Öko-Modellregion Waginger See – Rupertiwinkel

Biofleisch

Weiderinder in Bioqualität sind von allen Verarbeitern gesucht. Heimische Metzger verarbeiten in bewährter handwerklicher Weise das regionale Fleisch, v.a. Rindfleisch. Gerne möchte die Öko-Modellregion aber auch noch weitere Biometzger für die Zusammenarbeit gewinnen. Die Haltung von Mastochsen oder –färsen ist neben der Mutterkuh- und der Pensionsviehhaltung eine interessante Alternative für Betriebe, die aus den verschiedensten Gründen die Milchviehhaltung aufgeben. Anstatt „tabula rasa“ zu machen, alle Flächen zu verpachten und den Stall leerzuräumen, kann oft mit vertretbarem Aufwand der Stall umgebaut werden und bestehende Viehbestände eine andere Nutzung erfahren. Für den einen oder anderen Betriebsleiter kann sich so eine Möglichkeit ergeben, seinen Betrieb weiter zu bewirtschaften, wenn er die zeit-, arbeits- und kostenintensive Milchviehhaltung aufgeben will.

Biofleisch aus der Region wird von Firmen wie Chiemgauer Naturfleisch in Trostberg oder der Erzeugergemeinschaft Schlachtvieh in Traunstein verarbeitet. Die Metzgerei Heilmaier in Waging beliefert Restaurants und Gastronomie mit der Spezialität Pinzgauer Fleisch, teils bio und teils konventionell erzeugt. Biorind- und -schweinefleisch gibt es auch von Direktvermarktern aus der Region und in einigen Hofläden, wie z.B. in Tittmoning oder in Wonneberg. Adressen dazu stehen auf der Biodirektvermarkterliste.

Erzeugerrundbrief Dezember 2019
Antwortfax zu Erzeugerrundbrief Dezember 2019

Kontakt

Marlene Berger-Stöckl

oekomodellregion@waging.de

+49 (0)8681 4005 37