Öko-Modellregion Isental

Getreidelagerung: Möglichkeiten und Perspektiven

Vor allem in der konventionellen Landwirtschaft liefern die meisten Bäuerinnen und Bauern ihr Getreide direkt nach Ernte ab – entweder an Lagerhäuser oder direkt an verarbeitende Betriebe. Diese „Abliefermentalität“ funktioniert im Biolandbau aber nur bedingt und viele Neubiobetriebe werden mit der Umstellung auf Bio erstmals auch mit dem Thema Getreidelagerung konfrontiert. Vor allem die Eigenvermarktung oder Vermarktungsprojekte, wie z.B. die Lieferpartnerschaft mit der Firma Barnhouse, setzen eine funktionierende, qualitätserhaltende Lagerung voraus. Wohin also mit dem geernteten Getreide? Damit das Thema Lagerung für die frisch umgestellten Biobetriebe nicht gleich zum Stolperstein wird, machen sich Projektmanagerin und Projektmanager der Öko-Modellregion Isental auf die Suche nach Orten, die Fremdgetreide aufnehmen können. Dabei haben dezentrale, einfache Lösungen den Vorrang vor etwaigen Baumaßnahmen. Eine Organisation von Lagerkapazitäten schafft nicht nur Perspektiven für Neubiobetriebe, sondern ermöglicht Wertschöpfung auch für bestehende Biobetriebe, die Fremdgetreide einlagern können.

Kontakt

Dr. Michael Rittershofer

michael.rittershofer@tagwerk.net

+49 (0)8081 937950