Vorbild Rothhof: Hecken als ökologische Bereicherung

26.06.2019

Projekt:

Die Bedeutung der Hecken als Windbremse, gegen Erosion, zum Erhalt der Artenvielfalt und als Rückzugsort für Tiere wird seit einigen Jahren neu entdeckt. Auf dem Gelände des Rothhofs der Familie Potthoff in Sulzfeld, konnten sich interessierte Exkursionsteilnehmer anschauen, wie sich ein umfangreiches Heckenkonzept auswirkt und wie es mehr als 30 Jahre nach der Pflanzung aussieht.

„Naturschutzmaßnahmen auf dem Betrieb – praktisch“ hieß die Veranstaltung, bei der Patrizia Potthoff den Reiterhof und Andreas Potthoff die Landwirtschaft vorstellte. 1992 hat das Ehepaar den Betrieb übernommen und vor zehn Jahren auf „Bio“ umgestellt, damals mit ganz jungen Hecken, die inzwischen herangewachsen sind und eine ökologische und ästhetische Bereicherung darstellen. Paul Heesen war der Pionier, der sich 1985 dazu entschloss ein umfangreiches Heckenkonzept aufstellen und umsetzen zu lassen. Hans Schöneberg aus Irmelshausen, unterstützt von Thomas Lecke, erarbeitete damals das Konzept, das er auf dem Rothhof vorstellte.

Andreas Potthoff kutschierte dankenswerterweise die Teilnehmer mit Traktor und Hänger durch die Flur, so konnten alle einen guten Überblick über das Heckenkonzept erhalten. Am Abend gab es bei Bioessen im Gasthaus Bärental dann noch weitere Inputs zum Thema Naturschutzmaßnahmen im Ackerbau von von Katharina Schertler, Naturschutzberaterin von Bioland, und Tipps zur Förderung der Heckenpfelge von Susanne Wüst, vom LPV Rhön Grabfeld.

Den vollständigen Artikel lesen Sie hier: Vorbild Rothof_ Hecken als Bereicherung und Erosionsbremse _ Nachrichten für Franken, Bayern und die Welt – mainpost.de