BioHeumilch Rhön-Vogelsberg

Grünland

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© Foto: www.oekolandbau / Copyright BLE / Thomas Stephan

Die Rhön ist für viele Menschen ein geographischer Begriff. Die Rhön - eine abwechslungsreiche und emotional ansprechende Mittelgebirgslandschaft, in der die Natur noch in Ordnung ist. Auf den Rhöner Wiesen weiden Rinder (und Schafe :-)), oder es wird qualitativ hochwertiges Grünfutter produziert, mit der auch die Rinder gefüttert werden. So gibt es in der Rhön vor allem viele Mutterkuhbetriebe, aber auch einige Milchviehbetriebe erwirtschaften hier Ihre Futtergrundlage.
Denn Rinder und Kühe sind natürlicherweise Rauhfutterverwerter: Sie können Fleisch und Milch nur aus Gras erzeugen!

Heumilch ist seit einigen Jahren ein Begriff. Die Biobranche entwickelt sich weiter, die ökologischen Herausforderungen werden nicht weniger und die Ansprüche der Verbraucher nach Transparenz, Nachhaltigkeit und immer differenzierteren Produkten steigen.
Diese Anforderungen stellen aktuell nicht nur für Händler und verarbeitendes Gewerbe, sondern vor allem für landwitschaftliche Betriebe neue Herausforderungen dar. Milchviehhalter der Region Rhön-Vogelsberg sehen sich zudem mit der Aufgabe des Erhalts der für die Region typischen offenen Kulturlandschaft konfrontiert.
In Süddeutschland haben schon einige Molkereien die Heumilch als Markt-Nischenprodukt für sich entdeckt. In der Rhön gibt es diese bisher noch nicht. Das könnte sich in Zukunft ändern.

Vor diesem Hintergrund hat sich eine Gruppe von Bio-Landwirten aus Rhön und Vogelsberg zusammengeschlossen,

Welche Investitionen sind nötig? Welche Vermarktungspartner finden wir und wer möchte die Milch in höchster Qualitätsstufe abnehmen und verarbeiten? Zu diesen Fragen versuchen die Landwirte zur Zeit gemeinsam mit den Projektmanagerinnen der beiden Ökomodellregionen Antworten zu finden.

Dazu hat sich eine Kooperation aus Landwirten und assozierten Partnern zusammengeschlossen und um die Produktions- und Vermarktungsnische BioHeumilch mit Regionalcharakter als zukunftsfähige Alternative zu erschließen.

Klar ist schon jetzt, dass die Rhöner-Bio-Heumilch verspricht ein ganz besonderes Produkt zu werden - mit besonderen Qualitäten, angefangen vom hohen Futter- und Gesundheitswert für die Milchkühe, über besondere Leistungen für die Biodiversität - wenn nicht alle Wiesen vor der Blüte auf einmal für die Silobereitung geschnitten werden müssen - bis zum gesunden Endprodukt- mit einer hochwertigen Fettsäurenzusammensetzung und einem einzigartigen Geschmack!

Wenn Sie Bio- (oder umstellungsinteressierter)Milchviehalter in einem der fünf zur Rhön zählenden Landkreise sind und sich auch für das Thema interessieren, setzen Sie sich gerne mit uns in Verbindung.

Hier finden Sie das „Heumilchregulativ“ - eingetragene Spezifikation g.t.S. (Durchführungsverordnung EU 2016/204): Bio-Heumilch -Regulativ

Presse:

Ihre Vision_ Eine Bio-Heumilch aus der Rhön _ Nachrichten für Franken, Bayern und die Welt - mainpost.de



Projektmanagerin  Dr. Maike Hamacher
Kontakt
Dr. Maike Hamacher
Projektmanagerin

Landratsamt Rhön Grabfeld
Spörleinstraße 11
97616 Bad Neustadt an der Saale

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+49 (0)9771 94 691

Mai 2020

Region: Rhön-Grabfeld