Ganztierverwertung

...wer das Hackfleisch nicht ehrt, ist des Filets nicht wert

Ganztierverwertung
© Florian Timmermann

Das Schlachttier ganzheitlich zu verwerten - dieser Gedanke steht hinter dem Ansatz "from nose to tail". Weg vom Massen-Fleischkonsum also, hin zu einem verantwortungsvollen Fleischgenuss.

Die besonders beliebten Teile des Rindes - die sogenannten Edelteile - stammen aus dem Rücken des Rindes und machen nur knapp 10 % der gesamten Fleischmenge aus. Zugegebenermaßen sind diese Teile aus dem Rücken sehr zart und schmecken super. Doch auch die anderen Fleischteile sind sehr schmackhaft, wenn sie richtig zubereitet werden. Verantwortungsvoller Fleischgenuss darf sich also nicht nur auf einzelne Teile des Rindes beschränken. Der ganzheitliche Verbrauch der Rinder "from nose to tail" steigert die Wertschätzung gegenüber dem Tier und ist ressourcenschonend und nachhaltig. Klar, dass die Ökomodellregion Ostallgäu interessierte Landwirte und Verarbeiter beim Thema Ganztiervermarktung unterstützt. So konnte ein Bio-Landwirt bereits Lieferbeziehungen zur Gastronomie im Ort und einem Supermarkt in der Region aufbauen, und die ersten männlichen Bio-Kälber nach "from nose to tail"-Manier liefern. Das Bio-Kalb vom Bauer nebenan auf der Speisekarte - eine kürzere Wertschöpfungskette geht kaum und eine Win-Win Situation für Landwirt, Gastronom und den bewussten Gast.
Auch Sie legen Wert auf verantwortungsvollen Fleischgenuss, haben genug vom Wegwerf-Fleischkonsum und unterstützen nachhaltige, kurze Wertschöpfungsketten? Die Ökomodellregion Ostallgäu freut sich über jeden Interessenten zum Thema Ganztierverwertung.



Kontakt
Florian Timmermann
Projektmanager
Landratsamt Ostallgäu
Schwabenstraße 11
87616 Marktoberdorf
+49 (0)8342 911453

Oktober 2020

Region: Ostallgäu