Nun gibt es grünes Licht für den Hafer der Hundmeyers

22.08.2018

Projekt: Wie kommt der Hafer in mein Müsli? Betrieb Hundmeyer

22. August 2018: Nun gibt es grünes Licht für den Hafer der Hundmeyers. Die Analyseergebnisse passen, die Ware kann  von der PrimaVera Naturkorn-Mühle verarbeitet werden. Bei der PrimaVera wird viel Getreide verarbeitet. Deshalb gibt es einen Plan, wann genau welches Getreide verarbeitet wird, damit nichts durcheinander kommt. Nun  geht es los: Der Hafer der Hundmeyers wird zunächst gründlich gerenigt. Für das Krunchy sollen ja nur Haferkörner in die Tüte kommen, nicht Körner anderer Getreidearten oder Unkrautsamen. Auch Steine sind natürlich unerwünscht. Die sehr leistungsstarke Getreidereinigung der Mühle garantiert 100% einwandfreies Grundgetreide. Der Steinausleser sorgt dafür, dass in den Haferkörnern keine fremden Teilchen bzw. Steinchen mehr zu finden sind. Kleinste Verunreinigungen werden durch Tischausleser und Scheuermaschine herausgereinigt. Die Scheuermaschine bürstet die Getreidekörner und löst damit anhaftende Erde und Verschmutzungen, ohne dabei die Körner selbst zu verletzen. Durch einen Fotosortierer werden nicht taugliche Körner entfernt.

Ist der Hafer gereinigt, werden die Haferkörner zunächst mit Wasserdampf behandelt, um sie weich zu machen. Sonst können daraus keine Flocken entstehen. Anschließend gelangen die erhitzten Körner in den sogenannten Flockenstuhl. Dieser quetscht die weichen Körner auf die vom Kunden gewünschte Flockengröße, zu feinen Flocken, sogenannte Kleinblattflocken, oder zu groben Flocken, sognannte Großblattflocken. Die fertigen Flocken werden dann in ganz große Säcke, den sogenannten Bigbags gefüllt. Nun sind die Haferflocken fertig zum Transport zum Krunchyproduzenten Barnhouse.