Öko-Modellregion Oberes Werntal

Mehr blühende Aspekte und Naturschutz

„Als Biodiversität – auch Biologische Vielfalt genannt – wird die Vielfalt der Ökosysteme, die Vielfalt der Arten sowie die genetische Vielfalt innerhalb der Arten beschrieben.“, so heißt es auf der Internetseite der Bayerischen Akademie für Naturschutz und Landschaftspflege.

Die Biologische Vielfalt ist gefährdet. Greifbar wird das insbesondere beim Rückgang der Vögel und deren Nahrungsgrundlage, der Insekten. Spätestens das fälschlicher Weise Albert Einstein zugeschriebene Zitat, welches sich auf die Bestäubungsleistung der Wild- und Honigbienen bezieht, führt vor Augen, dass sich dieser Rückgang auf alle auswirkt.

„Wenn die Bienen verschwinden, hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben“
Wie konkret kann jeder einzelne Bürger, Verbraucher, Landwirt zum Erhalt der biologischen Vielfalt beitragen?  Erste Ansätze werden hierzu in den (Link Projekten (Link „Wertschätzungskampagne für Obstbäume unserer Region“ und  (Link „Feldhamster im Oberen Werntal“   gegeben. Im Rahmen von diesem Projekt werden verschiedene Ansätze aufgezeigt, wie mehr blühende Aspekte in die Region gelangen können.

Folgende Maßnahmen sollen innerhalb der Projektlaufzeit umgesetzt werden:

  • Informationssammlung für Bürger – Mein Beitrag für die Biodiversität
  • Informationsveranstaltungen zu in die Produktion integrierbare Naturschutzmaßnahmen
  • Informationsveranstaltung Fördertöpfe sowie Anlage und Pflege von Blühstreifen
  • Informationsveranstaltung Vorstellung von insektenfreundliche Kulturen im Anbau und Vermarktung
  • Informationsveranstaltung Ackerwildkrautschutz
  • Aufzeigen von Ansätzen „Biodiversität vermarken“
  • Öffentlichkeitsarbeit

Die Präsentation von Katharina Schertler, Naturschutz-Beraterin beim Anbauverband Bioland mit Hintergrundinformationen zum Rückgang der Biodiversität und Naturschutzmaßnahmen für Landwirte, die gut in die Produktion integrierbar sind kann unter folgendem Link abgerufen werden:
2018.02.27_Katharina Schertler “Naturschutz selbst bestimmen – Maßnahmenvorschläge für Biobetriebe”

 

 

 

Kontakt

Anna-Katharina Paar

oekomodellregion@wasserlosen.de

+49 (0)9726 9067 24