Wissen wo's herkommt

Fleisch vom Inn-Salzacher Bio-Weiderind direkt von der Bäuerin

Projekt: Inn-Salzacher Bio-Weiderind

Kälber verstecken sich im Gebüsch

Kälber unter Gebüsch
© Monika Huber

Der Biomilchmarkt boomt – aber rindfleischlose, vegetarische und vegane Öko-Ernährung ist hip. Aber was heißt das in der Praxis?

Jede Kuh, die Milch geben soll, muss ein Kalb bekommen. Und ohne Bio-Rindfleisch-Konsum müssen Kälber, die auf Bio-Milchviehhöfen zur Welt kommen, auf weite Reise gehen. Quer durch Deutschland, durch die EU und sogar ins nicht-europäische Ausland. Und sie müssen in den konventionellen Markt verkauft werden, anstatt im Landkreis Altötting auf der Weide aufwachsen zu können.

Die Lösung? Aufzucht auf der heimischen Weide und Aufbau einer Rindfleisch-Vermarktung ab Hof. Denn so können die Kälber bei uns bleiben. Bürgerinnen und Bürger können das Fleisch vom Inn-Salzacher Weide-Rind direkt am idyllisch gelegenen Hof kaufen . Wir empfehlen vorher einen Spaziergang um die Hofweiden mit Alpenpanorama-Blick!

Der nächste Verkaufs-Tag bei Familie Huber in Aichlberg Burgkirchen an der Alz steht vor der Türe. Verbraucher*innen können jetzt direkt per Whats App, Email oder Telefon bestellen. Sortiment und Kontaktdaten sind unten im Downloadbereich verlinkt.

Monika Huber, Bäuerin aus Aichlberg in Burgkirchen an der Alz, macht es vor. Sie ist Teil der Initiative "Inn-Salzacher Bio-Weiderind". Unter diesem Dach erarbeitet sie, gemeinsam mit Familie Obereisenbuchner aus Garching an der Alz (Alztaler Hofmolkerei), Familie Krumbachner vom Brunnhof in Kirchweidach und der Öko-Modellregion Inn-Salzach Vermarktungswege für heimisches Bio-Rindfleisch. Ziel ist, dass die Kälber, die auf ihren Höfen geboren werden, im Landkreis Altötting auf der Weide aufwachsen können.

Die ausgewachsenen Tiere an Großschlachthöfe abzugeben, kommt nicht in Frage. Familie Huber arbeitet mit Familie Burreiner in Haiming zuammen, die neben ihrer eigenen Bio-Landwirtschaft, einen kleinen Schlachtbetrieb führen. Hier wird maximal 1 Rind pro Tag geschlachtet. Ein neuer junger Metzger ist eingestellt. Und Gertraut Burreiners Söhne wollen den Schlachthof weiterführen. So packt die neue Generation mit an!

Monika Huber ist überzeugt "Die regionale Fleischvermarktung ist der Schlüssel, um den Kälbertransporten langfristig ein Ende zu setzten. Wir sind froh, dass so viele Bürgerinnen und Bürger mitziehen und unsere Fleischqualität schätzen."

Hier geht's zum Kurzfilm über das Inn-Salzacher Bio-Weide-Rind. Ein großes Dankeschön gilt Anton Dingl (BIO ON GmbH) für die Bereitstellung des Filmmaterials und sein herausragendes Engagement für unser Herzens-Projekt "Inn-Salzacher Bio-Weiderind"!

Toni Dingl
Redaktion Film & Video
Stinglhamerstrasse 8
84503 Altötting
Mobil: 0170 8031556
Tel: 08671-6867
Email: toni@dingl.net
Website: https://bio-on.de/

16.03.2021

Region: Inn-Salzach

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