Gewusst? Unkraut vergeht nicht! – oder doch?

Projekt: Bewusstseinsbildung - Ökolandbau erleben , Mehr blühende Aspekte und Naturschutz

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Mut zur Ackerwildkrautecke auf dem „sauberen“ Acker
In Bayern stehen fast ein Drittel der 323 in Deutschland vorkommenden Ackerwildkraut-Arten auf der Roten Liste. Sie sind Nahrungsgrundlage für spezialisierte Falter und Vögel. 8 % aller Ackerwildkrautarten sind nennenswerte Konkurrenten zur Hauptkultur.
Was tun? Stilllegungsflächen und neu angelegte Blühflächen helfen nicht. Zum Erhalt von Ackerwildkräutern braucht es Ackerbauern und die jährliche Bodenbewegung!
Wo umsetzen? Zum Beispiel an für die Bewirtschaftung unattraktiven Ecken oder entlang von öffentlichkeitswirksamen Rad- und Wanderwegen.

Fördertöpfe, Schutzprogramme und Hintergrundinfos zum ökologischen Wert der Ackerwildkräuter finden Sie auf der Internetseite der Öko-Modellregion Oberes Werntal unter der Nachricht „Ackerwildkrautschutz – integrierbare Ansätze auf landwirtschaftlichen Betrieben“.

25.05.2020

Region: Oberes Werntal