Seltene frühe Äpfel und Birnen gesucht

Projekt: Kulturerbe Streuobst - Vielfalt pflegen, entwickeln und nutzen

Den „Weißen Klarapfel“ oder Kornapfel kennen noch viele Gärtner und Bäuerinnen. Er wird reif, wenn bei uns das Korn reif ist: Ende Juli bis Anfang August. So einen Baum findet man in vielen Hausgärten.
© Barbara Ströll

Die meisten frühen Kernobst-Sorten, wie zum Beispiel „Roter Astrachan“, „Sommergewürzapfel“ oder frühe Birnensorten, wie die „Gelbe Frühbirne“, die „Julidechantsbirne“ oder die „Sommerblutbirne“, sind sehr selten geworden oder verschollen. Solche seltenen oder unbekannten Sorten sucht der Lanschaftspflegeverband in der Öko-Modellregion.

Den „Weißen Klarapfel“ oder Kornapfel kennen noch viele Gärtner und Bäuerinnen. Er wird reif, wenn bei uns das Korn reif ist: Ende Juli bis Anfang August. So einen Baum findet man in vielen Hausgärten.
Tatsächlich gibt es ursprünglich viele weitere frühe Sorten. Diese sind heute kaum noch bekannt. Der Landschaftspflegeverband sucht nun seltene frühe Apfel- und Birnensorten. Im Rahmen des Projektes „Kulturerbe Streuobst“ der Öko-Modellregion sollen von solchen Bäumen Reiser geschnitten werden, um die Sorte über Veredelung zu erhalten und zu vermehren. Wer frühe Sorten hat, die im Juli oder Anfang August reif sind, kann sich melden unter oekomodellregion@lpv-amberg-sulzbach.de oder 09126-39-238. Auch unbekannte frühe Sorten sind von Interesse.
Der Kornapfel eignet sich übrigens hervorragend für Apfelkompott.

13.07.2020

Region: Amberg-Sulzbach und Stadt Amberg