Bio in der Gemeinschaftsverpflegung

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Bio in der Gemeinschaftsverpflegung soll nicht nur für Landwirte eine gesicherte Nachfrage als Anreiz zur Umstellung schaffen, sondern auch für Verarbeiter. Im Rahmen des Projekts der Öko-Modellregion können wichtige gesellschaftliche Bildungs- und Sensibilisierungseffekte erzielt werden.

Der Alltag erlaubt vielen Menschen nicht, ihre Mahlzeiten selbst zuzubereiten. Eine Alternative ist die Gemeinschaftsverpflegung. Diese Art der Ernährung beginnt bereits in frühester Kindheit in Kitas und Schulen, später in Mensen und Betriebskantinen. Bei Aufenthalten in Krankenhäusern oder Pflegeeinrichtungen ist man dauerhaft auf die Gemeinschaftsverpflegung angewiesen. Die Qualität der Verpflegung kann man so jedoch nur schwer nachvollziehen. Daher sollten in der Gemeinschaftsverpflegung vermehrt hochwertige regionale Bio-Lebensmittel eingesetzt werden. Die Nachfrage in ausreichender Menge stellt für Landwirte eine Motivation zur Umstellung auf ökologische Landwirtschaft dar. Weiterhin hat das Projekt Bildungs- und Sensibilisierungseffekte. Vor allem aber werden Personen erreicht, die sich vorher keine Gedanken über Lebensmittelproduktion gemacht haben. Da es Gemeinschaftsverpflegungen überall in Deutschland gibt und das Projekt übertragbar ist, kann es als Best Practice für andere Regionen dienen.



Kontakt
Thomas Lang
Projektmanagement

KLVHS Feuerstein
Burg Feuerstein 16
91320 Ebermannstadt
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thomas.lang@oeko-fraenkische.de

Mai 2020

Region: Fränkische Schweiz