Was ist Humus? Wie können wir Dauerhumus aufbauen?

92281 Königstein, Oberer Markt 18?, Steinstadl (südl. vom Rathaus) - 17.05.2019 - 9 - 16 Uhr

 

Einführungsseminar mit Walter Witte.

Was ist Humus? Was ist Bodenfruchtbarkeit? Was spielen die Mikroorganismen dabei für eine Rolle? Was muss der Landwirt wissen, um die Lebensbedingungen für die erwünschten Mikroorganismen zu schaffen?  Und wie begegnen wir den Anforderungen der neuen Düngeverordnung?

Witte lädt ein, das ganze System neu zu betrachten: zu verstehen, wie die Sonnenergie als Triebkraft die Fruchtbarkeit aufbaut und in einem dynamischen Gleichgewicht stabilisiert. Wie können Bauern und Gärtner diese natürliche Dynamik am besten unterstützen und als Grundlage für ihr Arbeit nutzen?

Walter Witte erläutert im Kurs unter anderem, wie man mit Kompostwirtschaft und Bodenbearbeitung den Anforderungen der neuen DüngeVO entsprechen kann.

Die Teilnahme an einem Einführungskurs ist notwendige Voraussetzung für den Praxiskurs, der am folgenden Tag auf dem Biohof Rümpelein stattfinden wird.

Weitere Inhalte aus dem Einführungskurs:

  • Unkraut Probleme oder Problemunkräuter — Wie geht natürliche Selektion?
  • Auch Bodenerosionen haben ihre Ursachen — Wie schafft man Zusammenhalt?
  • Die Luftstickstofffixierung nur ein Traum — was der Landwirt wissen sollte.
  • Das Kreuz mit dem Nitrat — Wie löst die Natur das Problem?
  • Die Mikrobielle Carbonisierung – Kompostierung in allen Einzelheiten – Hygienisierung – Reinhaltung der Luft – Schwermetallbindung — Kohlenstoffsenke — Dauerhumus – Nährstoffbindung.
  • Der Anspruch an die Technik und technische Lösungen für eine nachhaltige Bodenbewirtschaftung.

Weitere Informationen zur Arbeit von Walter unter www.mc-bicon.de

Kursgebühr Einführungskurs 17.05. bzw. Praxiskurs 18.05: jeweils 125 € (Kostenbeitrag für Verpflegung extra)

Anmeldung per Mail erforderlich bis Freitag den 10.05. unter oekomodellregion@lpv-amberg-sulzbach.de .

ÜBRIGENS: Die neue Düngeverordnung stellt alle Bauern vor neue Herausforderungen. Betroffen sind davon auch alle Biobetriebe, obwohl diese ja immer schon nur organisch düngen, in der Regel ihr Futter selbst produzieren, und maximal 2 GV (2 Großvieheinheiten) pro Hektar halten und damit insgesamt nur so viel Nährstoff auf Ihre Flächen bringen, wie für die Ernährung von Pflanze und Tier gebraucht werden, wodurch Grundwasserbelastung vermieden wird.