Oberland Bioweiderind

Die Milch macht das Fleisch

Kuhkopf

Logo im Entwurf Oberland Bioweiderind
© Olaf Fries

Im Arbeitskreis Biofleisch haben sich einige motivierte Mitstreiter entschlossen, das Projekt in die Umsetzung zu bringen.
Olaf Fries aus Weyarn, IT-Entwickler und ÖDP-Vertreter im Miesbacher Kreistag, die machtSINN-Gastronomen Andrea Brenner und Bernhard Wolf aus Holzkirchen und Bio-Landwirt Albert Stürzer von der Initiative Biokalb Oberland aus Wall planen eine Genossenschaft für Bio-Kalb- und Rindfleisch zu gründen und eine erfolgreiche Rindfleischvermarktung zu etablieren.

Im Landkreis Miesbach werden jährlich ca. 3000 Bio-Kälber nicht für die Nachzucht benötigt und deshalb an konventionelle Mäster verkauft. Die Folge sind lange Tiertransporte zum Teil bis nach Spanien.

Zielsetzung:
• Aufbau und Förderung der regionalen Wertschöpfung und Vermarktung von Bio-Rindfleisch
• Wertschätzung für Bauern und Rinder
• Klimaschutz und Nachhaltigkeit
• Erhalt der artenreichen Kulturlandschaft durch Weidehaltung
• Verbraucherwunsch nach mehr Tierwohl und regionalen Lebensmittel bedienen
• Verbindung von Stadt und Land
• Unterstützung des Stadtratsbeschlusses vom 21. Juli 2021 in allen Referaten und städtischen Einrichtungen 40% bio-regionales Fleisch bis Ende 2022 zu verwenden

Umsetzung:
Geplant ist die Gründung einer Genossenschaft, die von Landwirten, Metzgern, Verarbeitern, Kantinen, Gastronomien und Privatpersonen getragen wird.
Bio-Milchviehbetriebe sollen gefördert werden, ihre Kälber selbst großzuziehen oder an Mastbe-triebe im Landkreis zu verkaufen.
Die Schlachtung muss entweder am Hof oder bei einem hiesigen Metzger erfolgen. Das Fleisch muss ausreichend lange abhängen, um eine gute Qualität zu garantieren. Um beim Vertrieb flexi-bel auf Schwankungen reagieren zu können, werden Restmengen zu Fertiggerichten in Gläsern verarbeitet. Diese sind ungekühlt bis zu zwei Jahre haltbar.

Der Vertrieb baut auf vier Säulen auf und soll als Marke „Oberland Bioweiderind“ ein besonderes Qualitätsmerkmal darstellen:
• Kantinen im Landkreis Miesbach und der Stadt München
• Gastronomien
• Lebensmitteleinzelhandel, insbesondere Bioläden
• Direkt an Privatpersonen
Oberland Bioweiderind ist somit Verbindungsglied zwischen den Bauern und Konsumenten. Für Land-wirte und Kantinen/Gastronomien gibt es einen zentralen Ansprechpartner. Dies sorgt auf beide Seiten für Zeitersparnis. Durch das Genossenschaftsprinzip entsteht Solidarität, Identifikation und Sicherheit.

Kriterien:
• Kälber und Rinder aus Bio-Milchviehbetrieben
• Mindestens 150 Tage Weidegang pro Jahr
• Fütterung mit Milch, Gras und Heu (Silage)
• Weideschuss oder kurzer Transportweg
• Beste Qualität (stressfreie Schlachtung, lange Reifung)
• Bevorzugt kuhgebundene Kälberaufzucht
• Möglichst horntragende Rinder

Das Projekt wird von der Öko-Modellregion Miesbacher Oberland unterstützt.

Ansprechpartner: Olaf Fries, Ignaz-Günther-Str. 13, 83629 Weyarn, mobil: 0178 – 183 6579, E-Mail: of@ofries.de


Projektbezogene Nachrichten:



Stephanie Stiller
Kontakt
Stephanie Stiller
Projektmanagerin

SMG Standortmarketing-Gesellschaft Landkreis Miesbach mbH
Rathausplatz 2
83714 Miesbach

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Mai 2022

Region: Miesbacher Oberland