Öko-Modellregion Rhön-Grabfeld

Engagement von Kreis und Kommunen

Der Landkreis Rhön-Grabfeld ist fest entschlossen, den Titel Ökomodellregion ernst zu nehmen und sich immer mehr in diese Richtung zu entwickeln. Mit seinen bereits gut 14% Fläche unter ökologischer Bewirtschaftung ist er da auf Ereugerseite schon voraus, mit dem Biosphärenreservat Rhön liegt ein Schwerpunkt des Landkreises schon seid jeher auf einer nachhaltigen Kulturlandschaftsentwicklung.

Der Landkreis möchte seinerseits Impulse setzen, den ökologischen Naturhaushalt zu verbessern.

Bei der Neuverpachtung von Landkreisflächen müssen Landwirte seid neustem ein Betriebskonzept abgeben. Bei der Flächenvergabe kommt es dann zunächst auf die Nähe zum Betrieb und eine eigene Tierhaltung und zuverlässige und Naturschutz-fachlich einwandfreie Bewirtschaftung an. Zusätzlich können die Landwirte aber Punkte sammeln, wenn Sie Biobetrieb sind, oder für die Bevölkerung von besonderem Interesse. Haben Sie eine Direktvermarktung oder Verarbeitung am Hof oder bieten sie ein pädagogisches Programm (z.B. Erlebnisbauernhof) werden Sie bei der Neuverteilung von Flächen bevorzugt.

Der Landkreis bemüht sich auf verschiedenen Wegen dem Artensterben entgegen zu wirken und engagiert sich für den Erhalt der Biodiversität. Aktuell soll die landkreiseigene Straßenrandpflege von Mulch- auf Mahdsystem umgestellt werden, um den Insekten wieder mehr Lebens- und Nahrungsraum zu bieten.

Mit der Verabschiedung der Förderrichtlinie Biozertifizierung werden Verarbeiter und Gastronomen auch finanziell unterstützt, die sich mit einer Biozertifizierung den Schrittweisen Ausbau eines Bioangebots ermöglichen wollen.

Die Einzelnen Städte und Kommunen schaffen durch die Anlage von kommunalen Blühflächen Nahrungsraum für Insekten.

 

Presse:

Für die Bienen_ Kreisausschuss unterstützt Volksbegehren _ Nachrichten für Franken, Bayern und die Welt – mainpost.de

19.10.2018: Geld für Bio-Produkte in der Ökomodellregion, aus: Mainpost (PDF)

Förderrichtlinie Biozertifizierung (PDF)19.10.2018: Geld für Bio-Produkte in der Ökomodellregion, aus: Mainpost (PDF)