Öko-Modell-Regionen

Projekte / Umweltschutz und Biodiversität

Informationsveranstaltung „Mehr Artenvielfalt im Ökolandbau“ mit Praxis-Empfehlungen

Am 27.02.2018 luden die drei unterfränkischen Öko-Modellregionen mit finanzieller Unterstützung  der Öko-Akademie Bamberg ins Gasthaus „Zum Hühnernest“ ein um folgende Fragen zu diskutieren:
Wie ist es um die Artenvielfalt im Öko-Landbau bestellt? Welche Möglichkeiten haben insbesondere Landwirte in den Ackerregionen, die Artenvielfalt auf ihren Flächen zu fördern? Welchen Nutzen hat die größere Artendichte für den Landwirt? Welche Fördermöglichkeiten und Planungsinstrumente unterstützen den Landwirt bei der Umsetzung konkreter Maßnahmen?

 

Den fachlichen Input gaben die Referenten Anne Wischemann, Wildlebensraumberaterin am AELF Karlstadt und Katharina Schertler, Bioland-Fachberaterin Naturschutz.

 

Die Präsentation von Frau Schertler mit Hintergrundinformationen und vielen praxisnahen Tipps für Landwirte und Interessierte kann nachfolgend abgerufen werden
2018.02.27_Katharina Schertler “Naturschutz selbst bestimmen – Maßnahmenvorschläge für Biobetriebe” 

 

Pressemitteilung:

2018.02.28: Pressemitteilung “Damit Rebhuhn und Lerche eine Chance haben”, aus Mainpost

 

Hinweise:

Umwelt- und Naturschutzfonds des Landkreises Schweinfurt

E-Mailverteiler: Um Akteure, die sich zu diesem Thema einbringen und zukünftig zusammenarbeiten möchten zu vernetzen wurde ein E-Mail-Verteiler angelegt. Interessierte können sich in den Verteiler mit aufnehmen lassen (oekomodellregion@wasserlosen.de).

 


 

Biohof Schleerieth ist 2017 ein Projektpartner vom Netzwerk Blühende Landschaft

Weitere Informationen zum “BienenBlütenReich” finden Sie auf der Homepage www.biohof-schleerieth.de

Pressemitteilung:

2017.07.24: Pressemitteilung “Bienenweide auf dem Getreideacker”, aus Mainpost

 


 

 

Frieda und Fedo suchen ein neues Zuhause
Im Rahmen der Öko-Modellregion Oberes Werntal hat sich die Öko-Landwirtin Sigrid Jakob aus Geldersheim mit dem Thema Feldhamster- Schutz beschäftigt und ein Kinderbuch geschrieben. Dieses stellt die Lebenswelt des kleinen Nagers vor und enthält für die Gegend typische Elemente (Fränkische Bildstöcke, Ramadama, …) und viele weitere Themen rund um den Naturschutz. Das Buch ist reich illustriert und richtet sich an Kinder ab dem Grundschulalter. Diese können über das Online-Lernportal „Antolin“ Fragen zum Buch beantworten oder über Links im Anhang zu weiteren Themen recherchieren.

 

Kurze Inhaltsangabe:
Durch die Neuerschließung eines Baugebietes verlieren die Feldhamster Frieda und Fedo ihren Erdbau. Auf der Suche nach einem neuen Zuhause erleben die Beiden viele gefährliche und spannende Abenteuer verbunden mit den positiven Erfahrungen bezüglich des ökologischen Landbaus. Des Weiteren begegnen sie Tieren, die ebenfalls in ihrer Art bedroht sind. Schließlich finden die beiden ein ökologisch bewirtschaftetes Feld das für ihre Lebensbedingungen geradezu ideal ist.

Im Zusammenhang mit der Entstehung des Buches soll ein Spendenkonto eingerichtet werden. Dort werden Spenden von Privatpersonen sowie 0,50 € pro verkauftes Buch angelegt.  Die Gelder kommen gemeinnützigen Naturschutzprojekten in der gesamten Interkommunalen Allianz Oberes Werntal und/oder dem Feldhamsterschutz primär in der Interkommunalen Allianz Oberes Werntal zugute.

 

Pressemitteilung:
Neuauflage des Kinderbuchs über Feldhamster (PDF)
12.06.2016: Feldhamsterkinderbuch: „Mit Frieda und Fedo ins Holunderparadies“, aus: Mainpost (Link)

 


 

Bio-Landwirtschaft – Chance für die Artenvielfalt am 15. Juli 2016 im Hotel Krone-Post, Werneck
… am Beispiel der Fledermäuse
Unter dem Thema “Bio-Landwirtschaft = Chance für die Artenvielfalt? Zusammenhänge am Beispiel Fledermäuse” veranstaltete der Bund Naturschutz am 15.07. in Werneck einen Vortrag mit anschließender Führung im Park des Schlosses. Die Nützlichkeit der Fledermäuse zeigt sich vor allem in der Vertilgung von Schadinsekten wie Faltern, Motten, Käfern, Fliegen und Raupen. Pro Nacht fressen die Tiere 1/3 ihres Körpergewichtes an Insekten. Das sind pro Saison bis zu 1 kg Insekten je Fledermaus. Mit zunehmender Abnahme der Futtertiere sind auch die Nachfolger in der Nahrungskette betroffen. Der Bio-Anbau und die extensive Landwirtschaft führen hier zu einer leichten Erholung der Bestände. Vor allem Blühstreifen, aber auch Naturgartenbereiche in Privatgärten, können hier sehr hilfreich sein. Bei der Führung im Schlosspark konnten die Teilnehmer verschiedene Fledermausarten (Zwergfledermaus, Wasserfledermaus, Breitflügelfledermaus, Braunes Langohr, Großes Mausohr) sehen und über Detektoren hören.

 


 

Welchen Beitrag kann jeder Einzelne in seinem Hausgarten oder auf seinem Balkon zum Erhalt der Biodiversität leisten?
Weiterführende Informationen finden Sie in folgender Zusammenstellung:
Zusammenstellung von Hintergrundinformationen und Beispielen für eine insekten-, wasser- und bodenfreundliche Gartengestaltung

 

Bienenfreundliche Balkonblumen und verschiedenfarbige Blumenwiesen
Schön fürs Auge – gut für Bienen?! 2017  findet in Niederwerrn unter dem Motto „Unser Ort soll schöner werden!“ ein Gartenwettbewerb statt. Bei der Bewertung der teilnehmenden Gärten, Balkone und Anlagen wird unter anderem der ökologische Aspekt eine Rolle spielen. Impulse dafür vermittelten verschiedenen Referenten interessierten Bürgern der zehn Mitgliedsgemeinden der Öko-Modellregion Oberes Werntal. Eröffnet wurde die Informationsveranstaltung von der 1. Bürgermeisterin Bettina Bärmann in der Gemeinde Niederwerrn.
Den ganzen Artikel und weitere Impressionen können Sie hier herunterladen:
15.04.2016: Pressemitteilung von Blumenwiesen und Balkonbepflanzung (PDF)

 


 

Neue Kooperationspartner der Initiative “Schweinfurt summt”
Die Öko-Modellregion Oberes Werntal, die Interkommunale Allianz Oberes Werntal, die Gemeinde Geldersheim und die Initiative „Schweinfurt summt! in Stadt & Land(kreis)“ vernetzen sich für den Bienenschutz.
Weitere Informationen unter:
17.02.2016: Neue Kooperationspartner der Initiative Schweinfurt summt (PDF)
http://schweinfurt.deutschland-summt.de
http://www.geldersheim.de

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