Streuobst - Initiative


© Ottmar Fischer

„Was man erhalten möchte, muss man essen”, lautet ein Motto des Slow Food Gründers Carlo Petrini. Das gilt insbesondere für alte Kultursorten und Nutztierrassen, die modernen Effizienzansprüchen nicht genügen und daher nach und nach von unseren Äckern und Tellern verschwinden. Die Streuobstinitiative Hersbruck hat die letzten beiden Jahre 1.800 Obstbäume kartiert und dabei einige verloren geglaubte Schätze wiederentdeckt. Nun folgt dem Bewahren des alten Bestandes eine Wiederaufforstung mit Raritäten und alten Sorten.

Die Initiative “1000 Bäume für die Frankenalb” wurde bereits realisiert und es werden immer mehr Bäume in der Frankenalb. Damit die gute Sache noch zukunftsfähiger wird, braucht es eine ausgeklügelte Vermarktungsstrategie und vorallem interessierte Verbraucher.

Mitmachen ist gefragt! Eine Sammelzertifizierung der Streuobstbestände ist möglich, weil die alten Baumbestände ungespritzt und ungedüngt wachsen dürfen. Neben der Ernte geht es auch um die Pflege der Bestände. Tatkräftiges Engagement zeigen etliche Initiativen und Menschen in der Region und tragen die Vision eines Miteinanders von Landschaftsschutz, Imkerei, Landwirtschaft, lokalen Verarbeitern, tatkräftigen Helfern und Verbrauchern.

Im Mai 2017 wurden die neuen Produkte und die neue Marke präsentiert: www.pomme200.de
17.11.2015: Bioprodukte sollen sich vermehren, aus: www.nordbayern.de

Weitere Informationen finden Sie unter www.streuobstinitiative-hersbruck.de



Kontakt
Franziska Distler
Projektmanagerin

Stadt Nürnberg
Referat für Umwelt und Gesundheit
Zimmer 122
Hauptmarkt 18
90403 Nürnberg
Fax: +49 (0)911 231 3391
+49 (0)911 231 10624
franziska.distler@stadt.nuernberg.de

April 2020

Region: Nürnberg, Nürnberger Land, Roth