Öko-Modell-Regionen

Projekte / Gemeinsame Projekte in der Landwirtschaft

Eiweißquellen vom eigenen Hof nutzen

Wie kann ich Eiweißquellen vom eigenen Hof erschließen und für die Tierfütterung sinnvoll nutzen? Praktiker in der Ökomodellregion Waginger See- Rupertiwinkel hatten im Vorjahr zu Felderbegehungen eingeladen und zogen jetzt ein Resümee aus ihren Erfahrungen. Franz Huber aus Fridolfing, der den Erfahrungsaustausch für Landwirte aus der Ökomodellregion organisierte, erinnerte an sein Rotklee-Luzerne-Gemenge, angebaut nach Ganzpflanzensilage von Wintergerste, das ihm mit drei bis vier Schnitten sehr gute Erträge liefert und flexibler im Erntezeitpunkt ist als Wiesengras. Es zählt auch als Greening-Fläche.

 

Den ganzen Artikel können Sie hier herunterladen:

23.02.2017: Eiweiß vom eigenen Hof füttern (PDF)

 

Presse

24.03.2017: Eiweißquellen vom eigenen Hof, aus: Bayerisches Landwirtschaftliches Wochenblatt (PDF)

04.03.2017: Eiweißquellen vom eigenen Hof nutzen, Südostbayerische Rundschau, Hans Eder (PDF)

 


 

Wenig Aufwand, hoher Nutzen – hochwertiges Eiweißfutter aus der Region
Eiweißfutter für das Vieh wird zwar in großen Mengen aus anderen Kontinenten importiert, ist auf Dauer aber keine nachhaltige Lösung für eine bodengebundene bayerische Landwirtschaft. Alternativen und Antworten für hiesige Betriebe zeigte  die „Arbeitsgruppe regionales Eiweiß“ der Ökomodellregion unter der Leitung von Franz Huber auf einer Felderbegehung in Fridolfing und Kirchanschöring auf. An die 50 Betriebsleiter, darunter auch etliche Biobetriebe, zeigten großes Interesse an den vorgestellten Beispielen.

 

Den ganzen Artikel können Sie hier herunterladen:

30.06.2016: Hochwertiges Eiweißfutter aus der Ökomodellregion (PDF)

05.07.2016: Eiweißfutter aus der Region, aus: Südostbayerische Rundschau (PDF)

22.02.2016: Erfahrungsaustausch regionales Eiweiß (PDF)

 

Eiweißfrüchte vom heimischen Acker können dabei helfen, die Importe aus Drittländern zu reduzieren. Sie sparen Mineraldünger, lockern die Fruchtfolge auf und tragen bei richtigem Anbau zum Erhalt der Bodenfruchtbarkeit bei. Wer regionales Eiweiß verfüttert, schließt zudem die Gefahr der Kontamination mit gentechnisch veränderten Organismen (GVO) aus.
Eiweiß vom heimischen Acker kann man in Form von Soja, Ackerbohnen oder Erbsen anbauen, aber gerade im regenreichen Voralpenland eignen sich auch die altbekannten und erosionsschützenden Kleearten und die Luzerne hervorragend, um den Eiweißbedarf der heimischen Wiederkäuer zu decken. Grünfutter von der Weide oder im Futtertrog hat hohe Rohproteingehalte, wenig Verluste und wird besonders gern gefressen.

 


 

Einbindung konventioneller Landwirte
Die Seenberater vom Amt für Landwirtschaft Traunstein arbeiten eng mit den Betreuern der Ökomodellregion zusammen, haben doch alle dasselbe Ziel: Die Reduzierung der Nährstoffeinträge aus der Landwirtschaft in die Gewässer. Während sich in der Ökomodellregion viel um den Ökolandbau dreht, übernehmen die Seenberater die Beratung der Betriebe zu einer ganzen Palette von Themen wie Güllelagerung, Nährstoffbilanzierung, Abstände zu Gewässern bei Düngung und Pflanzenschutz oder Rückhaltemaßnahmen.

 

Weitere Informationen zur Seenberatung finden Sie unter

www.alf-ts.bayern.de/landwirtschaft/pflanzenbau/097831/index.php

 

Informationen zum Interreg-Projekt “Gewässer-Zukunft” finden Sie unter

www.gewaesser-zukunft.eu

 


 

Regionale Milch
Nicht nur die Umstellung auf den Ökolandbau kann dabei helfen, die Nährstoffeinträge aus der Landwirtschaft zu reduzieren. Auch die konventionell wirtschaftenden Betriebe können Maßnahmen angehen, die dabei helfen, Nährstoffkreisläufe zu schließen und unsere Kulturlandschaft zu erhalten.

 

Ein solches Maßnahmenpaket hat die Arbeitsgruppe regionale Milch mit ihrem Sprecher Josef Hubert zusammengestellt. Das Projekt Milch aus regionaler Fütterung wird jetzt über das Programm der Integrierten ländlichen Entwicklung begleitet werden.

 

Richtlinien Regionale Milch (PDF)

 


 

Presse

02.06.2015: Bericht Flurbegehung (PDF)

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