Öko-Modell-Regionen

Projekte / Boden stärken = Klima schützen

Kaindorf, 16.11.2015: Wer nachhaltig arbeiten will, der muss auch an den Boden denken. Für alle Biobauern ist der Boden der zentrale Gegenstand der Bemühungen. Passt der Boden nicht, wird man als Biobauer nicht froh. Aber der Einsatz um den Boden geht weit über den örtlichen Fokus hinaus, denn die Erhaltung des Bodens und der Aufbau von Humus haben haben eine globale Bedeutung für die Sicherung der Ernährungsgrundlage der Menschen und dem Schutz des Klimas. Aus diesem Grund ist eine Gruppe von biologisch und konventi0nell wirtschaftenden Bauern mit einem Kleinbus nach Österreich gefahren – genauer gesagt nach Kaindorf, nahe der Slowenischen Grenze. Dort haben sie die Ökoregion mit ihrem beispielhaften Humusaufbauprojekt besucht. Die Eintages-Mammuttour war zwar hart, hat aber alle Mitfahrenden sehr nachhaltig beeindruckt.

 

Gerald Dunst von der Ökoregion Kaindorf erklärt das Projekt Humusaufbau. Foto: Rosa KuglerTerra preta: Humusaufbau mit Holzkohle. Foto: Rosa KuglerSchwer zu bewirtschaften: Tonboden. Foto: Rosa KuglerGleicher Standort - Bester Boden: Tonböden mit Humusaufbau über nur wenige Jahre. Foto: Rosa Kugler

 


 

Obertaufkirchen, 15.03.2015: Kompostwirtschaft und Humusaufbau der Böden ist nicht nur etwas für (Bio-)Bauern, sondern gleichermaßen für Verbraucherinnen und Verbraucher. Wie man den Humus im Garten mehrt, wie Terra preta funktioniert, wie man Wurmkomposte herstellt. All das erklärte ausführlich an den beiden Seminartagen im Frühjahr Humusspezialist Hans Söhl.

 

Hans Söhl in seinem Element: Erst kommt die Theorie ... Foto: Michael Rittershofer... dann kommt die Praxis: Aufbau einer Kompostmiete. Foto: Michael Rittershofer... dann kommt die Praxis: Aufbau einer Kompostmiete. Foto: Michael RittershoferDie Spatendiagnose gibt Hans Söhl recht: Der Boden lebt. Foto: Michael Rittershofer

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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