BioLust: Führung durch die Bio-Gärtnerei des Sozialwerks Salem

06.06.2019

Projekt:

Die Führung durch die Bio-Gärtnerei des Sozialwerks Salem in Höchheim am Montag konnte so manches Gärtnerherz höher schlagen lassen. Dort wird in Arbeit mit geistig Behinderten und sozial Benachteiligten Jugendlichen und Erwachsenen tolle Gärtnerarbeit geleistet.

Von 13 verschiedenen, in der Region sehr beliebten, Tomatensorten, jeglichem Gemüseanbau, sowie Gartenkräutern, ist dort ein breites Spektrum auf ¾ Ha draußen und in einem großen, bereits 50 Jahre altem Gartenschiff zu finden. Es wird nur mit samenfesten und keine Hybridsorten gearbeitet, sowie alle Jungpflanzen werden vor Ort selbst angezogen. SALEM ohne Bio gab es nie – belächelt wurden sie deshalb, als bereits in den 70er Jahre die damals noch 40ha nach biologischen Kriterien bewirtschaftet wurden.

Perfektion sei heute dort nicht das Ziel – den Betreuern gehe es vor Allem darum, ihren Mitarbeitern Erfolgserlebnisse zu organisieren. Für manch einen sei das Ernten einer Zucchini, die er selbst angepflanzt hat, das erste Erfolgserlebnis seines Lebens, berichtet Gärtner Norbert Seibt. In erster Linie wandern das Gemüse, die Kräuter und das Obst nämlich in die eigene Küche, was übrig bleibt, kann gerne zu den Öffnungszeiten von Montag bis Freitag zwischen 8 und 12 sowie zwischen 14 bis 16 Uhr erworben werden. Außerdem dort erhältlich sind Jungpflanzen sowie Apfelsaft und Honig aus eigener Produktion. Die Freude über Kundschaft ist bei den Mitarbeitern immer groß – nicht zuletzt ist es für sie ein Lob und eine Anerkennung ihrer Arbeit.