Unsere Kommunen engagieren sich!

Die eigene Vorbildfunktion ernst nehmen

Pflege Blühfläche-Marc Lindner
© Daniel Delang

Die Kommunen haben einen wichtigen und großen ersten Schritt gemacht um aktiv zu werden. Sie haben die Öko-Modellregion ins Leben gerufen und finanzieren unsere Arbeit gemeinsam mit dem Landkreis und dem Freistaat Bayern. Gemeinden können dabei auf ganz unterschiedliche Art und Weise ihren Beitrag leisten.

Die Kommunen haben einen wichtigen und großen ersten Schritt gemacht um aktiv zu werden. Sie haben die Öko-Modellregion ins Leben gerufen und finanzieren unsere Arbeit gemeinsam mit dem Landkreis und dem Freistaat Bayern. Gemeinden können dabei auf ganz unterschiedliche Art und Weise ihren Beitrag leisten.

  • Sie können direkt die Landwirte vor Ort unterstützen: Bio-Streuobstsaft in Kita, Schule, Stadt und Gemeinde
Die Öko-Modellregion verfolgt den Grundsatz Bio und Regional ist optimal. Um einen ersten Schritt der öffentlichen Einrichtungen hin zu mehr BioRegio in Ihrer täglichen Versorgung und damit ein Stück näher an den Optimal-Zustand zu kommen, möchten wir sie dabei unterstützen regionalen Bio-Streuobst-Apfelsaft in ihre tägliche Verpflegung zu integrieren. Dabei sind Städte und Gemeinden direkt angesprochen, etwa bei der Beschaffung ihrer Sitzungsgetränke, aber auch als Träger von Schulen und Kindergärten. Bio-Streuobst-Apfelsaft hat dabei viele Vorteile: Zum einen garantiert die Bio-Zertifizierung einen Anbau frei von chemisch-synthetischen Pflanzenschutzmitteln und mineralischen Düngemitteln und schafft somit einen Mehrwert für Tiere und Pflanzen auf den Flächen. Zum anderen sind Streuobstbestände an und für sich positiv für die Artenvielfalt und gleichzeitig stark bedroht. Darüber hinaus kann der Bio-Streuobst-Apfelsaft von der Mosterei Pölz aus der Region bezogen werden, wodurch unsere Region von den positiven Effekte beim Anbau profitieren kann, Transportwege verkürzt werden und zudem ein lokales Unternehmen unterstützt wird.


Oder man macht es wie die Gemeinde Haiming. Dort wurde eine Arbeitsgruppe ins Leben gerufen, die sich zum Ziel gesetzt hat Angebote zu entwickeln um wieder mehr gegenseitiges Verständnis für Landwirte und Verbraucher zu schaffen und grüne Projekte bekannter zu machen.
  • Kommunale Flächen: Bewirtschaftungsabläufe neu denken
Zum Anderen steht seit dem Volksbegehren für Artenvielfalt das Schlagwort Biodiversität im Raum. Kommunen bewirtschaften viele Flächen und haben somit die Möglichkeit als Vorbild für Bürger, Unternehmen und Landwirte zu fungieren. Zudem sind sie nach dem Volksbegehren verpflichtet die Lebensräume für Pflanzen und Tiere zu erhalten und zu verbessern um einen weiteren Rückgang der Artenvielfalt in Bayern zu verhindern. Deshalb ist jetzt aktives, zügiges und zielgerichtetes Handeln erforderlich. Wir möchten die Kommunen dabei gemeinsam mit dem Landschaftspflegeverband Altötting und dem Fachzentrum Biodiversität am Feuerstein unterstützen und begleiten um praxistaugliche Möglichkeiten zu finden und sie in die Bewirtschaftungsabläufe der kommunalen Flächen zu integrieren.


Die Stadt Burghausen geht in diesem Bereich vorweg. Sie unterhält seit vielen Jahren ein eigenes Umweltamt, das viele ökologische Projekte plant und umsetzt. Nähere Informationen dazu finden Sie hier. Gemeinsam mit der Gemeinde Burgkirchen engagiert sich Burghausen zudem für den Grundwasserschutz durch eigene Verträge mit Landwirten im Wasserschutzgebiet, die dadurch bestimmte zusätzliche Auflagen einhalten.

Aber jede einzelne Gemeinde kann mit kleinen Schritten ihren Beitrag leisten. Sprechen Sie uns an und wir werden sehen was möglich ist.



Kontakt
Amira Zaghdoudi
Projektmanagerin
Telefon: +49 8671 502 765
Mobil: +49 173 348 7522

April 2020

Region: Inn-Salzach