Bäckerei Wahlich – Wertvolles kleines und sehr feines Biosortiment in der Biobäckerei

Bei einem Betriebsfest hat’s gefunkt. Seitdem sind Michael und Barbara Wahlich unzertrennlich – und gemeinsam ist ihnen auch ihre Liebe zur Region und zu ihrer Arbeit in der Bio-Bäckerei in Surheim. Gelernt haben beide das Bäckerhandwerk in einem konventionellen Betrieb, doch nach ein paar Jahren kamen sie durch eine Stellenausschreibung in Kontakt mit einer Biobäckerei – und nach einer Führung und Felderbegehung durch den Demeter Landwirt Franz Obermeyer in Tengling waren sie vollends überzeugt: Bio verspricht Zukunft, Bio gehört die Zukunft.

Seit sechs Jahren führen sie nun ihre kleine feine Bäckerei – und das Sortiment ist beeindruckend: Brot wird mit natürlich und lang geführtem Sauerteig zu einem geschmackvollen Bauernbrot, das Meisterstück von Michael Wahlich ist ein saftiges Roggenvollkornbrot „wie früher“. Gekeimter Dinkel ist die Grundlage für das „Essener Brot“. Und selbstverständlich gibt es auch Kuchen und süßes und herzhaftes Kleingebäck, Salzstangerl oder Handsemmeln.

Eine Besonderheit in ihrer Bäckerei ist die Verwendung des Laufener Landweizens, einer alten und sehr extensiven einheimischen Sorte, die vor über 30 Jahren vorm Aussterben gerettet wurde und seither z.B. von Simon Angerpointner aus Taching wieder angebaut wird. Schon seit vier Jahren nutzt Michael Wahlich nun diese Sorte als erster Bäcker in der Region und ist überzeugt, dass damit Probleme, die man konventionellen Weizenmehlprodukten inzwischen nachsagt, der Vergangenheit angehören, eine Gluten-Unverträglichkeit zum Beispiel. Nicht nur hochwertige Ausgangsrohstoffe und unverzüchtete alte Sorten, auch die handwerkliche Teigführung und der Verzicht auf jegliche Zusatzstoffe oder fertige Großbackmischungen führen bei seinen Kunden zu einer sehr guten Verträglichkeit seiner Biobrote. Das zeugt nicht nur von Liebe zum Handwerk und zur Region, sondern auch von der Sorge um die Menschen, die sich bei Familie Wahlich mit Lebensmitteln versorgen.

Ergänzt wird das Angebot inzwischen auch durch ein kleines Bio-Gemüsesortiment, die feinen Eier von Andi und Katharina Buchwinkler (siehe dort) und etwas Trockenware. Eine großartige Gelegenheit für Menschen, die auf dem Land leben und trotzdem gerne im Biofachhandel kaufen. Im vergangenen Jahr wurde nun der Verkaufsraum modernisiert – und es gibt weitere Pläne, denn auch die Backstube braucht eine Auffrischung. Mit neuen Öfen und Maschinen sollen die Abläufe so weit optimiert werden, dass Michael und Barbara den hohen Arbeitsaufwand dahinter etwas reduzieren können und ihr vielfältiges Angebot auch in Zukunft aufrechterhalten können. Um das zu finanzieren, planen sie auch die Ausgabe von Genussrechten. So finden Anbieter und Abnehmer von hervorragenden Lebensmitteln noch enger zusammen.

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