Bio-Erlebnistag auf der Allgäuer Festwoche 2016

21.08.2016

Projekt: Ökolandbau begeistert! Veranstaltungen und Öffentlichkeitsarbeit

Am Sonntag, den 21. August präsentierten sich 2016 zum ersten Mal zahlreiche Partner der Öko-Modellregion Oberallgäu Kempten während der Allgäuer Festwoche mit einem Bio-Erlebnistag im Stadtpark. Ein buntes Bühnenprogramm und viele Aktionen, Ausstellungen und Bio-Kostproben luden die Besucher ein, die Vielfalt der bio-regionalen Landwirtschaft zu entdecken.

Allerlei Wissenswertes zum Ökolandbau, zu den Bio-Siegeln und zu regionalen Einkaufsmöglichkeiten erfuhren Besucher an den Ständen des Bio-Ring Allgäu e.V., des Fachzentrums für Ökologischen Landbau Schwaben und des Naturland-Verbands. Wer beim Quiz von Demeter Bayern teilnahm, erfährt am Erlebnisstand unter anderem, warum Kühe Hörner haben. Die Technikerschule Kaufbeuren zeigte mit ihrer interaktiven Ausstellung „zu gut für die Tonne“ wie Lebensmittelverschwendung vermieden werden kann.

Alles rund um die Biene erfuhr man beim Netzwerk Blühende Landschaft – hier konnten sich Besucher über das Imkern mit der Einraumbeute informieren oder beim Saatgutquiz ihr Wissen erweitern. Woher kommen unsere Lebensmittel und wer erzeugt Sie? Zwei Initiativen der Solidarischen Landwirtschaft zeigten, wie ihr Konzept die Verbindung zwischen Landwirten und Verbrauchern wiederherstellt. Ein anderer Weg ist die Mitfinanzierung durch Genussscheine, die das Projekt Biowelten vorstellte.

Natürlich kommt auch der Genuss nicht zu kurz! Leckere Bio-Käse konnten bei der Schaukäserei Wiggensbach probiert werden. Wer Lust auf Neues hatte, konnte bei Johannes Egger Ziegenmilch und -quark verkosten. Eine besonders sommerliche Spezialität gab es bei PurNatur aus Kempten: selbstgemachtes Bio-Eis in verschiedenen Sorten. Köstliche Bio-Säfte und Smoothies zum Verkosten stellte Lebensbaum Orange frisch her.   Zahlreiche Aktionen warteten (nicht nur) auf die Kinder: beim Fahrradkarussell galt es, das Karussell mit Muskelkraft in Schwung zu bringen. Bei Bioland konnten Kinder das Melken üben oder mit dem Getreidefahrrad ihr eigenes Müsli quetschen. Freche Ziegen ließen sich bei Johannes Egger bewundern.