Öko-Modellregion Rhön-Grabfeld

Mehr Bio in der Rhöner Gastronomie und Lebensmittelverarbeitung

Der Bio-Anbau boomt, auch im Landkreis Rhön-Grabfeld ist er mit 137 landwirtschaftlichen Betrieben und ca. 14% der Fläche – mehr als der Bayrische Durchschnitt – zu verspüren. Dennoch ist ein Bioangebot in der örtlichen Gastronomie noch selten zu finden und auch beim örtlichen Bäcker oder Metzger lässt sich nur in Einzelfällen Bioware beziehen. Damit künftig die Bürger der Region noch besser vom Wachstum der Biobranche profitieren können, setzt der Landkreis jetzt einen finanziellen Anreiz für Gastronomie, Gemeinschaftsverpflegung sowie Verarbeitung und Handel, den Schritt in die Biozertifizierung zu wagen. KMUs (kleine und mittelständische Unternehmen bis 50 Mitarbeiter) haben ab Januar 2019 für zwei Jahre die Möglichkeit einen Zuschuss von 50% für die Zertifizierungskosten zu beantragen, unter der Bedingung, dass Erzeugnisse aus dem Landkreis und der Rhön bevorzugt eingesetzt werden. Während Landwirte für die Umstellung und Beibehaltung auf Ökolandbau von staatlicher Seite durch Flächenprämien, Zuschüsse für Kontrollkosten etc. gefördert werden, habe die weiterverarbeitenden Akteure aktuell keinen Zugriff auf impulsgebende Förderungen. An dieser Stelle greift der Landkreis nun ein, um nachhaltige und zukunftsfähige Wertschöpfungsketten in der Region zu unterstützen. Interessierte Betriebe können sich ab sofort bei Corinna Ullrich, Projektmanagerin der Ökomodellregion Rhön-Grabfeld melden. Sie steht auch für die Beratung der weiteren Schritte in die Biozertifizierung bereit und vermittelt Kontakte zu Lieferanten.

Kontakt

Corinna Ullrich

corinna.ullrich@rhoen-grabfeld.de

+49 (0)9771 94 691

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