Silphie Becherpflanze

Silphie-Becherpflanze neben einem Maisfeld
© J. Wagner (Uni Bayreuth)

Mit der Silphie-Becherpflanze wird in der Region Bayreuth / Fränkische Schweiz seit Jahren daran gearbeitet, eine innovative, naturverträgliche Alternative in der Region zu entwickeln und zu etablieren.

Die Bioenergieregion Bayreuth hat von 2009 bis 2015 den Anbau umweltverträglicher Energiepflanzen gefördert. Aufbauend auf den Forschungen des Lehrstuhls für Pflanzenökologie der Universität Bayreuth wurden Feldversuche mit verschiedenen Energiepflanzen gestartet, die von einem breiten Netzwerk von Forschungseinrichtungen, Fachbehörden, Wasserversorgern und landwirtschaftlichen Organisationen begleitet wurden. Dabei erbrachte insbesondere die Becherpflanze (Silphium perfoliatum) erfolgversprechende Ergebnisse (z.B. Erosionsschutz, Filtration, Humusbildung, kein Verbiss). Darauf aufbauend hat die Regierung von Oberfranken einen großen Anbauversuch auf 100 ha Fläche gestartet und ein neues Aussaatverfahren für die Becherpflanze etabliert, welches die Anlage neuer Anbauflächen wesentlich erleichtert. Da unter anderem das Wirtschaftsband A9 Fränkische Schweiz als Teil der Bioenergieregion Bayreuth bereits intensiv in den bisherigen Projektverlauf eingebunden war, ist damit auch die Kontinuität und der Knowhow-Transfer sichergestellt. Mit dem Projekt werden Landwirte für diese Anbaualternative sensibilisiert. Durch die Befreiung weiterer Flächen von der Vermaisung können auch konventionell wirtschaftende Betriebe erfolgreich in der Öko-Modellregion wirken.



Kontakt
Thomas Lang
Projektmanagement

KLVHS Feuerstein
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Mai 2020

Region: Fränkische Schweiz