Öko-Modell-Regionen

Projekte / Förderungen regionaler Wertschöpfungketten, Netzwerke und Kooperationen

Bäcker Müller sucht dringend nach Emmer. Nicht weit von ihm entfernt hat der Ökolandwirt Sepp Brunner erste Versuche mit Emmer gemacht und sucht einen Abnehmer. Hajo Krum züchtet Limousinrinder. Gerne würde er seine Mutterkuhherde vergrößern und die Absetzer – das sind Bullen und Kühe, die nicht mehr bei der Mutter saufen – verkaufen. In der Nachbargemeinde möchte ein Nebenerwerbslandwirt auf Bio umstellen und Absetzer als Weiderinder halten, aber ohne Mutterkühe.

 

Die Liste dieser Beschreibungen könnte endlos weitergehen. Ohne Treffen, gemeinsamen Austausch und Menschen, die viel hören und herumkommen sind viele potentielle Kooperationen unwahrscheinlich. Sobald es diese Menschen in der Region gibt, gehören solche Synergien zu den positiven Nebeneffekten. Egal ob Kooperationen, Wissen, Abnehmer oder Verarbeiter – die Akteure in der Region finden besser zueinander, wenn es jemanden gibt, der zuhört, Begegnungen erleichtert und gezielt vernetzt. Stammtische, themenbezogene Veranstaltungen, Exkursionen, branchenübergreifender Austausch, die Liste der Möglichkeiten ist schier endlos.

 

Der Manager der Ökomodellregion Rhön-Grabfeld, Kai Schmidt,  vernetzt gerne und ist offen für Projekte und Anregungen, die kleine Kreisläufe stärken und regionale Kooperationen erleichtern. Die Vermittlung von potentiellen Partnern, Beratern, Wissen und Kontakten gehört zu den Kernaufgaben.

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