Öko-Modell-Regionen

Projekte / Regionale Lieferpartnerschaft mit Barnhouse

Aussaattag “Zukunft säen – Granola ernten” auf dem Betrieb Maier-Häußler

 

12.04.2018: Eigentlich sollte der gemeinsame Aussaattag bereits im März stattfinden. Da zu diesem Zeitpunkt aber noch Schnee lag, wurde es nun April. Eine große Gemeinschaft von Barnhouse, Lieferantinnen und Lieferanten, Ladnerinnen und Ladnern und Verbraucherinnen und Verbraucher versammeln sich am Feld vom TAGWERK/Bioland-Betrieb Maier-Häußler in Gallenbach bei Taufkirchen b. Mühldorf. Unter Anleitung vom Biobauern und Gastgeber Hilarius Häußler wird dann das Getreide händisch ausgebracht, verbunden mit der Hoffnung, dass das Wetter den Bäuerinnen und Bauern gewogen sein wird und eine gute Ernte bevorsteht. Nach getaner Arbeit gibt es dann kreuz und quer noch ausgiebig Gelegenheit für Gespräche bei besten Bioköstlichkeiten.

 

180412 Haferaussaat Barnhouse; Foto: Barnhouse 180412 Haferaussaat Barnhouse; Foto: Barnhouse 180412 Haferaussaat Barnhouse; Foto: Barnhouse 180412 Haferaussaat Barnhouse; Foto: Barnhouse 180412 Haferaussaat Barnhouse; Foto: Barnhouse 180412 Haferaussaat Barnhouse; Foto: Barnhouse 180412 Haferaussaat Barnhouse; Foto: Barnhouse 180412 Haferaussaat Barnhouse; Foto: Barnhouse


 

Hauptversammlung der Liefergemeinschaft

 

09.11.20017: Hauptversammlung der Liefergemeinschaft der Barnhouse Bauern und Bäuerinnen bei der PrimaVera Naturkorn Mühle in Mühldorf. Sehr viele Bäuerinnen und Bauern der Liefergemeinschaft sind dem Angebot sehr gerne nachgekommen, die PrimaVera Mühle einmal von innen zu sehen. Die PrimaVera ist für die Lieferantinnen und Lieferanten jener Ort, wo sie ihren Dinkel und ihren Hafer anliefern. Nachdem dort das Getreide die Analysen erfolgreich überstanden hat, wird es zu Haferflocken verarbeitet. Die fertigen Flocken werden dann zu Barnhouse gefahren, wo sie zu Krunchys und Granolas verarbeitet werden.

 

Bei der Hauptversammlung wird es dann ernst. Zunächst werden die fünf Vorsitzenden – Andreas Maier, Hans Reichl, Andreas Remmelberger, Gerhard Schweiger und Josef Wasmeier – in ihrem Amt bestätigt. Später wird dann nach hitziger Debatte beschlossen, dass nur noch jene Betriebe liefern dürfen, die sich verpflichten, keinerlei Gärsubstrate aus Biogasanlagen auf dem Betrieb auszubringen.

 


 

Seminar mit dem Hafer als Gesundheitselexier

 

01.10.2017: Hafer einmal ganz anders: Bei einem Seminar auf dem TAGWERK/Biolandbetrieb Maier Gallenbach gibt es den Hafer diesmal als Gesundheitselexier, vom Kulinarischen über einen Wundertee für Menschen mit Schlafproblemen bis hin zur Gesichtsmaske. Zugegeben: Die Gesichtsmaske ist etwas für die mutigeren Zeitgenossen bzw. Zeitgenossinnen. Aber der Mut wird am Ende belohnt. Die Haut ist danach wunderbar glatt und weich! Ob dieser Abend für neue Produktlinien in der Vermarktung reicht, sei dahingestellt. Sicher aber ist, dass jede und jeder etwas mitgenommen hat und es ein sehr vergnüglicher, informativer und unterhaltsamer Abend war.

171001 Haferseminar3; Foto: Rosa Kugler171001 Haferseminar4; Foto: Rosa Kugler171001 Haferseminar2; Foto: Rosa Kugler171001 Haferseminar; Foto: Rosa Kugler

 


 

Feldtag mit der Bio-Haferzüchtung vom Dottenfelderhof

 

06.07.2017: Die Biohaferzüchtung vom Dottenfelderhof, unterstützt durch Barnhouse und die Liefergemeinschaft der Barnhouse Bäuerinnen und Bauern, wird auf dem Feldtag des Betriebs vom Josef Heindl in Kirchdorf präsentiert. Mit dabei Biogetreidezüchter Ben Schmehe vom Dottenfelderhof und viele Bäuerinnen und Bauern.

 

20170706_Feldtag Heindl2; Foto: Michael Rittershofer20170706_Feldtag Heindl; Foto: Michael Rittershofer

 


 

Schulprojekt “Wie kommt der Hafer in mein Müsli?”

 

16.03.2017: Wie kommt der Hafer in mein Müsli? Getreideanbeu eignet sich auch hervorragend als Inhalt für Schulveranstaltungen auf Bauernhöfen. Die Müslitüte im Laden kaufen ist einfach. Wer aber weiß, wie das Getreide in die Tüte kommt? Wir wollen es genauer wissen und machen uns deshalb mit den Schülerinnen und Schülern auf den Weg und gehen dorthin, wo das Müsli seinen Anfang nimmt: auf den Bauernhof. 5 Grundschulklassen aus Buchbach sowie eine Kindergartengruppe aus Felizenzell sind mit dabei, als Rainer Hundmeyer in Kagen bei Buchbach den Hafer anbaut. Er ist ein Bauer, der gerade auf Bio umgestellt hat. Seine diesjährige Haferernte liefert er erstmals an Barnhouse. Das Schulprojekt endet nicht mit dem Schulbesuch im März. Es wird eine Internetseite dokumentieren, was auf dem Feld alles passiert, welche Arbeiten Rainer Hundmeyer in den nächsten Monaten dort vornimmt. Zur Ernte kommen die Kinder dann wieder. Später verfolgen wir dann wieder online den Weg des Hafers vom Silo der Hundmeyers zur Mühle PrimaVera, die aus den Haferkörnern Flocken macht, dann zur Firma Barnhouse, die das Müsli produziert und dann zum Regionalladen in Buchbach, wo am Ende die Buchbacher Schülerinnen und Schüler ihr eigenes Müsli kaufen können.

 

Hier geht es zur Internetseite: http://www.oekomodellregionen.bayern/projekt/wie-kommt-der-hafer-in-mein-muesli-der-weg-des-getreides/?regionId=11

 

Aussaat Hafer Hundmeyer4; Foto: Rosa KuglerAussaat Hafer Hundmeyer4; Foto: Rosa KuglerAussaat Hafer Hundmeyer4; Foto: Rosa Kugler

 

 


 

Projekt Bio-Hafer-Züchtung

 

18.07.2016: Die Liefergemeinschaft ist mehr als nur Getreideliefern: Eine erste kleine Gruppe von interessierten Lieferantinnen und Lieferanten trifft sich mit Sina Nagl von Barnhouse beim Biolandhof Braun in Dürneck, um mit dem Getreidezüchter Ben Schmehe vom Dottenfelderhof Versuche einer Biohaferzüchtung anzusehen. Die Bio-Haferzüchtung macht einen guten Eindruck. Darüber hinaus entsteht die Idee, das Getreide nicht nur als Monokultur anzubauen, sondern in Mischkultur. Mischungspartner kommen eine ganze Reihe in Frage, unter anderem der Leindotter, der eine wunderbare Insektenweide für Bienen und Wildbienen ist und deren Samen zu Öl gepresst werden können.

 

Felderbegehung zur Bioweißhaferzüchtung am 08.07.2016; Foto: Michael RittershoferDer Leindotter im Hafer; Foto: Michael RittershoferFelderbegehung zur Bioweißhaferzüchtung am 08.07.2016; Foto: Michael RittershoferDie Lieferpartnerschaft mit Barnhouse; Foto: Michael Rittershofer

 


 

Aussaattag “Zukunft säen – Granola ernten”

 

06.04.2016: Schulterschluss von Bio-Bäuerinnen und -Bauern, Verarbeiter Barnhouse sowie Verbraucherinnen und Verbraucher beim Haferaussaattag auf dem TAGWERK/Naturlandbetrieb Reichl. Der Startschuss für die Lieferpartnerschaft zwischen Barnhouse und der neugegründeten Liefergemeinschaft der Barnhouse Bäuerinnen und Bauern erfolgte bei der Biofach unter der Schirmherrschaft von Staatsminister Brunner. Heute nun hat man bei einer Aussaataktion offiziell den ersten Haferanbau auf den Weg gebracht. Mit dabei die Geschäftsführung von Barnhouse sowie viele Lieferantinnen und Lieferanten und Verbraucherinnen und Verbraucher.

 

Barnhouse_Haferaussaat_April2016_q Barnhouse_Haferaussaat_Gruppenfoto_April2016_q

 


 

Der Rahmenvertrag ist unterschrieben

 

11.02.2016: Als einen „Gewinn für die Region und die bäuerliche Landwirtschaft in Bayern“ hat Landwirtschaftsminister Helmut Brunner die Kooperation von Bio-Landwirten der Öko-Modellregionen Isental und Waginger See-Rupertiwinkel mit dem überregionalen Bio-Verarbeiter Barnhouse bezeichnet. Über 40 Biobauern aus den beiden Öko-Modellregionen wollen künftig bei der Lieferung von Dinkel und Hafer zusammenarbeiten. Auf der Nürnberger BIOFACH 2016 haben Vertreter der Liefergemeinschaft im Beisein des Ministers mit dem Bio-Verarbeiter Barnhouse einen Rahmenvertrag abgeschlossen. Noch im Februar wird das erste Getreide aus den beiden Regionen zu Flocken verarbeitet.

 

Eine solche regionale Erzeuger-Verarbeiter-Partnerschaft bringt nach den Worten des Ministers für beide Seiten großen Nutzen. Denn der Bio-Markt für Getreidesorten wie Weizen, Hafer, Dinkel und Roggen sei hart umkämpft. Viele Verarbeiter beziehen auch aus Kostengründen einen erheblichen Anteil ihrer Rohstoffe aus dem Ausland. Das setze auch die heimischen Produzenten unter Preisdruck. Mit solchen Kooperationen erhalten die heimischen Bio-Landwirte einen angemessenen Preis für ihre Produkte und eine längerfristige Perspektive, der Vermarkter könne damit die kontinuierliche Versorgung mit regionaler Ware sicherstellen. Davon profitiert laut Brunner letztlich auch der Verbraucher, der zunehmend Bio-Lebensmittel aus der Region wünsche.

 

Aus der Pressemitteilung des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten

 


 

Die Liefergemeinschaft ist gegründet

 

09.02.2016: Die Liefergemeinschaft ist gegründet. Bei einer Erzeugerversammlung mit über 40 Bäuerinnen und Bauern, wurde die Liefergemeinschaft der Barnhouse Bäuerinnen und Bauern aus der Taufe gehoben. Und besonders erfreulich: die Projektmanagerin der Öko-Modellregion Waginger See-Rupertiwinkel, Marlene Berger-Stöckl, und der Projektmanager der Öko-Modellregion Isental, Dr. Michael Rittershofer, konnten die kommissarische Leitung der Liefergemeinschaft an fünf Vorsitzende abgeben: Andreas Maier, Hans Reichl, Andreas Remmelberger, Gerhard Schweiger und Josef Wasmeier. Damit wurde eine hervorragende Basis dafür geschaffen, dass sich die Liefergemeinschaft in bäuerlicher Hand eigenverwaltet zu einem transparenten und kreativen Zusammenschluss von Bäuerinnen und Bauern weiterentwickeln kann.

 

Die Gründungsversammlung der Liefergemeinschaft der Barnhouse Bäuerinnen und Bauern; Foto: Rosa KuglerGründungsversammlung der Liefergemeinschaft der Barnhouse Bäuerinnen und Bauern; Foto: Rosa KuglerGründungsversammlung der Liefergemeinschaft der Barnhouse Bäuerinnen und Bauern; Foto: Rosa Kugler

 


 

Ehrliche und wertschätzende Gespräche bringen Erfolg!

 

Zusammen mit dem Müslihersteller Barnhouse wurde den Sommer über diskutiert. An welchem Punkt haben sich Verarbeiter und Erzeuger auseinanderentwickelt? Das ist eine Entwicklung, die keiner wollte. Das war allen Beteiligten schnell bewusst. Auch, dass jeder der Beteiligten seinen eigenen Zwängen unterliegt. Und es den Mut und das Vertrauen aller Beteiligten braucht, um etwas zu ändern. Sina Nagel, Gründerin und Geschäftsführung von Barnhouse ist es zu verdanken, dass mit der Region Isental und Wagingersee-Rupertiwinkel eine Kooperation funktioniert: Barnhouse will die regionalen Beziehungen und zahlt dafür einen Preis, der sich an den Bedürfnissen der Landwirte orientiert.

 

 

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