Jetzt hat es ganz schön lange gedauert, bis der Hafer endlich verarbeitet werden kann

24.07.2018

Projekt: Wie kommt der Hafer in mein Müsli? Betrieb Hundmeyer

24. Juli 2018: Jetzt hat es ganz schön lange gedauert, bis der Hafer endlich verarbeitet werden kann. Aber was lange währt, wird endlich gut. Der Hafer der Hundmeyers tritt nun die Reise vom Biohof zur Biomühle an. Dazu muss der Hafer zunächst vom Silo in Anhänger gefüllt werden (Fotos 1 und 2 von links). In Anhängern sicher verstaut, macht sich die wertvolle Fracht dann bei schönstem Wetter auf den Weg nach Mühldorf. Bei der PrimaVera Naturkorn-Mühle in Mühldorf wird vom Hafer erst einmal ein Muster gezogen. Dazu wird mit einem langen Metallrohr von mehreren Stellen aus Hafer entnommen (2. Foto von rechts). Dieser Hafer wird in einem speziellen Labor, das es auf der Mühle gibt, sofort untersucht. Es wird geschaut, ob die Qualität vom Hafer gut genug ist, um daraus Flocken zu machen. Und es wird auch geschaut, ob sich nicht zu viele Unkrautsamen und andere Getreidekörner unter dem Hafer befinden. Dann aber kommt das „grüne Licht“ für den Hafer: Es ist alles in Ordnung. Nun kann der Hafer abgekippt werden (Foto ganz rechts). Was man auf den Fotos nicht sieht: Nachdem der Hafer abgekippt wurde, wird er zunächst gereinigt und dann in einen großen Behälter, ein Silo, gefüllt. Dort muss der Hafer nun warten. Denn von der Haferprobe, die gezogen wurde, werden durch ein anderes, besser ausgestattetes Labor weitere Untersuchungen vorgenommen. Es wird unter anderem untersucht, ob irgendwelche Rückstände von Pflanzenschutzmittel oder andere Chemikalien im Hafer zu finden sind. Erst wenn diese Ergebnisse in Ordnung sind, wird der Hafer für die Produktion freigegeben. Bis die Ergebnisse vorliegen, dauert es in etwa eine Woche.