Öko-Modell-Regionen
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Beim Forum der Öko-Modellregionen 2016, das am 4. Juli im Veranstaltungssaal des Landwirtschaftsministeriums stattfand, konnte es die Teilnehmer unmittelbar erleben: In jeder Region gibt es aktive, unternehmerische Menschen, die etwas bewegen wollen, die ihre Region und den ökologischen Landbau voran bringen möchten. Die Öko-Modellregionen bieten diesen Menschen Unterstützung und Begleitung, um die nächsten Schritte zu gehen.
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Bayern
Vom 17. bis 25. September findet parallel zur ersten Woche des Oktoberfestes auf der Münchner Theresienwiese das Bayerische Zentral-Landwirtschaftsfest, kurz ZLF, statt. Die Öko-Modellregionen präsentieren sich in der Öko-Halle am Stand des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten. Jeden Tag haben Besucher die Möglichkeit zwei der zwölf Öko-Modellregionen kennenzulernen.
Es gibt Menschen, die bereits als Kind wissen, was sie werden wollen. Michi Steinmaßl war so ein Kind. Begeistert begleitet er schon als Bub den Vater, der als Landschaftspfleger arbeitet. Für ihn steht fest, er will Gärtner werden. Gleich nach der mittleren Reife beginnt er mit der Gärtnerlehre. Darauf folgt die Meisterschule in Fürth. Der Milchviehbetrieb der Eltern ist klein und wird schon lange nur mehr nebenher betrieben. Doch Michi will den elterlichen Betrieb übernehmen und im Vollerwerb betreiben.
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Neue Wege

Die Bio-Produktion in Bayern soll bis zum Jahr 2020 verdoppelt werden. Dieses Ziel hat sich die Staatsregierung mit der Initiierung des bayerischen Landesprogramms BioRegio Bayern 2020 gesetzt. Die heimische Nachfrage nach ökologischen Lebensmitteln soll damit künftig stärker aus regionaler Produktion gedeckt werden.

 

Das kommt Verbrauchern und Landwirten gleichermaßen zugute. Denn die Menschen wollen Transparenz bei der Erzeugung und Verarbeitung von Lebensmitteln und bevorzugen zunehmend ökologische Produkte aus der Region.

Felder / mehr
Landwirtschaftliche Erzeugung einschließlich Gartenbau, Imkerei und Teichwirtschaft
Verarbeitung
Vermarktung, Gastronomie, Hotellerie, Gemeinschaftsverpflegung
Information und Bewusstseinsbildung

Öko-Modellregionen

1. Isental

1. Isental

Landschaft Isen
Die Gemeinden Buchbach und Schwindegg  im Landkreis Mühldorf handeln in vielen Dingen gemeinsam. Diese schöne Gegend soll  durch regionalen Konsum und kleine überschaubare Wirtschaftskreisläufe lebendig gehalten werden.  Nun will man auch den Ökolandbau als Wachstumsmarkt stärken. Die „Zwei aus dem Isental“ haben das Potential erkannt und so haben sich Buchbach und Schwindegg als Öko-Modellregion beworben.

TAGWERK vor Ort setzt

2. Neumarkt i.d. OPf.

2. Neumarkt i.d. OPf.

Foto: Landschaftspflegeverband Neumarkt i.d. OPf.
Der Landkreis Neumarkt ist eine Region, die sich wirtschaftlich gut entwickelt. Auf 1344 km² leben und arbeiten 127.000 Menschen. Zahlreiche Unternehmen sind hier angesiedelt. Den Themen einer zukunftsfähigen Entwicklung steht man hier sehr aufgeschlossen gegenüber. So entstand die Regina GmbH. Sie wurde von den Kommunen und dem Landkreis gegründet, um nachhaltige Entwicklung zu fördern und als Anlaufstelle und Verbindung für

3. Steinwald-Allianz Oberpfalz

3. Steinwald-Allianz Oberpfalz

Foto: Daniel Delang
Das Gebiet Steinwald liegt im Landkreis Tirschenreuth am nördlichen Rand des Regierungsbezirks Oberpfalz. Hier haben sich 16 Gemeinden der Steinwald-Allianz zur Öko-Modellregion zusammengeschlossen, um gemeinsam Naturschutz und Ökolandbau zu befördern und damit wichtige Schritte in Richtung eines sanften Ökotourismus zu gehen. Für diese und weitere Ziele hin zu einer zukunftsfähigen Regionalentwicklung wurde damals die Steinwald-Allianz mit insgesamt 16 Gemeinden gegründet,

4. Nürnberg, Nürnberger Land, Roth

4. Nürnberg, Nürnberger Land, Roth

Nürnberg, Nürnberger Land und Roth
Audiobeitrag zu Öko-Modellregion

Die Stadt Nürnberg fördert seit 2003 Bio-Lebensmittel und Unternehmen aus der Bio-Branche. Sie setzt sich aktiv für gesunde Ernährung, ökologischen Landbau und regionale Wirtschaftskreisläufe ein.  Als BioMetropole gehört sie einem schnell wachsenden Städtenetzwerk an, welches sich die Förderung von Ökoprodukten zum Ziel gesetzt hat.

Zahlreiche Erfolge kann die BioMetropole bereits verbuchen: Es wurden viele Betriebe

5. Waginger See - Rupertiwinkel

5. Waginger See - Rupertiwinkel

Foto: Max Kratzer
Sie haben sich zur staatlich anerkannten Öko-Modellregion zusammengeschlossen: Fridolfing, Kirchanschöring, Petting, Taching, Teisendorf, Tittmoning, Waging und Wonneberg! Die nunmehr acht Gemeinden  im Südosten Bayerns haben so einiges zu bieten: es gibt Biopioniere, kreative Unternehmer und  bürgerliche Initiativen in Sachen Artenschutz und Ernährung.

Jetzt wollen sich die Gemeinden weiter entwickeln. Durch gezielte Vernetzung aller Beteiligten, neue Arbeitsgruppen und  aktive Beratung

6. Amberg-Sulzbach und Stadt Amberg

6. Amberg-Sulzbach und Stadt Amberg

Foto: Max Kratzer
Diese oberpfälzische Öko-Modellregion setzt sich aus den 27 Kommunen des Landkreises Amberg-Sulzbach und der Stadt Amberg zusammen. Die ländliche Region wird geprägt durch Grünlandwirtschaft auf Mager- und Extensiv-Standorten, die Zahl der landwirtschaftlichen Betriebe hat sich seit 2001 um 29 % verringert. Dennoch kann die Region bereits einige innovative Vermarktungsansätze (z.B. das „Juradistl“-Projekt) und ein hohes touristisches Potential vorweisen. Vorrangiges Ziel

7. Ilzer Land

7. Ilzer Land

Foto: Max Kratzer
Die Integrierte Ländliche Entwicklung Ilzer Land e.V. setzt sich aus 12 Kommunen in den Landkreisen Freyung-Grafenau und Passau zusammen. Es ist eine Land- und forstwirtschaftlich geprägte, strukturschwache Region im Osten Niederbayerns. Eine Zusammenarbeit der Kommunen gibt es bereits seit 1997. Der Anteil biologisch wirtschaftender Betriebe in der Region ist sehr klein. Allerdings liegt in dieser Region das Lehr-, Versuchs- und

8. Miesbacher Oberland

8. Miesbacher Oberland

Foto: Max Kratzer
Das Miesbacher Oberland ist eine Region, die bereits über einen sehr hohen Anteil an Biobetrieben und ökologischer Anbaufläche verfügt. Die Region im Grünland geprägten bayerischen Voralpen- und Alpenland ist mit 24% Biobauern Vorreiter in Bayern. Ein wichtiger Grund für die hohe Zahl der Biobetriebe ist das Engagement der Stadtwerke München, die im Gebiet des Taubenbergs das Trinkwasser für die Landeshauptstadt

9. Oberallgäu Kempten

9. Oberallgäu Kempten

Foto: Max Kratzer
Die Öko-Modellregion Landkreis Oberallgäu Kempten ist sowohl ländlich als auch städtisch geprägt. Der Landkreis ist naturräumlich vielfältig durch das hügelige Alpenvorland im Norden und das Gebiet der Allgäuer Alpen im Süden. Die Landwirtschaft hat neben Tourismus, Handwerk und Industrie einen hohen Stellenwert. Dauergrünland und damit Milcherzeugung spielt die dominierende Rolle. Mit 14% ist der Anteil an Biobetrieben sehr hoch, aber dennoch

10. Oberes Werntal

10. Oberes Werntal

Foto: Max Kratzer
Die Interkommunale Allianz Oberes Werntal in Unterfranken ist Region, die bereits über einen langjährigen (und erfolgreichen) Erfahrungsschatz in der regionalen Zusammenarbeit zurückblicken kann. Die 10 Gemeinden der ILE Oberes Werntal liegen in den Landkreisen Schweinfurt und Bad Kissingen – eine ländliche Region mit Schwerpunkt Ackerbau und 8,3 %, also  einem überdurchschnittlichen Anteil an Bio-Betrieben und sogar 15,8 % Prozent der gesamten landwirtschaftlichen Nutzfläche.

11. Rhön-Grabfeld

11. Rhön-Grabfeld

Foto: Max Kratzer
Die Öko-Modellregion Landkreis Rhön-Grabfeld umfasst alle 37 Gemeinden (davon sechs Städte) des nördlichsten bayerischen Landkreises Rhön-Grabfeld  in Unterfranken, eine ländliche Region mit unterschiedlichen naturräumlichen Gegebenheiten –  Schwerpunkt Ackerbau im Süden und Grünlandnutzung im nördlichen Teil. Nennenswert sind die hohe Anzahl von Schutzgebieten in der Region und das weit bekannte länderübergreifende UNESCO-Biosphärenreservat Rhön.

In der Region ansässig sind bereits zahlreiche

12. Waldsassengau (bei Würzburg)

12. Waldsassengau (bei Würzburg)

Foto: Max Kratzer
Die Region Waldsassengau ist eine ländlich geprägte Region vor den Toren der Stadt Würzburg. 13 Kommunen des Landkreises Würzburg haben sich im Rahmen der Integrierten Ländlichen Entwicklung (ILE) im November letzten Jahres zur „Allianz Waldsassengau im Würzburger Westen“ zusammengeschlossen und erfolgreich als Öko-Modellregion beworben. Die landwirtschaftliche Nutzung in der Region ist stark auf den Ackerbau ausgerichtet und weist mit 12%