Historische Apfel- und Birnensorten in Franken

Deutsches Hirtenmuseum Hersbruck - 18.09.2016 - 10:00 - 18:00 Uhr

 

Im frühen 19. Jahrhundert war Franken die Wiege der deutschen Obstkultur. Lernen Sie im Hirtenmuseum die Vielfalt der Apfel- und Birnensorten des Nürnberger Landes kennen. „Um für eine Frucht die richtige Verwendung zu finden, muss man die Sorte kennen“, erklärt Pomologe Wolfgang Subal.

„Einen Winterapfel darf man nicht vom Baum essen – der schmeckt sauer. Ein guter „Kuchenapfel“ ist dagegen „Jakob Lebel“, französisch „Jacques Lebel“. Wenn eine Sorte gut ist, verbreitet sie sich über ganz Deutschland und nimmt je nach Region andere Namen an. Denn: „Früher kamen die Handwerker weit herum und brachten von unterwegs Reiser mit, viele neue Sorten aus Frankreich zum Beispiel in Kriegszeiten“ erzählt der Fachmann. „Früher konnte ja noch jeder veredeln, da hat man gern getauscht.“ Rund ums heimische Obst finden Sie am Markttag, am 18. September im Museum, Produkte von Bio- Obstbauern über Saft-Manufakturen, Bio-Imkern bis zu Brennern edler Schnäpse und Geister. Haben Sie Äpfel oder Birnen im Garten und wissen nicht, um welche Sorte es sich handelt? Dann nutzen Sie an diesem Tag unsere Sortenbestimmung und bringen Sie je 4-5 gut ausgefärbte Früchte mit Stiel von normaler Größe ins Museum mit. Hier werden diese vom bekannten Pomologen und Dipl. Biologen Wolfgang Subal zwischen 10 und 18 Uhr bestimmt. Erfahren Sie am 25. September um 14 Uhr im Vortrag: „Engagement für ein blühendes Land“, wie und warum sich die Streuobstinitiative Hersbrucker Alb e.V. für den Erhalt von alten Sorten einsetzt.

 

 

18.- 25. September 2016 (Sortenbestimmung nur am 18. September)

 

 

Die Apfel- und Bienentage sowie die Sortenbestimmung sind eine Veranstaltung der Streuobstinitiative Hersbrucker Alb e. V. und des Deutschen Hirtenmuseums Hersbruck.