Öko-Modell-Regionen

Projekte / Öffentlichkeitsarbeit

Premiere im Rupertiwinkel: Die ersten Gastronomen mit dem EU Bio-Zertifikat ausgezeichnet

 

Brigitte Sojer
Waging am See. Die starke Nachfrage der Haushalte an Bio-Produkten hat dazu geführt, dass mittlerweile über fünf Prozent der angebotenen Lebensmittel in Deutschland aus ökologischer Erzeugung stammen. Besonders junge Privathaushalte zeigen sich sehr „bioaffin“, aber auch immer mehr Betriebe der Gemeinschaftsverpflegung und Gastronomie kaufen regelmäßig ökologisch erzeugte Lebensmittel ein und bewerben ihr Bio-Angebot.

 

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 Wer aber seine Lebensmittel nicht nur in Bio kauft, sondern als Bioprodukt auch bei seinen Gästen bewerben will, der muss überprüfen lassen, ob seine Produkte den Auflagen für die ökologische Erzeugung entsprechen, also z.B. das EU-Biosiegel tragen, und ob die eingekaufte Biomenge mit der verkauften Biomenge übereinstimmt. Für Betriebe, die Bio-Produkte nicht abgepackt, sondern offen einsetzen und die Bio-Herkunft auf der Speisekarte, auf einer Tafel im Speisesaal oder auf der Internetseite des Unternehmens bewerben, ist deshalb eine Teilnahme am Bio-Kontrollverfahren erforderlich.
Diesem zukunftsträchtigen Trend stellen sich mehrere Gastronomen aus der Ökomodellregion Waginger See- Rupertiwinkel, die gemeinsam wohl eine der ersten Bio-Zertifizierungen im Rupertiwinkel erhalten haben: das Strandkurhaus Waging, das Hotel Eichenhof und das Hotel Gut Edermann in Teisendorf. Im Catering-Bereich wurde letztes Jahr das Landhaus Tanner und jüngst Yvonne Liebl von der „Esspedition“ aus Waging mit dem EU-Bio-Siegel ausgezeichnet. Auch das Hotel Rehlegg in der Ramsau, seit mehreren Jahren Vorreiter im Einkauf regionaler und nachhaltig erzeugter Waren, hat sich der Bioteilzertifizierung in diesem Kreis angeschlossen.
Martin Hoffmann, Geschäftsführer der Kontrollstelle ÖkoP – eine der 17 staatlich zugelassenen Öko-Kontrollstellen in Deutschland -, überreichte den Gastwirten nach einer ausführlichen Betriebsbesichtigung und Besprechung mit der Küchenleitung zu Bioeinkauf, Lagerung und Biospeisenangebot ihr Zertifikat. „Diese Auszeichnung zeigt Ihren Gästen, dass Sie auf beste Qualität mit regionaltypischer Küche und heimischen Produkten setzen“, lobte Hoffmann bei der Urkundenübergabe. Die Nutzer des EU-Bio-Siegels werden mindestens einmal jährlich kontrolliert und ca. jeder fünfte Besuch erfolgt unangemeldet. Hoffmann wies darauf hin, dass ein Gastwirt oder Händler so viele Bio-Produkte anbieten kann wie er möchte, solang sie abgepackt weiterverkauft werden. Erst wenn sie offen weiterverkauft werden und nur dann, wenn mit Bio beim Gast auch geworben wird, sei eine Kontrolle notwendig. Bio sei ein geschützter Begriff, bei dem der Gast einfach und schnell Klarheit darüber haben müsse, „wo Bio draufsteht, ist auch Bio drin“. Wie bei jedem Qualitätssiegel im Lebensmittelbereich gebe es deshalb ein Kontrollsystem, das Transparenz und Vertrauen beim Kunden sicherstelle. Die Kontrollstelle versteht sich auch als fachkundiger Ansprechpartner für alle Fragen der Gastwirte rund um das Thema.
Bürgermeister Herbert Häusl begrüßte die Auszeichnung der Gastronomen mit dem Prädikat „biozertifiziert“. Die Ökomodellregion sei zu Beginn aus dem kommunalen Seenbündnis hervorgegangen, es sei deshalb ein wichtiges Ziel, die Biolandwirtschaft in der Region zu stärken und dadurch die Einträge von Phosphor in Gewässer langfristig zu verringern. Die Biozertifizierung der beteiligten Gastronomen sei ein wichtiges Signal für Landwirte, regionale Kreisläufe wiederzubeleben und die Nachfrage nach Biolebensmitteln zu stärken. Dies trage zu einem gesicherten Einkommen für die Landwirte und zu einer nachhaltigen Produktion bei. Strandkurhauschef Andreas Barmbichler, der den Anstoß zur gemeinsamen Zertifizierung gegeben hatte, verspricht sich durch das einheitliche Siegel eine bessere Vermarktungsinitiative: „Wir wollen Bioprodukte aus der Ökomodellregion einsetzen, denn regionale Produkte schaffen Identität und machen gleichzeitig die Region als touristisches Ziel noch interessanter. Viele Gäste sind inzwischen gut informiert und erkundigen sich auch nach dem Biosiegel. Unsere Biozertifizierung kann auch eine Chance für gemeinsame Aktionen wie Biogenusswochen sein“. Für Michael Stöberl vom Gut Edermann in Teisendorf ist die gemeinsame Zusammenarbeit der erste große Schritt für den Aufbau eines Netzwerkes: „Mit der Gemeinschaftsaktion wollen wir die Verwendung regional erzeugter Bio Produkte voranbringen. Von einer engen Zusammenarbeit zwischen Gastronomen und heimischen Erzeugern profitiert schließlich die gesamte Region und Bio ist inzwischen in gut geführten Hotels auch ein Qualitätsmerkmal“. Klaus Lebek, Inhaber des Eichenhofs, ist es unter anderem auch wichtig, dass das Wort „Bio“ auf der Speisekarte jetzt ausgelobt werden darf: „Das ist gut für die Gäste, weil es bedeutet, dass man sich bei Bio-Lebensmitteln darauf verlassen kann, dass wirklich Bio drin ist.“
Das EU-Bio-Label, mit einem Blatt aus weißen Sternen auf grünem Grund, ist seit 2010 das Standardsiegel für Bio-Produkte und genießt in Deutschland großes Vertrauen. Das eigentlich abgelöste „deutsche Bio-Siegel“ mit sechs Ecken wird aufgrund des hohen Bekanntheitsgrads von den Herstellern parallel verwendet. Das EU-Bio-Siegel hat zum Ziel, die biologische Landwirtschaft über klar definierte Regeln zu fördern. Ein Lebensmittel darf nur dann „bio“ oder „öko“ genannt werden, wenn es folgenden Kriterien entspricht: Verzicht auf chemische Pflanzenschutz- und leicht lösliche mineralische Düngemittel, höchstzulässige Anzahl von Tieren pro Hektar, artgerechte Haltungsformen, biologische Futtermittel und möglichst geschlossene Betriebskreisläufe, Verbot von Antibiotika zu anderen als medizinischen Zwecken, Verbot von Gentechnik. Auch in der Verarbeitung gibt es Regeln, so sind z.B. nur ca. 15% der sonst gebräuchlichen mehr als 300 Zusatzstoffe in der Verarbeitung von Biolebensmitteln grundsätzlich erlaubt. Viele Bioverarbeiter orientieren sich an möglichst handwerklichen Verarbeitungsgrundsätzen.
Marlene Berger-Stöckl von der Ökomodellregion sieht in der Zusammenarbeit führender Gastronomen einen wichtigen Schritt in Richtung einer Biogenussregion. Für deren Ausgestaltung hat die TI Waging mit Unterstützung des Tourismusverbands Berchtesgadener Land heuer in einem gemeinsamen Konzept Chancen aufgezeigt. In der Handhabung habe sich das Zertifizierungssystem für die Gastronomie inzwischen so weiterentwickelt, „dass für jeden Gastwirt, der gern Bio im Speiseangebot ausloben möchte, eine einfache Möglichkeit für die Umsetzung besteht“, so Berger-Stöckl. Diese Flexibilität ermögliche es beispielsweise, nur bestimmte Warengruppen in Bio einzukaufen, z.B. Trockenwaren oder Getränke, ein Frühstücksbuffet mit Biowaren und regionalen Waren einfach durch kleine Täfelchen zu kennzeichnen oder anstelle eines vollständigen Biogerichtes Gerichte mit Biobeilage einzubeziehen – so sei für jeden interessierten Gasthof etwas Passendes dabei, und die Kontrolle bleibe unkompliziert und kostengünstig. Sie freue sich darauf, dass viele Gäste auf dieses neue Angebot aufmerksam gemacht werden.
Brigitte Sojer, erschienen in der SOR vom 23.12.2017

1 SOJER ÖKOMODELL BIOZERTIFIZIERUNG DSCN9930 - Künftig als bio-zertifizierter Betrieb ausgezeichnet. von links: ÖkoP Geschäftsführer Martin Hoffmann, Strandkurhauschef Andreas Barmbichler, Direktor Michael Stöberl vom Gut Edermann, 1. Bürgermeister Herbert Häusl und Hotelchef Klaus Lebek vom Eichenhof

Künftig als bio-zertifizierter Betrieb ausgezeichnet. von links: ÖkoP Geschäftsführer Martin Hoffmann, Strandkurhauschef Andreas Barmbichler, Direktor Michael Stöberl vom Gut Edermann, 1. Bürgermeister Herbert Häusl und Hotelchef Klaus Lebek vom Eichenhof Foto: Gitti Sojer


 

„Mosaik aus vielen Steinen“
Elf Schüler des Annette-Kolb-Gymnasiums befassen sich mit Aspekten biologischer und regionaler Produktion und Vermarktung.
Kirchanschöring. „Eine tolle Rückschau darauf, was in der Ökomodellregion alles passiert ist“: So nannte Bürgermeister Hans-Jörg Birner die Präsentation von elf Seminararbeiten von Schülern des Traunsteiner Annette-Kolb-Gymnasiums in der Aula der Schule in Kirchanschöring.

 

 

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Jeweils in Zweier- beziehungsweise Dreiergruppen berichteten die Schüler in etwa fünfminütigen Vorträgen über Einzelaspekte der Ökomodellregion.

Ein „Mosaik aus vielen Steinen“ nannte es der stellvertretende Schulleiter Florian Borges, und Seminarleiter Helmut Floder freute sich über den sehr guten Besuch der Veranstaltung. Er lobte seine Schüler, dass sie für ihre Seminararbeit ein ganzes Jahr lang viel Mühe und Engagement investiert hätten. Es wäre schade gewesen, meinte er, wenn die ganzen Ergebnisse lediglich in einem Schrank in der Schule archiviert worden wären.
Den Auftakt des Vortragsabends machte Simella Aetopulou, die über den Anbau von Biobraugerste und die Herstellung von Biobier referierte. Sie stellte zunächst die Schlossbrauerei Stein vor, die zusammen mit zuletzt zwölf Biobauern aus der Region Biobier rein aus regionaler Produktion herstellte. Den Anstoß dazu habe die Ökomodellregion gegeben. Für die Bauern bringe das faire Preise und ein „Mannschaftsgefühl“ der beteiligten Betriebe mit sich, wie sie bei ihren Recherchen erfahren habe.
Auch Anton Steinbergers Thema war das regionale Biobier, wobei er in seinem freien und sehr lebendigen Vortrag den Schwerpunkt auf das zugrundeliegende Marketing legte. Dieses Bier sei, wie er das formulierte, „authentisch“ – ganz nach den Zielen der Ökomodellregion: „Menschen aus der Region stellen es her und genießen es auch.“ Besondere Qualität, Nachhaltigkeit und der Schutz der Natur steckten in diesem Produkt, ein Mehrwert, der für die Verbraucher in Ordnung sein müsse.
Zwei Biobetriebe aus der Region stellten Viktoria Enzinger (Biobauer Hans Glück) und Veronika Roider (Biogemüsebau Michael Steinmaßl) vor. Beide haben eigene Läden und vertreiben hier und auch auf Märkten ihre Produkte. Bei Glück wurde der Anbau des Laufener Landweizens und des Dinkels besonders erwähnt, den er an die Müsli-Firma Barnhouse liefert, bei Steinmaßl, dem „Bio-Michi“, der umfangreiche Gemüseanbau mit rund 40 verschiedenen Sorten. Betriebe wie diese beiden, so resümierte Veronika Roider, erhöhten das Angebot an Bioprodukten, steigerten das entsprechende Bewusstsein in der Ökomodellregion und leisteten Wichtiges für die Umwelt, nicht zuletzt für die Qualität der Seen in der Region. Lea Steinmaßl berichtete über den Geflügelhof Brandstätter, dessen Eier, Nudeln und Hühnchen ebenfalls in Hofladen mit angeschlossenem Hof-Café und auf Märkten angeboten und sehr professionell vermarktet werden.
Regionales Streuobst war das Thema von Toni Kammergruber, der zunächst den Begriff erklärte: „Streuobst“ heißt es, weil die Obstbäume auf der Wiese „verstreut“ wachsen. Der Nutzen dieses von der Ökomodellregion stark forcierten Obstanbaus sei zweifach: Zum einen könne man das Obst selbst verwerten, „zum Schnapsbrennen oder Kuchenbacken“, wie er das zum Gaudium der Besucher konkretisierte, und natürlich könne man es auch verkaufen. Die Nachfrage nach biologischen Säften sei nämlich groß. Darin enthalten seien nämlich noch die Bitterstoffe, die im Körper eine wichtige Funktion als Abwehrstoffe erfüllten.
Johanna Parzinger hatte sich in ihrer Arbeit den „Chancen des Tourismus in der Ökomodellregion“ gewidmet. Die intakte Natur und ein ökologischer oder extensiver Landbau ziehen Touristen an, stellte sie fest. In einem eigenen Tourismuskonzept für die Ökomodellregion habe die Region verschiedene Projektideen entwickelt, wie man für die Gäste noch mehr Genussangebote entwickeln und damit auch den Absatz der regionalen Anbieter fördern könne. Somit arbeiten Ökomodellregion und Tourismus eng zusammen, auch um einen Bewusstseinswandel in der Bevölkerung zu erreichen.
Den Gasthof Unterwirt in Fridolfing hatte Luzia van de Pas näher kennengelernt. Dieses Gasthaus sei aus seinem Dornröschenschlaf aufgewacht und zu einem regionalen Treffpunkt geworden. Mit biologisch und regional erzeugten Gerichten, darunter auch ein gutes Angebot an vegetarischen und veganen Speisen, sei der Gasthof gut angenommen worden.
Veronika Thaller beschäftigte sich mit dem Bio-Flaschlbrot aus Laufener Landweizen. Vier Sorten gebe es derzeit, die von Jessica Romstätter zusammengemischt werden; damit habe sie eine Bronzemedaille auf der „Grünen Woche“ in Berlin verdient: Sie finde es toll, sagte Veronika Thaller, „dass ein Produkt aus der Region so erfolgreich ist“. Die Rohstoffe für das Flaschlbrot kommen, wie sie weiter ausführte, fast vollständig aus der Ökomodellregion. Ein wichtiger Bestandteil davon sei
der Laufener Landweizen, eine alte Getreidesorte, die vor rund 20 Jahren wiederentdeckt und von Simon Angerpointner aus Taching als Pionier angebaut worden sei.
Tatjana Eckert hatte bei der Käserei Frisch hospitiert und sich dort mit der Produktion und dem Vertrieb regionaler Bio-Ziegenmilchprodukte befasst. Dort werde Käse unter dem Logo „Waginger-See-Kas“ produziert und vertrieben, verfeinert mit eigenen Kräutervariationen und heimischem Sonnenblumenöl. Die Direktvermarktung habe eine ganze Reihe von Vorzügen: Abhängigkeiten würden aufgelöst, die Transportwege seien kurz, es gebe keine unnötige Verpackung, und es gebe den unmittelbaren Kontakt vom Erzeuger zur Kundschaft.
Den Abschluss machte Pauline Zeitel, die sich bei Franz Berger in Surberg über die Umstellung seines Milchviehbetriebs von konventionell auf biologisch informiert hatte. Bei ihm hätten sich die Umstellungsprobleme in Grenzen gehalten, da der Stall keine größeren Umbauten erfordert habe, da genügend Weideflächen vorhanden seien und der Hof schon am Kulturlandschaftsprogramm beteiligt gewesen sei. Sicherlich sei beim biologischen Landbau ein gewisser Mehraufwand erforderlich, und durch den Rückgang der Kraftstofffütterung sei auch die Milchleistung gesunken; das werde aber durch den um rund zehn Cent höheren Milchpreis ausgeglichen.
In einer kleinen Gesprächsrunde erzählten einige Schüler zusammen mit den jeweiligen Kooperationspartnern, wie die Kontakte zustande gekommen waren. Neben den speziellen Interessen von Schülern spielten auch nachbarschaftliche Nähe, in einem Fall auch verwandtschaftliche Beziehungen eine Rolle. Und ganz offenbar habe die Zusammenarbeit allen Freude gemacht. Die Beschäftigung mit diesen Themen habe den Schülern, wie Franz Berger feststellte, einen Zugang zur Landwirtschaft vermittelt und fördere auch das Bewusstsein für Bio.
Zum Schluss lobten Ökomodellregions-Managerin Marlene Berger-Stöckl, die von den Schülern für ihre unermüdliche Mithilfe einen Strauß Blumen überreicht bekam, Seminarleiter Helmut Floder und Bürgermeister Hans-Jörg Birner den Einsatz der Schüler. Floder bescheinigte seinen Schülern „Kompetenz und gewinnende Rhetorik“, Bürgermeister Birner nannte den Abend „eine der besten Veranstaltungen zur Ökomodellregion in den vergangenen Jahren“.
Eine Ausstellung zum W-Seminar hängt in der Touristinfo in Waging und kann ab sofort zu den Öffnungszeiten besichtigt werden: von 8 bis 16 Uhr, am Mittwoch erst ab 12.30 Uhr.

Südostbayerische Rundschau vom 18.11.2017, Hans Eder

 

171116 W-Seminar Schülergruppe Abschlusspräsentation KA Hans Eder - Erleichterung und Freude nach der Präsentation - hintere Reihe von links: Seminarleiter Helmut Floder, Anton Steinberger, Veronika Thaller, Viktoria Enzinger, Pauline Zeitel, Tatjana Eckert, Johanna Parzinger und Bürgermeister Hans-Jörg Birner, vorne von links: Toni Kammergruber, Lea Steinmaßl, Luzia van de Pas, Veronika Roider und Simella Aetopulou. Foto: Eder

Erleichterung und Freude nach der Präsentation – hintere Reihe von links: Seminarleiter Helmut Floder, Anton Steinberger, Veronika Thaller, Viktoria Enzinger, Pauline Zeitel, Tatjana Eckert, Johanna Parzinger und Bürgermeister Hans-Jörg Birner, vorne von links: Toni Kammergruber, Lea Steinmaßl, Luzia van de Pas, Veronika Roider und Simella Aetopulou. Foto: Eder


 

 

Ökomodellregion: „Die Leute müssen was sehen“
Die Beteiligten nicht überfordern – Grüne Mandatsträger ziehen Zwischenbilanz
Von Hannes Höfer SOR vom 06.07.2017
Rupertiwinkel. Wie ambitioniert die Idee und das Konzept Ökomodellregion eigentlich ist, sei ihm erst kürzlich wieder durch einen Pressebericht zum Grundsatzprogramm bewusst geworden, gestand Biobauer und Stadtrat Hans Glück. Er war es, der seine „grünen“ Kollegen aus den zehn Gemeinden der Ökomodellregion Waginger See / Rupertiwinkel nach Fridolfing eingeladen hatte zum Austausch und zu einer Zwischenbilanz. Gekommen waren Mandatsträger aus Tittmoning, Fridolfing, Kirchanschöring, Petting, Teisendorf und Laufen. Das Urteil: Licht, aber auch Schatten. Und schließlich die Frage, wie es 2019 weitergeht.

 

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„Das Hauptziel ist mehr Biolandbau“, stellte Projektmanagerin Marlene Berger-Stöckl in ihrer komprimierten Vorstellung klar, gleichwohl wolle man Brücken bauen zur konventionellen Landwirtschaft. Immerhin sei der Anteil der Ökobetriebe im Vergleich zum Start 2013 von 6,9 Prozent und einem Flächenanteil von 7,5 Prozent auf nunmehr 9,8 beziehungsweise 10,4 Prozent angestiegen. Sorge bereitet der Milchmarkt, da die Pidinger und die Andechser Molkerei nicht mehr Bio-Milch annehmen könnten. Berger-Stöckl hofft auf eine Wende ab 2019, um umstellungswilligen Betrieben eine Perspektive zu geben.

 

 

„Beim Seenschutz brennt’s“, konstatierte sie und plädierte dafür, bei den Ursachen anzufangen, anstatt nachträglich reparieren zu wollen. In Sachen Biofleisch sei man nicht so weit wie man wolle, gestand Berger-Stöckl, hier sucht sie Geschäfte, die das Fleisch in der Region vermarkten. Auch beim Käse gebe es Luft nach oben. Viel Presse hatte in jüngster Zeit der Laufener Landweizen, der jedoch nur ein Drittel des üblichen Ertrages bringe und daher dreimal so teuer sei. „Es gäbe noch mehr alte Sorten“, sagte Berger-Stöckl, mahnte aber zu Vorsicht: „Wir wollen niemanden in etwas reinreiten.“
Zusammen mit der Brauerei Stein habe man ein gemeinsames biozertifiziertes Lager für Dinkel und Hafer gefunden, um so die Einhaltung der Qualitätsanforderungen sicherzustellen, und auch kleinen Betrieben die Teilnahme zu ermöglichen. „Das Tourismuskonzept haben wir im Eilverfahren durchgejagt“, erinnerte die Projektleitern, nun gelte es, die Punkte der Reihe nach umzusetzen. Aber sie weiß: „Zum Ziel Bio-Genuss-Region ist es ein weiter Weg.“
Der Tittmoninger Stadtrat Hans Glück erkennt „viele kleine Schritte“. Die sollen die Leute aber auch sehen, wünscht sich die Fridolfingerin Anneliese Kiermaier. In ihrer Gemeinde ruhe man sich etwas auf dem Bio-Anteil in der Krankenhausverpflegung aus, nach dem Motto: „Wir machen ja schon was.“ Ihr Gemeinderatskollege Dr. Andreas Neubauer beschrieb den Weg als mühsam. Und: „Wir kriegen kaum was mit.“ Er verglich es mit „Ablasshandel“, in dem man auf der einen Seite ein paar Streuobstflächen schaffe, während man andernorts wesentlich mehr Hektar zubaue.
Florian Tahedl aus Kirchanschöring sieht seine Gemeinde in der glücklichen Situation, dass der Bürgermeister praktisch in allen Projekten Antreiber sei. „Manche Gemeinderäte reagieren schon allergisch“, berichtete dagegen sein Kollege Dr. Michael Hüller, meint sogar eine „relativ aggressive Stimmung“ wegen der Vielzahl an Projekten zu verspüren. Dennoch: „Mir geht es zu zach.“ Vor zwei Jahren hatte er angeregt, die Ortsschilder der ÖMR-Gemeinden entsprechend zu kennzeichnen, „aber nicht mal so was haut hin.“ Hüller würdigte das Engagement von Marlene Berger-Stöckl, und hofft, dass aus der Ökomodellregion mehr wird als ein „Feigenblatt.“
Widerspruch kam von Edwin Hertlein. Der Teisendorfer erinnerte an die berühmte Frage nach dem halb vollen oder halb leeren Glas. Hertlein sieht es bei der ÖMR wenigstens zu zehn Prozent gefüllt. „Es ist unsere Aufgabe, auszuprobieren, wie anderes Wirtschaften funktioniert am Ende des Kapitalismus.“ Dranbleiben, plädierte Hertlein, dann werde die Wende gelingen.
„Nicht warten, bis etwas aus Waging oder Anschöring kommt“, forderte Georg Linner alle Kollegen auf. Der Laufener Landwirtschaftsfachmann sieht in „hundert Prozent öko die einzige Chance für die Landwirtschaft – und für die Menschheit.“ Er erinnerte an das „eigentliche Ziel“ der Ökomodellregion, nämlich möglichst viele Bauern für den Biolandbau zu gewinnen. Dazu gehöre auch öffentlicher Druck auf die großen Betriebe der Region, auf die Molkerei in Waging und auf die Brauerei in Schönram.
Große Betriebe wie Wieninger, Steiner und Berchtesgadener Land Milch hätten Vorbildwirkung, meint Lisi Aschauer aus Teisendorf, die mit positiven Beispielen und Öffentlichkeitsarbeit die Einstellung der Menschen verändern will. Weiter entfernte Molkereien wären durchaus interessiert an Biomilch aus einer Ökomodellregion, weiß der Teisendorfer Albert Aschauer, denn die sähen darin einen Werbefaktor. Matthias Spiegelsberger versteht die Sorge mancher Biobauern, dass mit immer mehr Bioangeboten der Markt zusammenbrechen könnte. Der Teisendorfer verwies daher auf Nischen wie Gemüseanbau, den man auch im Nebenerwerb betreiben könne, und damit weit weniger „angehängt“ sei als mit Milchwirtschaft.
Mit der ÖMR lasse sich im Gemeinderat gut argumentieren, ist Hans Glück überzeugt, denn als Gemeinde könne man nicht gleichzeitig Gas geben und bremsen. Den „sichtbar größten Erfolg“ erkennt der Tittmoninger in der Ablehnung einer Biogas-Anlage, denn die wäre vor drei Jahren noch „durchgewunken“ worden. Insbesondere beim Flächenverbrauch müssten die Gemeinden die „Reißleine ziehen“. Die Sache mit den ÖMR-Geschenkkörben sei ausbaubar, meint Glück.
In Petting nehme man lieber einen Geschenkkorb aus dem Laden im Dorf, berichtete Franz-Martin Abfalter, wolle man doch auch den unterstützen. Man habe den Beitritt zur ÖMR im Gemeinderat zwar beschlossen, so der Gemeinderat, erkennbare Ergebnisse sehe er bislang jedoch nicht. „Man muss die Leute von der Qualität überzeugen.“ Die Qualität der Geschenkkorb-Produkte jedenfalls sei „top“, stellte Berger-Stöckl klar, lobte aber auch den Pettinger Bürgermeister als „gut dabei“.
„Der Leuchtturm bei uns ist der Schlachthof“, erklärte Georg Linner aus Laufen, wo es noch etliche handwerkliche Verarbeiter wie Metzger und Bäcker gebe. Allerdings trage bislang allein die Stadt das Defizit des Schlachthofes. Der ist EU-zertifiziert, Berger-Stöckl hofft nun auf den Schritt hin zum Bio-Schlachthof. Ein solcher fehlt Lisi Aschauer, damit Biofleisch nicht doch wieder als konventionelle Ware vermarktet werden müsse. Die Teisendorferin würde sich nach dem Laufener Vorbild für jede Gemeinde einen ÖMR-Referenten wünschen. „Einen Zwischenbericht von Bürgermeister und Verwaltung einfordern“, empfahl Glück seinen Kollegen dazu, „ein bisschen reinhauen, sonst tut sich nichts.“
Berger-Stöckl aber warnte davor, die Beteiligten zu überfordern, denn die Bürgermeister und auch sie selbst seien stark belastet. Die Projektleiterin blickt durchaus auf die anderen elf Ökomodellregionen in Bayern, deren Projekte sie für „überschaubar“ hält, während die ÖMR Waginger See / Rupertiwinkel „so vieles“ anpacke. Die Erwartungen werde man sicher nicht so rasch erfüllen können, dafür brauche es Jahre, bat Berger-Stöckl um Verständnis, verwies dabei aber auf die vielen kleinen Schritte: „600 Bäume sind vielleicht nicht allzu viele, aber es entstehen damit wieder einige Dutzend Obstanger.“ Schwerpunkt im nächsten Jahr soll ein ökologisches Pflegekonzept sein.
Die Förderung der Ökomodellregion war zunächst auf zwei Jahre ausgelegt gewesen, wurde dann aber um drei Jahre verlängert. Im April 2019 wird damit Schluss sein. Der Freistaat zahlt bis dahin 75 Prozent der Personal- und Sachkosten. Wollten die Gemeinden das Projekt auch ohne Förderung fortführen, kämen auf jede Kommune – Pi mal Daumen, wie Berger-Stöckl sagte – Kosten von rund 10.000 Euro im Jahr zu. „Das ist nicht viel Geld“, verglich Andreas Neubauer, „wenn es den Gemeinden wichtig ist, und wenn sie es wollen …“
Die Projektleiterin jedenfalls erkennt „einen völlig anderen Diskurs“, als noch zum Start der ÖMR und sie sieht den Aufbau wichtiger Netzwerke auf einem guten Weg. Florian Tahedl erinnerte an das ursprüngliche Ziel von 20 Prozent Ökolandbau und warnte: „Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben.“ Ein Verantwortlicher für die Idee ÖMR wird am Ende dieser Legislaturperiode aufhören: Landwirtschaftsminister Helmut Brunner von der CSU. Ausgerechnet der „Grüne“ Hans Glück bedauert das: „Schade, dass der aufhört. Minister Brunner war ein Glücksfall.“

Bildunterschriften:
Marlene Berger-Stöckl:
„Wir wollen niemanden überfordern“, warnt Projektleiterin Marlene Berger-Stöckl vor zu hohen Erwartungen und bat um Geduld bis zu sichtbaren Ergebnissen.

Hans Glück:
Initiator des Treffens: Der Biobauer und Stadtrat Hans Glück. Foto: Hannes Höfer

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Marlene Berger-Stöckl: „Wir wollen niemanden überfordern“, warnt Projektleiterin Marlene Berger-Stöckl vor zu hohen Erwartungen und bat um Geduld bis zu sichtbaren Ergebnissen. Hans Glück: Initiator des Treffens: Der Biobauer und Stadtrat Hans Glück. Foto: Hannes Höfer


 

Den Gedanken verbreiten

Vernetzungstreffen der Fairtrade-Gemeinden in Fridolfing

20.05.2015: Den Gedanken verbreitern – Vernetzungstreffen Fair Trade, aus: Südostbayerische Rundschau (PDF)

 


 

Bayerns bestes Bioprodukt

Die Ökomodellregion Waginger See- Rupertwinkel konnte sich bei der diesjährigen Preisvergabe von „Bayerns besten Bioprodukten“ auf der Grünen Woche über eine indirekte Beteiligung an zwei Preisen freuen. Unter den 10 ausgezeichneten bayerischen Bioprodukten war mit der Auszeichnung Bronze das Bioflaschlbrot von Jessica Linner aus Waging, mit der Sorte „Boarische Hanfweckerl“, in denen u.a. die alte Rupertiwinkler Sorte „Laufener Landweizen“ sowie Schälhanf aus der Region stecken. Für das Kooperationsprojekt des Müsliherstellers Barnhouse aus Mühldorf mit Biobauern aus der Region, die einen fairen Preis erhalten, war die Ökomodellregion Waginger See seit 2014 der Initiator. Biobauern aus den Modellregionen Waging und Isental sowie der Erzeugergemeinschaft Tagwerk liefern Hafer – und Dinkel – für drei regionale „Granola“-Müslisorten, die Sorte „Saaten“ wurde ebenfalls mit Bronze ausgezeichnet. Geschäftsführerin Sina Nagl und Jessica Linner nahmen die Auszeichnung aus der Hand von Landwirtschaftsminister Helmut Brunner entgegen.

 

Weitere Informationen unter:

http://www.oekomodellregionen.bayern/projekt/ernaehrungsbildung-und-kleine-kreisaeufe/?regionId=10

http://www.barnhouse.de/de/home/bayerns-beste-bio-produkte-2017.html

http://www.flaschlbrot.de

 


 

Chancen erkennen und nutzen – Informelles Arbeitsessen der Ökomodellregion Waginger See – Rupertiwinkel zeigt Erfolge auf

Gemeinsam was bewegen“ ist der Grundsatz in der Ökomodellregion Waginger See – Rupertiwinkel und wie es sich zeigt, setzen sich die Impulse wellenartig über die Region hinaus fort und die Ideen werden dadurch zum Erfolg geführt. Der Erfolg liegt aber wohl auch darin, dass zwar die Umstellung auf Bio in der ÖMR als Ziel forciert wird, jedoch die Regionalität im Vordergrund steht und die ökologische Produktionsweise als weitere Bewirtschaftungsform in der Landwirtschaft gesehen wird. Und es zeigt sich, dass man regional über die Landkreisgrenzen gehen kann und auch muss, um die heimischen Produkte nicht nur in der Region, sondern auch darüber hinaus erfolgreich vermarkten zu können und die heimische Landwirtschaft damit stützt.

 

Den ganzen Artikel können Sie hier herunterladen:

27.01.2017: Chancen erkennen und nutzen, aus: Bayerisches Landwirtschaftliches Wochenblatt (PDF)

 


 

Laufen tritt der Ökomodellregion bei

Bürgermeister Hans Feil gestand, anfangs skeptisch gewesen zu sein. Bei all den bestehenden Förderkulissen mit LEADER, ILE, Biosphäre und Landschaftspflegeverband komme nochmal etwas Neues hinzu? „Aber, siehe da“, nach vielen umfangreichen Informationen sei auch sein Ergebnis „ein völlig anderes“. Laufens Stadtrat bewertete die Ökomodellregion Waginger See – Rupertiwinkel als große Chance und stimmte am Dienstagabend geschlossen für einen Beitritt.

 

Den gesamten Artikel können Sie hier herunterladen:

09.12.2016: Laufen tritt der Ökomodellregion bei, aus: Südostbayerische Rundschau, Hannes Höfer (PDF)

 


 

Infomaterial

Hier können Sie die aktuellen Einkaufsführer und Faltblätter der Ökomodellregion herunterladen:

Faltblatt Ökomodellregion Projektübersicht (PDF)

Faltblatt Bio-Direktvermarkter und -Verarbeiter (PDF)

Bezugsadressen regionale Bioprodukte (PDF)

Faltblatt Biokäse (PDF)

Faltblatt Geschenkkörbe (PDF)

 

Hintergrundinfos zum Bewerbungskonzept, zu den Ergebnissen der Auftaktveranstaltungen  sowie des Strategietreffens nach zwei Jahren finden Sie hier zum Herunterladen:

Infomaterial

 


 

Presse

03.01.2017: Besser Bio -Bio basta?, aus: Raus aus München, InMagazin Verlag, Susanne Schuster (PDF)

07.12.2016: Ökomodellregion als Lehrobjekt, aus: Südostbayerische Rundschau Dorothee Engelschallinger (PDF)

22.10.2016: Beitritt Surbergs zur Ökomodellregion abgelehnt, aus: Südostbayerische Rundschau, Günter Buthke (PDF)

13.10.2016: Bio wirft mehr Gewinn ab, aus: Südostbayerische Rundschau, Hannes Höfer (PDF)

20.09.2016: Informationsveranstaltung Ökomodellregion Waginger See – Rupertiwinkel in Surberg, von: Günter Buthke (PDF)

20.09.2016: Was bringt die Ökomodellregion?, aus: Südostbayerische Rundschau, Günter Buthke (PDF)

03.09.2016: Bauern haben ein Herz für Heimat und Tiere, aus: Südostbayerischer Rundschau (PDF)

05.08.2016: Bio wird euch aus den Händen gerissen, aus: Südostbayerische Rundschau, Norbert Höhn (PDF)

01.08.2016: Exkursion in die Ökomodellregion, aus: Südostbayerische Rundschau, Hans Eder (PDF)

28.07.2016: Ökomodellregion Vortrag Annette-Kolb-Gymnasium Traunstein, Autor: Helmut Floder (PDF)

28.07.2016: Exkursion in die Ökomodellregion – Wochen der Biodiversität in Traunstein (PDF)

27.07.2016: Gemeinsamer Stand am Regionaltag des Landkreises (PDF)

26.07.2016: Wir sehen die Chance Beitritt Saaldorf-Surheim , aus: Südostbayerische Rundschau, Norbert Höhn (PDF)

15.07.2016 Beitritt Saaldorf-Surheim Infoveranstaltung, aus Südostbayerische Rundschau, Norbert Höhn (PDF)

10.06.2016: Faustdicke Überraschung im Rathaus, aus: Südostbayerische Rundschau, Norbert Höhn (PDF)

07.05.2016: Strategietreffen der Ökomodellregion –  Hans Eder, Südostbayerische Rundschau (PDF)

31.03.2016: Fridolfing weiterhin bei der Ökomodellregion, aus: Südostbayerische Rundschau, Kenlly Zehentner (PDF)

12.03.2016: Teisendorf besiegelt Mitgliedschaft in der ÖMR, aus: Traunsteiner Tagblatt, Veronika Mergenthal (PDF)

12.03.2016: Die Region selbstbestimmt gestalten, Südostbayerische Rundschau, Veronika Mergenthal (PDF)

08.03.2016: Plaudern und ein Schnäppchen ergattern, aus: Südostbayerische Rundschau, Veronika Mergenthal (PDF)

16.02.2016: Öko-Modellregion besucht Biofach (PDF)

03.02.2016: Drei Jahre mehr Zeit, Südostbayerische Rundschau, Hans Eder (PDF)

03.02.2016: Ackerbau spielt eine große Rolle, aus: Südostbayerische Rundschau, Hans Eder (PDF)

14.11.2015: Ökomodellregion wächst, aus: Inn-Salzach-Kurier, Uli Kaiser (PDF)

09.10.2015: Netzwerktreffen der bayerischen Öko-Modellregionen – Südostbayerische Rundschau (PDF)

30.07.2015: Zusammenarbeit Ökomodellregion und Bioheumilchregion – Helmut Mühlbacher (PDF)

22.06.2015: Zwischenbilanz – Hans Eder, Südostbayerische Rundschau (PDF)

26.02.2015: Besuch Minister Brunner (PDF)

19.02.2015: Besuch BIOFACH (PDF)

03.11.2014: Artikel Landwirtschaftliches Wochenblatt (PDF)

31.10.2014: Artikel Landwirtschaftliches Wochenblatt (PDF)

04.06.2014: Auftaktklausur – Südostbayerische Rundschau (PDF)

 

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