Kreisausschuss Rhön-Grabfeld unterstützt Volksbegehren Artenvielfalt

06.02.2019

Projekt:

„Was haben der Schutz der Bienen mit dem deutschen Astronauten Alexander Gerst und der 16-jährigen Schwedin Greta Thunberg zu tun? Auf den ersten Blick nichts, auf den zweiten sehr viel. Ihr verbindendes Element ist die Sorge um die Umwelt, wie sich in der Sitzung des Kreisausschusses zeigte. Dort ließ Landrat Thomas Haberman zu Beginn der ersten Sitzung eines Kreisgremiums in diesem Jahr zwei Videos mit Reden von Gerst und Thunberg abspielen.“

Ökomodellmanagerin Corinna Ullrich legte mit einer Präsentation die Grundlage für die anschließende intensive Diskussion. Sie stellte anhand von Daten des Bundesamts für Naturschutz dar, dass die genetische Vielfalt massiv zurückgegangen ist, dass viele Arten inzwischen bereits verloren gegangen seien. Die Insekten, um deren Schutz es bei dem Volksbegehren gehe,seien mit 70 Prozent aller Tierarten weltweit „kleine Tieren mit großer Wirkung“ und für die biologische Vielfalt unersetzlich -sowohl als Nahrungsgrundlage für andere Tiere, wie auch für die Bestäubung von Pflanzen. Und sie seien natürliche Schädlingsbekämpfer.

Nach intensivem Meinungsaustausch stellt sich das Gremium mit knapper Mehrheit hinter das Volksbegehren. Allerdings mit ein paar zusätzlichen Anregungen.

Für die Bienen_ Kreisausschuss unterstützt Volksbegehren _ Nachrichten für Franken, Bayern und die Welt – mainpost.de (PDF)