Heut geht’s um die Wurst – meine Bratwurst

25.07.2019

Projekt:

Fragestellungen entlang der Wertschöpfungskette:

  • Wo wurde die Bratwurst gekauft und wer hat sie für mich hergestellt?
  • Wie, durch welche Zutaten oder gar Zusatzstoffe, kommt der gute Geschmack zustande?
  • Welches Fleisch ist enthalten – (Wild)-Schwein, Ziege, Rind?
  • War´s vielleicht eine besondere Rasse und ein Landwirt wurde durch den Kauf in seinem Engagement unterstützt Rote-Liste-Nutztierarten nach zu züchten?
  • Wurden junge oder ältere, männliche oder weibliche Tiere verwendet?
  • Stammen die Tiere aus Betrieben der Region, wie wurden sie gehalten?
  • Was trinkt oder frisst ein Tier bis es geschlachtet werden kann?
  • Woher kommt denn das Futter, wie wird es erzeugt?
  • Kann ich davon ausgehen, dass keine gentechnisch veränderten Futtermittel eingesetzt wurden?
  • Wie viel ist mir meine Bratwurst wert? Wie „viel“ bezahle ich dafür? Und was hat das für Konsequenzen?
  • Wie gestalte ich als Verbraucher die Landwirtschaft, die Region, das Lebensmittelhandwerk mit – und wie will ich zukünftig handeln?

Transparenz und ein direkter Austausch mit Landwirten und Verarbeitern erzeugt Verständnis, Wertschätzung und auch Verantwortungsbewusstsein – ich bin mit meiner Entscheidung zur Bratwurst ein Teil vom Ganzen

 

Rote-Liste der bedrohten Nutztierrassen in Deutschland, Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen e. V. (GEH)
Rote-Liste der gefährdeten einheimischen Nutzpflanzen in Deutschland, Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung