Feldtag mit der Bio-Haferzüchtung vom Dottenfelderhof

06.07.2017

Projekt:

Die Biohaferzüchtung vom Dottenfelderhof, unterstützt durch Barnhouse, die Liefergemeinschaft der Barnhouse Bäuerinnen und Bauern und die Öko-Modellregion Isental, wird auf dem Feldtag des Betriebs vom Josef Heindl in Kirchdorf präsentiert. Mit dabei Biogetreidezüchter Ben Schmehe vom Dottenfelderhof und viele Bäuerinnen und Bauern.

Die Öko-Modellregion Isental unterstützt gemeinsam mit Barnhouse seit Jahren die Biozüchtung von Hafer. Warum? Die Bio-Züchtung, im Fall vom Hafer ist es der Dottenfelderhof, entwickelt Sorten, für die Bedürfnisse des biologischen Anbaus, mit Methoden und Techniken, die mit den Prinzipien des Biolandbaus vereinbar sind. Die Züchtung findet mit Respekt vor der Würde der Pflanze statt- es kommt zu keinem Eingriff unterhalb der Zellebene (Gentechnik). Die Arbeitsschritte erfolgen vom ersten bis zum letzten Schritt auf Biobetrieben. Wir unterstützen damit nicht die großen Konzerne, die oft hinter den Züchtern verborgen sind und erhalten Sorten, die besonders gut für den Bioanbau geeignet sind. Erste Biohaferzüchtungen vom Dottenfelderhof sind seit kurzen als Saatgut erhältlich: Die Sorte Sinaba und seit diesem Jahr die Sorte Kaspero, die zwar etwas weniger standfest als Sinaba, aber ein etwas höheres Hektolitergewicht erwarten lässt, was für die Abrechnung bei PrimaVera relevant ist.