Öko-Feldbegehung auf Biohof Schleerieth 2018

25.05.2018

Projekt: Landwirtschaft: Perspektive Ökolandbau?

Rund 45 Personen nahmen an der Öko-Feldbegehung, in diesem Jahr auf den Feldern von Biohof Schleerieth, teil. Der Betrieb wird seit 2007 nach den Richtlinien des ökologischen Landbaus bewirtschaftet und zählt zu den 90 Betrieben des BioRegio Betriebsnetzes BioRegio Betriebsnetzes in Bayern.

Die Betriebsleiter Herbert Krückel und Sabine Feddersen bewirtschaften den Bio-Betrieb mit knapp 50 ha im Vollerwerb. In fünf bis sieben gliedrigen Fruchtfolgen werden unter anderem Wintergerste, Durumweizen, Dinkel, Körnermais und Schälsonnenblumen angebaut. Herbert Krückel nahm die Teilnehmer bei einem Rundgang zu einem Feld mit einer einjährigen Blühmischung, Ackerbohnen, Rispenhirse und zum großen Legehennenstall, der neben dem Hühnermobil Platz für bis zu 3000 Legehennen bietet. Dort berichtete er über seine Erfahrung mit den Kulturen, allen voran der Rispenhirse Wodka, die er neu seit 2017 im Anbauplan hat. Mit Werner Vogt-Kaute, Naturland-Erzeugerfachberater und Bernhard Schwab, Fachzentrum Ökolandbau wurden dabei Lösungsansätze zur Beikrautregulierung und Fruchtfolgen besprochen und Erkenntnisse ausgetauscht. Maria Kaiser, Geschäftsführerin der Kaisermühle Gänheim, stellte im Anschluss an die Begehung die Futtermühle als Absatzmöglichkeit für Verbandsökobetriebe der Region vor. Den darauffolgenden Schlusshock nutzen die Besucher für ausgiebige Gespräche.

Die gemeinsame Öko-Feldbegehung für Bürgermeister und Gemeinderäte der Öko-Modellregion Oberes Werntal, Landwirte und interessierte Bürger fand nun im dritten Jahr statt. Sie steht unter dem Motto Austausch zwischen den Teilnehmern fördern und gibt Gelegenheit eigene Fragen zum Ökolandbau den Praktikern und Experten vor Ort zu stellen.

03.06.2018 – Wodka macht nicht nur Bio-Hühner glücklich, aus: Mainpost (Link)