Öko-Modell-Regionen

Projekte / Streuobst und Artenschutz

Gärtnern am besten ohne Torf

„Vielen Hobbygärtnern ist nicht bewusst, dass sie mit dem Kauf von torfhaltiger Erde zur Zerstörung wertvoller und schützenswerter Moore beitragen“: Diese Mahnung richtet Beate Rutkowski zu Beginn der Pflanzsaison an alle umweltbewussten Gartenbesitzer. Die Vorsitzende der Bund-Naturschutz-Kreisgruppe Traunstein ist auch in der Ökomodellregion Waginger See-Rupertiwinkel engagiert; dort ist sie Sprecherin der Arbeitsgruppe Artenschutz und Streuobst.

 

Den ganzen Artikel können Sie hier herunterladen:

07.04.2017: Gärtnern am besten ohne Torf, aus: Traunsteiner Tagblatt, Hans Eder (PDF)

 


 

 

Wälder mit Schutzfunktion für den Waginger See

Was hat ein Wald in Wonneberg mit dem Schutz des Waginger Sees zu tun?

Bei einem Waldbegang in der Ökomodellregion erläuterte Förster Max Poschner  gemeinsam mit Leonhard Strasser (Agrarbündnis) und Hans Praxenthaler (Arbeitsgemeinschaft naturgemäßer Waldbau), wie z.B. der Schutzwaldstreifen am  Panolsgraben in Wonneberg so bewirtschaftet werden kann, dass er seine Schutzfunktion für den Seezubringer als Nährstoffrückhalt und Wasserspeicher  auch in Zukunft erfüllen kann.

 

Den ganzen Artikel können Sie herunterladen:

18.03.2017: Wälder mit Schutzfunktion für den Waginger See (PDF)

29.03.2017: Abflusssituation bei Starkregen dramatisch verschärft, aus: Südostbayerische Rundschau, Hans Eder (PDF)

 


 

 

Streuobsthochstamm in Lampoding gepflanzt

Zwei neue Obstanger wurden vom Landschaftspflegeverband Traunstein e.V. mit 24 Schülern aus der Staatlichen Berufsschule Traunstein III, Fachrichtung Gartenbau, im Bereich der Ökomodellregion Waginger See/ Rupertiwinkel angelegt. Gemeinsam pflanzten die Berufsschüler mit ihren Lehrern Klaus Herold und Manfred Maier sowie Carsten Voigt vom Landschaftspflegeverband Traunstein jeweils acht neue Bäume auf zwei Wiesen in Lampoding an – und damit den 500. Streuobsthochstamm.

 

Den kompletten Artikel können Sie hier herunterladen:

09.11.2016: Streuobstpflanzung in Lampoding, aus: Südostbayerische Rundschau, Gitti Sojer (PDF)

 


 

Presse

13.10.2016: Waldumbau, aus: Bayernkurier, Anja Schuchardt (Link zu Youtube)

 

04.06.2016: Streuobstbäume für Wildbienen, aus: Südostbayerische Rundschau, Hans Eder (PDF)

04.06.2016: Streuobstbäume als wichtige Lebensräume, aus: Traunsteiner Tagblatt, Hans Eder (PDF)

31.05.2016: Freut sich die Biene, freut sich der Mensch (PDF)

01.03.2016: Streuobstwiesen wertschätzen und erhalten (PDF)

 

Weitere Presseartikel finden Sie am Ende dieser Seite.

 


 

Die Arbeitsgruppe „Streuobst und Artenschutz“ kooperiert mit vielen Initiativen und wichtigen Partnern aus der Region, so mit dem Landschaftspflegeverband Traunstein, der Kreisgruppe des Bundes Naturschutz in Traunstein, den Obst- und Gartenbauvereinen, der Chiemgauer Streuobstinitiative, dem Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in Traunstein/ Abteilung Forstwirtschaft, der Leadergruppe Traun-Alz-Salzachtal und weiteren künftigen Partnern.

 

Ein konkretes Ziel ist die Anlage von 1.500 neuen Streuobsthochstämmen in der Region, über 400 davon wurden bis zum Frühling 2016 gepflanzt. Auch die Pflege muss organisiert werden: Interessierte Baumpaten kümmern sich um Erziehungs- und Auslichtungsschnitt und dürfen schließlich den Hauptteil des Obstes genießen, wenn ein Eigentümer zwar Flächen zur Verfügung stellt, sich aber nicht selbst mit der Pflege befassen will. Was die Verwertung angeht, so wurde gemeinsam mit der Streuobstinitiative Chiemgau e.V. und verschiedenen Leader-Arbeitsgruppen der Region ein Projekt zur Bio-Sammelzertifizierung von Streuobst in die Wege geleitet, dessen Finanzierung gerade geklärt wird. Die Vernetzung von Feld-, Wald- und Gewässerrändern zu Lebensräumen für gefährdete Tierarten wurde von der Ökomodellregion als Leitprojekt in die integrierte ländliche Entwicklung (ILEK) eingebracht, denn auch Wildhecken sind wichtige Lebensräume; es soll 2016 gestartet werden.

 

Passionierte Bürger und Naturschützer setzen sich ein für das Überleben der Wildbienen und weiterer Arten, für naturnahe Wälder, Vielfalt und Wildwuchs.

 

Presse

29.10.2015: 16 neue Obstbäume am Mühlberg gepflanzt (PDF)

02.07.2015: Aufruf des Landschaftspflegeverbandes (PDF)
02.06.2015: Neuanlage Streuobst (PDF)

28.05.2015: Streuobst – Hans Eder (PDF)

11.05.2015: Giftfreier Hausgarten (PDF)

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