Regionale Rohstoffe in der Verarbeitung

Der Markt für Getreidesorten wie Weizen, Hafer, Dinkel und Roggen ist hart umkämpft. Viele Verarbeiter im Biobereich sind schneller gewachsen als der Ökolandbau. In der Folge beziehen sie heute ihre Rohstoffe häufig aus dem Ausland. Heimischen Biobauern fällt es schwer, sich an Weltmarktpreisen zu orientieren, die ihre Produktionsbedingungen nicht berücksichtigen.

Was muss geschehen, damit die Nachfrage der Verarbeiter wieder zuverlässig mit heimischen Rohstoffen gedeckt werden kann? Diese zentrale Frage beschäftigt alle Regionen gleichermaßen und verlangt eine sachliche Ursachenforschung. Damit sich an der Situation etwas ändern kann, braucht es Bedingungen, mit denen alle Beteiligten zurechtkommen können. Vom Landwirt über den Verarbeiter und Handel bis hin zum Verbraucher bedarf es einer Wertschätzung, Transparenz und einem Umdenken, das in der Folge auch ein verändertes Verhalten mit sich bringt.

Interessierte Landwirte können gerne Kontakt aufnehmen.

Kontakt

Dr. Michael Rittershofer

michael.rittershofer@tagwerk.net

+49 (0)8081 937950