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Zu Besuch beim Günztal Weiderind

Hofführung

Projekte: BioRegionale Vermarktungsstrategien, Ökolandbau erleben, Bio-Fleisch
auf dem Bild sieht man ein wenige Stunden altes Kälbchen
Kälbchen Günztaler Weiderind
© Miriam Marihart
Die Besucher waren eingeladen im Rahmen einer Hofführung die Menschen und Tiere des Bio-Betriebes näher kennen zu lernen und Antworten auf ihre Fragen zu erhalten. Besonderer Blickfang, insbesondere für die zahlreichen Kinder, war das nur wenige Stunden alte Kälbchen im neu gebauten Stall. Bio-Weiderind-Landwirt Manfred Dorn stellte seine natur- und tierfreundliche Landwirtschaft vor: Was bedeutet Mutterkuhhaltung und Weidewirtschaft? Welche Vorzüge hat die alte Nutztierrasse „Original Braunvieh“ und was bedeutet verantwortungsvolle Fleischerzeugung?
Peter Guggenberger-Waibel von der Stiftung Kulturlandschaft Günztal berichtete über Vorteile und ökologische Sichtweise von Artenschutz und Klimaschutz. Anschaulich erzählte er die Zusammenhänge von Insektenschutz und Beweidung und wie man die Artenvielfalt fördern kann. Miriam Marihart, Projektmanagerin der Öko-Modellregion, griff das Thema Wertschätzung, bewusster Konsum und Genuss und saisonale Verfügbarkeit von Lebensmitteln auf. Manfred Dorn vermarktet sein Fleisch als gemischte Fleischpakete. Doch was heißt das genau? Was ist in einem gemischten Paket? "Das gemischte Fleischpaket enthält eine gute Mischung an verschiedenen Fleischteilen, in haushaltsüblichen, vakuumierten und beschrifteten Portionen. Der Inhalt kann je nach Hof und Schlachtung etwas variieren. In der Regel hat ein Fleischpaket 10 kg", erklärten Manfred Dorn und Peter Guggenberger-Waibel. Das Günztaler Weiderindfleisch ist eine ganz besondere regionale Spezialität und, je nach Schlachtterminen, folglich nur zeitweise verfügbar.
Weitere Informationen zum Günztaler Weiderind sind hier zu finden.
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