Öko-Modell-Regionen

Projekte / Angebote für Landwirte

27.06.2018: Von anderen lernen: Das ist die Aufgabe der Erzeugerarbeitskreise, die das Ziel haben, die kollegiale Beratung unter den Bäuerinnen und Bauern zu fördern. Positive Erfahrungen für andere nutzbar machen und verhindern, dass die gleichen Fehler anderswo noch einmal gemacht werden. Diesmal beschäftigte sich der Arbeitskreis mit dem Thema Hafer-Leindotter-Mischultur. Mischkulturen sind die ursprünglichste Form des Bewuchses: vielfältig, bodenschonend, mit einem Maximum an Photosyntheseleistung auf der Fläche. Die Mischkultur von Hafer und Leindotter ist gleichermaßen interessant für Natur, Bäuerinnen und Bauern und Verbraucherinnen und Verbraucher. Der Leindotter mit seiner zarten gelben Blüte bietet (Wild-)Bienen nach der Blüte des Raps eine Tracht und ist ein interessantetener Baustein zu einer durchgehenden Blüte von Frühjahr bis Herbst. Für Bäuerinnen und Bauern kann bei der Ernte der Leindottersamen einen zusätzlichen Ertrag bieten, ohne dem Hafer nennenswert Ertrag zu nehmen. Und für die Verbraucherinnen und Verbraucher bietet der Leindotter ein schmackhaftes, hochwertiges Speiseöl, das es vor allem im Naturkosthandel zu kaufen gibt und in Zukunft vielleicht auch ein wichtigen Eiweißträger für die menschliche Ernährung. Beim Erzeugerarbeitskreis wurden Haferfelder von drei Betriebe besucht: Felder der Lebensgemeinschaft Höhenberg in Buchbach, des Betriebs Schweiger in Unterneuling und des Betriebs Maier-Häußler in Taufkirche b. Mühldorf. Als Experten mit dabei waren Benjamin Fichtner (Bioland-Ackerbauberater), Johannes Spengler (Ölmühle Kappelbauer) und Thomas Kaiser (Institut für Energie und Umwelttechnik).

 

Erzeugerarbeitskreis Hafer-Leindotter-Mischkultur am 27.06.2018; Foto: Andreas BentlageErzeugerarbeitskreis Hafer-Leindotter-Mischkultur am 27.06.2018; Foto: Andreas BentlageErzeugerarbeitskreis Hafer-Leindotter-Mischkultur am 27.06.2018; Foto: Andreas BentlageErzeugerarbeitskreis Hafer-Leindotter-Mischkultur am 27.06.2018; Foto: Andreas Bentlage

 


Felderfahrt Hafer-Leindotter-Mischfruchtanbau
Der Hafer-Leindotter-Mischfruchtanbau der Liefergemeinschaft der Barnhouse Bäuerinnen und Bauern ist im zweiten Anbaujahr. Kurz vor der Ernte wollen wir auch dieses Jahr wieder die Gelegenheit nutzen, auf verschiedenen Betrieben den Erfolg des Leindotteranbaus in Mischkultur auf den Feldern anzuschauen.  Im Anschluss an die Felderbegehungen haben wir dann im Gasthaus Maier in Gallenbach noch Gelegenheit, das Gesehene und Erfahrene ausführlich zu diskutieren.  Mit dabei sind: Benjamin Fichtner (Bioland-Ackerbauberater), Johannes Spengler (Ölmühle Kappelbauer), Thomas Kaiser (Institut für Energie und Umwelttechnik).  Nähere Informationen bei: Hilarius Häußler (08638/955480) und bei Michael Rittershofer (08081/937950)

Termin:           Mittwoch, 27.06.2018 ab 18:00 Uhr
Treffpunkt:    Lebensgemeinschaft Höhenberg, Betrieb Remelberg, Remelberg 1, 84428 Buchbach
Weitere Stationen:
18.45 Uhr: Betrieb Schweiger, Unterneuling 1, 84539 Ampfing
20 Uhr Betrieb Maier-Häußler, Gallenbach 31, 84574 Taufkirchen bei Mühldorf

 


„Weidehaltung von Schweinen – eine Besonderheit im Biolandbau“
Wie die Weidehaltung bei Rindern, so entspricht auch die Weidehaltung von Schweinen der Idealvorstellung einer wesensgerechten Tierhaltung. Doch strenge Vorschriften und die Furcht vor Krankheiten machen diese Form der Freilandhaltung von Schweinen auch im Biolandbau zu einer Besonderheit. Wie sie funktionieren kann, das zeigt uns Verwalter Anton Wölfmeier auf dem Biohof Schwingenstein. Er spricht die Besonderheiten dieser Haltungsform, die Herausforderungen dabei und die Vermarktung an. Bioland-Berater Johannes Hagner ergänzt dazu die Grundlagen der Freilandhaltung von Schweinen und geht auf den Umgang mit der Afrikanischen Schweinepest ein. Im Anschluss lassen wir den Abend in geselliger Runde ausklingen bei einer Brotzeit.

 

Termin:   Mittwoch, 30.05., 18 Uhr
Ort:          Biokreis Betrieb Schwingenstein, Hermannstetten 1, 83530 Schnaitsee

 


Bio-Tagesfahrt ins Mühlviertel

 

Termin: 10.5.2018
Programm:
6:00 Uhr    Abfahrt Dorfen Bahnhof
6:30 Uhr    Abfahrt Mühldorf (AB94 MÜ Nord)
9:00 Uhr    KräuterPunkt Neundling, Putzleinsdorf
Kräuteranbau und Kräuteraufbereitung, Felderbesichtigung, Kräutertrocknung und Aufbereitung. Wir bekommen frische Kräutersäfte und Fingerfood.
11:45 Uhr    Bio-Hof-Fleischerei Höglinger, Putzleinsdorf
Betriebsführung mit Schnapserl, Biolandwirtschaft, Hofmetzgerei und Hofladen.
Der Laden ist extra für uns auf, wir dürfen uns gerne eine Brotzeit kaufen.
14:00 Uhr    Mittagessen im Gasthaus Haderer, Lembach im Mühlkreis
Gasthaus Haderer, biozertifizierte Gaststätte mit Fleisch von der Bio-Hof-Fleischerei Höglinger
15:30 Uhr    Biohof Zauner, Niederwaldkirchen
Kreislaufwirtschaft, Kompostaufbereitung, Milchvieh, Schweinehaltung, Hühner, Zuchtsauen, Bienen, Vorstellung des autarken Betriebs.
17:30 Uhr    Rückfahrt
Kosten: 30 Euro / Person (Kinder die Hälfte, Geburtstagskinder frei); Leistungen: Busfahrt, Führungen, kompetente und sympathische Reiseleitung. Im Preis nicht enthalten ist das Mittagessen. Für das Frühstück im Bus bitte selber sorgen. Für alle Väter gibt es im Bus ein Gratis-Schnapserl.
Anmeldung: TAGWERK e.V., Andrea Schneider, 08081/937920, andrea.schneider@tagwerk.net, Anmeldung bis spätestens 2. Mai

 


„Wie ernähre ich meinen Boden richtig?“
Bei einem Felderrundgang stellt Bioland-Bauer Hilarius Häußler anhand einzelner Kulturen sein Düngemanagement für einen viehlosen Ackerbaubetrieb vor. Bioland-Berater Erhard Gapp verdeutlicht anhand von Spatenproben an ausgewählten Stellen die Effekte der Düngemaßnahmen und ergänzt Häußlers Ausführungen. Daneben stellt er weitere Strategien zur nachhaltigen Nährstoffversorgung von Bio-Ackerflächen vor und erläutert, worauf es dabei ankommt. Im Anschluss lassen wir den Abend in geselliger Runde bei einer guten Bioland-Brotzeit von Wirtin Claudia Maier-Häußler ausklingen.

 

Termin:   Mittwoch, 25.04.,19:00 Uhr

Ort:          Bioland-Betrieb Claudia Maier-Häußler, Gallenbach 31, 84574 Taufkirchen

 


Tagesseminar “Tierkommunikation und Tiertransport – Stressarmer Umgang mit Rindern: Was ist zu beachten?”
Erfolgreiches Arbeiten mit Rindern heißt auch, dass sie sich stressarm von einer Weide zur anderen treiben lassen. Oder dass sie problemlos verladen werden können, wenn sie auf weiter entfernte Flächen oder zum Metzger gefahren werden müssen. Wie das geht erklärt Roland Dengler von der Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG).  Am Nachmittag gibt es praktische Übungen auf dem Bioland-Betrieb von Lydia und Franz Lochinger, Inkofener Str. 31, 85368 Bergen, Tel. 08764/941994.

 

Termin: 14.04.2018, 10-16 Uhr
Ort: TAGWERK Biometzgerei (Seminarraum), Ortsstraße 2, 85416 Langenbach-Niederhummel
Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Anmeldung bitte bis zum 10.04.2018 an Bioland-Berater Dieter Sixt, Tel. 08094/907803, Fax. 08094/907883, Fachgruppe Mutterkuh Oberbayern und Bioland Regionalgruppen Tagwerk Dorfen und Freising
Die Teilnahme am Seminar ist kostenlos. Für Mittagessen und Getränke müssen die Teilnehmer selbst aufkommen.

 


„Vogelsterben? Bauern können helfen“
Der dramatische und unübersehbare Rückgang der Artenvielfalt in der Feldflur und im Grünland fordert uns und die Landwirte zum Handeln auf. Wir müssen neue Wege gehen, damit wieder mehr Feldlerchen über den Äckern tirilieren, abends auch wieder das Knarren der Rebhähne zu hören ist und Schmetterlinge über die Wiesen und Felder flattern.

 

Referenten:
Andreas Hartl, Naturfotograf: Diavortrag über die heimische Vogelwelt
Matthias Luy, Leiter Bezirksgeschäftsstelle Oberbayern des LBV: Landwirte für Schwalbe, Kiebitz & Co. – Praxistipps des Landesbund für Vogelschutz

 

Termin:             28.02.2018, 19:30 Uhr
Ort:                    Gasthaus Huber, Landersdorf, 84405 Dorfen
Veranstalter:    Landesbund für Vogelschutz/Kreisgruppe Erding, TAGWERK e.V.

 


„Horntragende Kühe im Laufstall – so geht’s!“
Nach 3-jähriger Laufzeit des Forschungsprojektes „Hörner im Laufstall“ der Projekt-partner Universität Kassel, Demeter und Bioland werden auf der Tagung Ergebnisse praxisbezogen dargestellt. Die Veranstaltung richtet sich an Milchviehhalter, Berater und alle Interessierten an der Haltung horntragender Milchkühe.

Programminhalte (siehe auch Anhang):
09:30 Uhr Einführung Ulrich Mück, Demeter Beratung, Dieter Sixt, Bioland Beratung
09:45 Uhr: Das Rind und seine Hörner: Geschichte, Kultur und Bedeutung der Hörner beim Rind (Ulrich Mück, Demeter Beratung)
10:30 Uhr: Hörner & Enthornung in der EG-Öko-VO – Die rechtliche Situation in Bayern und im Bund (Martina Zengel, LFL Bayern, IEM, Kontrollbehörde Ökolandbau)
10:50 Uhr, „Die Hörner bleiben dran!“ Betriebe berichten über ihre Motivation horntragende Rinder zu halten (Martin Frank, Babensham und Josef Hagenrainer, Baiern, beide Demeter, interviewt von Dieter Sixt, Bioland Beratung)
11:30 Uhr Horntragende Rinder im Laufstall – das ist zu beachten! Ergebnisse aus dem dreijährigen Forschungsprojekt, Betriebsbeispiele, Vortrag und anschließende Diskussion (Ulrich Mück, Demeter Beratung / Dieter Sixt, Bioland Beratung)
14:15 Uhr Stallbesichtigung bei Betrieb Martin Frank Fahrt mit eigenen PKW 50 FV Milchkühe, eigener Stier, Couchettenstall, Liegeboxen, Kälberaufzucht mit Ammen, Melkstand steile FG, Swing-over 2×10, Weidebetrieb halbtags

 

Termin:            23.02.2018, 9:30-16 Uhr
Ort:                   Gasthaus Brunnlechner, Wasserburger Str. 7, 83547 Babensham
Veranstalter:   Bioland, Demeter, Universität Kassel

 


Landwirtschaft und Bienen – eine Symbiose
Der Landwirt braucht die Biene und die Biene den Landwirt. Damit diese Symbiose Bestand hat, werden Möglichkeiten für die Landwirte aufgezeigt, wie dem Insektenschwund entgegengewirkt werden kann. Dr. Bernhard Zimmer (Landwirt und Bio-Imker, Piding): „(Wild-)Bienen – wir brauchen sie alle“, Margot Erber (Bio-Imkerin und Bienensachverständige, Haag i.OB): „Bedeutung der Bestäubungsleistung der Bienen für die Landwirtschaft“, Matthias Nirschl (Untere Naturschutzbehörde Mühldorf): „Fördermöglichkeiten zum bayerischen Vertragsnaturschutzprogramm“, Maria Lohmeier (Imkerin und Bienensachverständige): „Auswirkungen von Trachtlücken –was kann man dagegen tun?“

 

Termin:              22.02.2018, 19:30 Uhr
Ort:                     Brauereigaststätte Stierberg, 84419 Obertaufkirchen
Veranstalter:     Bienenzuchtverein Buchbach, Imkerverein Stierberg, Öko-Modellregion Isental

 


Workshop “Herausforderungen bei der Düngung nach neuer Düngeverodnung”
Bioland-Berater Erhard Gapp stellt die Grundzüge der neuen Düngeverordnung (DüV) vor. Anhand von Beispielen verdeutlicht er die Komplexität der Vorgaben der neuen DüV. In Hinblick auf die bevorstehende Frühjahrsdüngung geht Erhard Gapp speziell auf die Düngebedarfsermittlung ein und erläutert das Vorgehen dabei. Im Anschluss tauschen wir uns über erste Erfahrungen mit der neuen Düngeverordnung aus und diskutieren die Herausforderungen bei künftigen Düngemaßnahmen. Bioland-Berater Hans-Peter Metz ergänzt die Ausführungen um Informationen zum Nährstoffvergleich.

 

Termin:     Mittwoch, 31.01.2018 um 20:00 Uhr
Ort:            Gasthaus Rauch, Kirchstr. 17, 85447 Fraunberg OT Grucking

 


Bio-Getreide richtig transportieren, aufbereiten und lagern

Bio-Getreide ist ein wertvolles Erntegut, sowohl als Lebensmittel wie auch als Futtermittel. Es erfordert einen sorgfältigen Umgang, damit die Qualität des Getreides von der Ernte über die Lagerung bis zum Verzehr erhalten bleibt. Die Obermeier GmbH baut u.a. Anlagen für die Trocknung und Aufbereitung von Getreide. August Obermeier jun. und August Obermeier sen. führen uns durch den Anlagenbau und zeigen uns das betriebseigene Getreidelager. Was es grundsätzlich zu beachten gilt, wenn Getreide oder andere landwirtschaftliche Güter transportiert werden, vermittelt uns Verkehrskraftmeister und Bioland-Bauer Stefan Zehner. Bioland-Berater Hans-Peter Metz geht auf die optimale Vorbereitung des Getreidelagers und vorbeugende Maßnahmen gegen Lagerschädlinge ein. Die Obermeiers präsentieren uns geeignete technische Lösungen zur Getreidetrocknung, -lagerung und -aufbereitung. Zudem geben Sie Tipps für die richtige Behandlung von Getreide im Lager.  Im Anschluss lassen wir den Abend in gemütlicher Runde ausklingen.

 

Termin:     Mittwoch, 27.09.2017 um 20:00 Uhr
Ort:           Anlagenbau Obermeier GmbH, Fischmühle 2, 84419 Schwindegg

 


Bio-Hafersorte und Mischkultur mit Leindotter
Seit etwa einem Jahr beschäftigen wir uns in Zusammenarbeit mit Barnhouse intensiver mit den Themen Biohaferzüchtung und Mischkultur mit Leindotter. In diesem Rahmen bauen 22 Betriebe probeweise eine Bio-Weißhaferzüchtung vom Dottenfelderhof an – zum Teil auch in einem betriebseigenen Sortenvergleich –, 11 Betriebe in Kombination mit Leindotter. Der sogenannte „Zweinutzungshafer“ bzw. „Dreinutzungshafer“ soll nicht nur einen guten Haferertrag gewährleisten, sondern über die Blühwirkung des Leindotters auch den Lebensraum für (Wild-) Bienen stärken und damit die Biodiversität fördern. Der Naturschutz profitiert längerfristig aber nur dann, wenn auch die Bäuerinnen und Bauern einen unmittelbaren Vorteil haben. Deshalb ist ein dritter Nutzen in diesem System sehr wichtig, nämlich die Gewinnung des Leindottersamens. Leindotter, der nicht nur für die Ölgewinnung genutzt werden kann, ist sehr gesucht und kann den Betrieben eine zusätzliche Einnahmequelle bescheren. Allerdings ist die Mischkultur Hafer mit Leindotter kein Selbstläufer, was auch Betriebsbesuche vorab zeigten.

Beim Erzeugertreffen werden wir auf verschiedenen Betrieben die Bio-Weißhaferzüchtung im Anbau in Leindotter-Mischkultur sehen. Im Anschluss an die Felderbegehungen haben wir dann im Gasthaus Maier in Gallenbach noch Gelegenheit, das Gesehene und Erfahrene ausführlich zu diskutieren. Mit dabei sind die Experten Josef Braun (Biolandhof, Freising), Stefan Jahrstorfer (Biolandhof, Eichendorf) Thomas Kaiser (ProteinRegional), Josef Spengler (Kappelbauer Ölmühle).

 

Termin:                       Mittwoch, 28.06.2017 ab 17:30 Uhr
Treffpunkt::               17.30 Uhr: TAGWERK/Demeter Betrieb Lebensgemeinschaft Höhenberg – Betrieb Remelberg, Remelberg 1, 84428 Buchbach
Weitere Stationen:    ca. 18.30 Uhr: Demeter Betrieb Schweiger, Unterneuling 1, 84539 Ampfing, ca. 20 Uhr TAGWERK/Bioland Betrieb Maier-Häußler, Gallenbach 31,
84574 Taufkirchen bei Mühldorf

 


Workshop “Bio-Geflügelmast am Beispiel des Bioland-Betriebs Graf”
Der Betrieb Graf hat sich auf die Haltung von Mastgeflügel spezialisiert und hält Hähnchen, Gänse und Enten. Michael und Julia Graf zeigen uns den Vormaststall und die Masthähnchen in den beiden Endmastställen. Wir diskutieren die Besonderheiten und Herausforderungen bei einem Stallumbau bzw. -neubau. Bioland-Berater Axel Hilckmann schildert die Entwicklung der Bio-Geflügelmast und zeigt mögliche Vermarktungswege auf. Bei der Vorstellung geeigneter Rassen und Herkünfte lassen wir unsere eigenen Erfahrungen einfließen. Zudem besichtigen wir das hofeigene Schlachthaus. Im Anschluss lassen wir den Abend in gemütlicher Runde ausklingen.

 

Termin:           Mittwoch, 31.05.2017 um 18:00 Uhr
Ort:                 Bioland-Betrieb Johannes Graf, Kögning 21, 84439 Steinkirchen

 


Gesundes Grünland für die Bio-Rinderhaltung
Die Grünlandbewirtschaftung spielt für rinderhaltende Betriebe eine entscheidende Rolle für die ausreichende und gezielte Versorgung der Herde. Bioland-Berater Christoph Schinagl erläutert uns wesentliche Grundlagen der ökologischen Grünlandbewirtschaftung und zeigt die Dynamik von Grünlandökosystemen auf. Nikolaus Franzl berichtet darüber, wie er die Grünlandbewirtschaftung auf seinem Betrieb durchführt. Zudem stellt er uns zusammen mit einem Vertreter der Firma APV geeignete Technik zur Grünlandnachsaat vor. Bei einer Grünlandbegehung beurteilen wir den Erfolg bestimmter Verbesserungsmaßnahmen und bewerten Futterertrag und -wert einzelner Bestände.

 

Termin:           Mittwoch, 26.04.2017 um 13:30 Uhr
Ort:                  TAGWERK/Naturland-Betrieb Nikolaus Franzl, Urtlfing 5, 84405 Dorfen
Programm:
13.30 Uhr Begrüßung, Dynamik von Grünlandökosystemen (Christoph Schinagl)
14.10 Uhr Praktische Wiesenbewirtschaftung auf dem Betrieb Franzl (Nikolaus Franzl)
14.30 Uhr Nachsaattechnik der Fa. APV: Erläuterung der Funktion und des Aufbaus einer
Nachsaatmaschine (Nikolaus Franzl und Vertreter der Fa. APV)
15.00 Uhr Bewertung von Beständen und Futterqualität, gemeinsame Erarbeitung von
Verbesserungsmaßnahmen (Christoph Schinagl)
16.00 Uhr Abschlussbesprechung mit Zusammenfassung der Ergebnisse

 


Praktischer Umbau eines Grubbers für den optimalen Einsatz im Ökolandbau“
Für eine optimale Bodenbearbeitung im Biobetrieb ist nicht jeder Grubber geeignet. Passende Neugeräte sind für viele Betriebe nicht bezahlbar. Unter Anleitung von Bioland-Berater Geo Gräbner rüsten wir in diesem Landtechnik-Workshop mit ein paar technischen Änderungen einen Grubber ökotauglich auf. Geo Gräbner geht dabei auf die Anforderungen des Biolandbaus an einen Grubber ein und erklärt, welche Modelle für einen Umbau geeignet sind. Er stellt verschiedene Schartypen vor und erläutert deren Wirkungsweise. Beim praktischen Umbau des Grubbers helfen wir zusammen und je nach Witterung können wir auf einer nah gelegenen Fläche das Arbeitsergebnis begutachten. Im Anschluss haben wir noch Gelegenheit, den Abend in gemütlicher Runde ausklingen zu
lassen.

 

Termin:  Mittwoch, 29.03. 2017, 20:00 Uhr
Ort:         Bioland-Betrieb Markus Eberl, Streichermühle 1, 84427 St. Wolfgang
! Achtung: Treffpunkt ist in Thal 2, St. Wolfgang !

 


Bio-Feldtag auf dem Naturland-Betrieb Heindl

Auf dem Betrieb von Josef Heindl findet in Zusammenarbeit mit der RWG St. Wolfgang, der Naturland Fachberatung und der Öko-Modellregion Isental ein Bio-Feldtag statt. Auf dem Programm stehen unterschiedliche Luzernegrasmischungen, 7 verschiedene Ackerbohnen und Erbsensorten, die St. Wolfganger GPS-Mischung mit Untersaat. Im Anschluss gibt es in gemütlicher Runde aktuelle Informationen in der Maschinenhalle. Ohne Anmeldung.

 

Termin: Donnerstag, 07.07.2015, 19.30 Uhr

Ort: Naturland-Betrieb Josef Heindl, Öd 1, 83527 Kirchdorf

 


Bioland-Weidetag Oberbayern

Bioland-Berater Christoph Schinagl führt in das Thema Weidemanagement ein und stellt die Ansprüche guter Grasbestände auf der Weide vor. Siegbert Lamparter, Patura KG, erläutert die optimale Funktionsweise von Elektrozäunen und stellt zusätzliche Weidetechnik vor. Im Anschluß besichtigen wir den Yakzucht-Betrieb von Alfons Kohl. Auf der Weide vertiefen wir die angesprochenen Aspekte zum Weidemanagement und sehen die hofeigene Technik zur Weidepflege. Alfons Kohl berichtet uns von den Besonderheiten der Yak-Haltung und seiner Motivation, auf Biolandbau umzustellen.

 

Termin: Samstag, 11.06.2015, 9.30-16.00 Uhr

Ort: Bioland-Betrieb Maier-Häußler, Gallenbachstr. 31, 84574 Taufkirchen, im Anschluss: Bioland-Betrieb Alfons Kohl, Franking 7, 84574 Taufkirchen

 


Die Bio-Kontrolle ist kein Hexenwerk – Dem Kontrolleur über die Schultern geschaut

Peter Knuhr von der Ökokontrollstelle ABCert kommt auf den Betrieb Maier-Häußler und führt im Rahmen einer Schaukontrolle vor, wie eine Ökokontrolle auf einem landwirtschaftlichen Betrieb abläuft: Wie lange dauert die Kontrolle? Wie häufig wird geprüft? Was muss der Betrieb vorbereiten? Was wird geprüft? Im Anschluss besteht in der Gastwirtschaft die Möglichkeit zur Diskussion.

 

Termin: Mittwoch, 01.06.2016, 14.00-16.00 Uhr

Ort: Bioland-Betrieb Maier-Häußler, Gallenbachstr. 31, 84574 Taufkirchen

 


Workshop: muttergebundene Kälberaufzucht auf dem Bioland-Betrieb Hundmeyer

Wir besichtigen den Bioland-Betrieb von Rainer Hundmeyer. Er hält Milchvieh und plant derzeit den Umbau seines Stalles. Dieter Sixt referiert einleitend zur muttergebundenen Kälberaufzucht. Wir sehen wir uns die geplante Kuh-Kalb-Bucht an. Hundmeyer berichtet uns von seinen Überlegungen während der Planung. Basierend auf unseren Erfahrungen aus der Kälberaufzucht leiten wir Empfehlungen für Umbaumaßnahmen zur Realisierung einer muttergebundenen Kälberaufzucht ab. Im Anschluss berichtet Rüdiger Brügmann, Bioland Koordinationsstelle Milch, im Gasthaus zum Falken (Marktplatz 11, 84428 Buchbach) über die aktuellen Entwicklungen im Bio-Milchmarkt.

 

Termin: Montag, 30.05.2016, 19.30 Uhr

Ort: Bioland-Beterieb Hundmeyer, Kagen 5, 84428 Buchbach

 


Vortrag „Der Nutzen der Honigbienen für die Landwirtschaft“

Bienen gehörten in früheren Zeiten auf vielen Höfen selbstverständlich zum Betrieb, dies ist heute nur noch selten der Fall. Daher hebt Bioland-Imkerberater Hans Rosen in seinem Vortrag die hohe Bedeutung der Honigbienen für uns Landwirte hervor. Neben dem Wert der Bestäubungsleistung für den einzelnen Betrieb geht er auf die Produkte der Bienen wie Honig, Pollen, Gelee Royal, Wachs, Propolis und Bienengift ein. Er bringt uns näher, wie wir selbst Bienen halten können, welche Ausrüstung erforderlich ist und wie hoch der jährliche Zeitaufwand ist. Zudem gibt er Tipps, welche Maßnahmen sich eignen, um das Nahrungsangebot für Bienen im Umfeld des eigenen Betriebs zu verbessern.

von Bioland-Imkerberater Hans Rosen am 21.3. in Grucking/Fraunberg

 

Termin:   Montag, 21.03.2016, 20 Uhr
Ort:          Gasthaus Rauch, Kirchstr. 17, 85447 Fraunberg OT Grucking

 


Die Auszeichnung als Ökomodellregion hat für viele Seiten Vorteile: Die geförderte Stelle ermöglicht unter anderem für die Betriebe vor Ort eine bessere Betreuung und Begleitung  der Umstellungsentscheidung wie auch während der Phase der Umstellung. Gerade während der Entscheidungsfindung und in der Zeit der Umstellung von konventionellen auf Ökolandbau gibt es viele Unsicherheiten. Da hilft es, wenn Rat und Unterstützung unverbindlich und schnell verfügbar sind. Manchmal ist es auch schlicht der Faktor, jemanden an seiner Seite zu wissen, der Mut macht und immer wieder Zuversicht stiftet.  Die fachliche Begleitung hat immer auch eine menschliche Komponente, deren Bedeutung schwer zu überschätzen ist.

 

Betriebe zu begleiten, gemeinsam Zukunftsperspektiven zu erarbeiten, Lösungen mit zu entwickeln und dann auch bei der Umsetzung zusammen zu wirken, das ist einer der Schwerpunkte der Ökomodellregion Isental.

Die überschaubare Größe der Region begünstigt eine persönliche Betreuung der Menschen und Erzeuger vor Ort. Die aktive Bauernschaft um die Tagwerk-Genossenschaft weiß schnell Rat und ermöglicht eine fachkundige Vernetzung. Aber nicht nur das: durch die Tagwerk Biovermarktung eröffnen sich den umstellenden Betrieben direkt Absatzchancen.

 

Für manche Betriebe ist Ökolandbau eine Lebenseinstellung, für andere spielen eher wirtschaftliche Faktoren eine Rolle. Gerade die wirtschaftliche Perspektive verbessert sich durch wachsende wissenschaftlich geprüfte Erkenntnisse zum Ökolandbau und steigende Rohstoffpreise. Vom Lehrstuhl des Prof. Alois Heissenhuber kommt zusätzliche Unterstützung: vorrangig die wirtschaftliche Tragfähigkeit der Vorhaben wird geprüft. Es lohnt sich derzeit für konventionelle Betriebe, sich unverbindlich über Perspektiven im Ökolandbau zu informieren.

 

Manchmal braucht es schlicht den richtigen Anstoß, die letzte Inspiration um die folgenreiche und langfristige Umstellungsentscheidung treffen zu können. Hierzu bietet die ÖMR Isental immer wieder Exkursionen an: zu Betrieben, die mit besonderen Bodenaufbaumaßnahmen, Anbautechniken oder spezieller Vermarktung punkten. Zu sehen, wie Menschen Erfolg haben, die ihre Vision mit Mut, Engagement und häufig auch Ausdauer umsetzen, ist für viele der Impuls, den es braucht, auch selbst den mutigen Schritt zu wagen.

 

Ansprechpartner in der Öko-Modellregion Isental sind:

Rosa Kugler, 08081/9379-51, rosa.kugler@tagwerk.net

Dr. Michael Rittershofer, 08081/9379-50, michael.rittershofer@tagwerk.net

 

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