob Kooperationen, Wissen um Abnehmer oder Verarbeiter – die Akteure in der Region finden besser zueinander, wenn es jemanden gibt, der gezielt vernetzt, zuhört und Begegnungen erleichtert. Stammtische, themenbezogene Veranstaltungen, Exkursionen, branchenübergreifender Austausch, die Liste der Möglichkeiten ist groß.

 

Die Projektmanagerin der Öko-Modellregion Amberg-Sulzbach/ Amberg vernetzt gerne und ist offen für Projekte und Anregungen, welche die Kreisläufe und Kooperationen in der Region stärken und ermöglichen. Die Vermittlung von potentiellen Partnern, Beratern, Know-how und Kontakten gehört zu ihren Kernaufgaben.

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