Bio-Landwirtschaft – Chance für die Artenvielfalt

15.07.2016

Projekt: Mehr blühende Aspekte und Naturschutz

… am Beispiel der Fledermäuse
Unter dem Thema “Bio-Landwirtschaft = Chance für die Artenvielfalt? Zusammenhänge am Beispiel Fledermäuse” veranstaltete der Bund Naturschutz am 15.07. in Werneck einen Vortrag mit anschließender Führung im Park des Schlosses. Die Nützlichkeit der Fledermäuse zeigt sich vor allem in der Vertilgung von Schadinsekten wie Faltern, Motten, Käfern, Fliegen und Raupen. Pro Nacht fressen die Tiere 1/3 ihres Körpergewichtes an Insekten. Das sind pro Saison bis zu 1 kg Insekten je Fledermaus. Mit zunehmender Abnahme der Futtertiere sind auch die Nachfolger in der Nahrungskette betroffen. Der Bio-Anbau und die extensive Landwirtschaft führen hier zu einer leichten Erholung der Bestände. Vor allem Blühstreifen, aber auch Naturgartenbereiche in Privatgärten, können hier sehr hilfreich sein. Bei der Führung im Schlosspark konnten die Teilnehmer verschiedene Fledermausarten (Zwergfledermaus, Wasserfledermaus, Breitflügelfledermaus, Braunes Langohr, Großes Mausohr) sehen und über Detektoren hören.