Bio-Honig und Wachsumarbeitung

Engpass bei der regionalen Eigenwachsumarbeitung

Lukas Hammer mit seinen Bienen
© Daniel Delang

„Das ist ein idealistischer Ansatz und hat mit meiner Grundeinstellung zu tun, dass ich das eigene Wachs für meine Bienenbehausung zurückhaben möchte“ berichtet eine Bio-Imkerin. Zudem sei es aber auch aus parasitären Gründen von Vorteil meinte sie. Ein weiterer Imker erzählt mir dasselbe und schickt sein Wachs bis nach Baden Württemberg, damit die Wachsumarbeitung seinen Vorstellungen entspricht. Allerdings widerstrebt diese Dezentralisierung den meisten Bio-Imker*innen ebenfalls.

Ein guter Grund, sich hier als Öko-Modellregion einzuschalten. Vor allem, wenn es in einem nahegelegenen Dorf eine soziale Einrichtung gibt, die genau diese Dienstleistung anbietet. Im Zuge des Bewerbungskonzeptes für die Öko-Modellregion Kulturraum Ampertal wurde bereits mit den Gelbersdorfer Werkstätten eine Partnerin gefunden. Dort sind Räumlichkeiten und Maschinen zur Wachsumarbeitung (und auch zum Honig Schleudern) vorhanden. Das sichert hohe Qualität und Transparenz und befreit Imker*innen von größeren Investitionen. Zudem ist sichergestellt, dass die Bio-Imker*innen ihr eigenes Wachs zurückbekommen. Vorerst soll dieses Vorhaben als Pilotprojekt mit einzelnen Imker*innen starten.



Kontakt
Theresa Hautzinger
Projektmanagerin

Öko-Modellregion Kulturraum Ampertal

Rathausplatz 1

85414 Kirchdorf an der Amper
+49 (0)8166 6769-91

Juli 2020

Region: Kulturraum Ampertal