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Acht Kleinprojekte können umgesetzt werden

Die Projekte vom Verfügungsrahmen Ökoprojekte 2024 stehen fest

Menschen vor Präsentation zum Entscheidergremium
Entscheidergremium des Verfügungsrahmen Ökoprojekte: Hr. Hertwig, Christof Götz , Kathrin Kastner, Gerald Bauer, Jens Büttner
© ÖMR Fichtelgebirge

Vielfältig und kreativ sind die mit der Bewerbung verbundenen Projektideen zu unserem Förderaufruf dieses Jahr wieder gewesen. In der diesjährigen ersten Förderrunde erhielten alle acht Bewerbungen mit einem Gesamtvolumen von knapp 43.000€ einen positiven Bescheid. Im Rahmen der Kleinprojekte wird die Anschaffung eines Spinnrades für die Verarbeitung von Schafwolle von Hermann Friedrich sowie eines Viehanhängers zum Transport von Rotvieh von Rudi Küspert gefördert. Der Bio-Streuobst-Bestand von Stefan Hertwig wird außerdem bald mit einem geförderten Balkenmäher gepflegt und die Präparate auf den demeter-Äckern von Gerald Bauer zukünftig mit einer Präparategebläsespritze aufgetragen. Die Errichtung einer Weide für Milchkühe mit Infotafeln zum Öko-Landbau (Familie Hendel) sowie die Anschaffung einer BigBag Waage (sonatur GmbH) werden ebenfalls durch ein Kleinprojekt umgesetzt. Auch in Bio-Logistik und Außer-Haus-Verpflegung tut sich dank Verfügungsrahmens Ökoprojekte Einiges: das gerade entstehende Bistro am Markt in Wunsiedel schafft für Bio-Lebensmittel eine Kühleinheit an und Carl Sauerbrey möchte mit seinem Kleinprojekt eine Bio-Abokiste etablieren.

Die Entscheidung für die Zusagen wurde vom Entscheidergremium, bestehend aus regionalen Akteuren der Landwirtschaft, Lebensmittelindustrie sowie Kommunalpolitik, getroffen.

Es wird im Mai noch einen 2.Föderaufruf für die verbliebenden Mittel geben.

Gefördert werden Kleinprojekte, die den Zielen der Öko-Modellregion Fichtelgebirge dienen und wesentlich zur Stärkung der regionalen Bio-Land- und Ernährungswirtschaft und regionaler Bio-Wertschöpfungsketten dienen. Desweiterem soll die Förderung eine Verbesserung der regionalen Versorgung mit Bio-Lebensmitteln herführen, die zu einer Stärkung des Absatzes von regionalen Bio-Produkten führt. Wichtige Entscheidungskriterien, wie verbundene Vernetzung weiterer Akteure an der bio- regionalen Wertschöpfungskette, der innovative regionale aber auch überregionale Ansatz, die Förderung des ökologischen Bewusstseins über das Projekt spielten neben dem Beitrag auf die Entwicklungsziele der Öko-Modellregion bei der Beurteilung zur Vergabe des Förderbescheides eine große Rolle. So konnten in den letzten Jahren Projekte wie die Einrichtung u.a. eines Öko-Lehrpfad, die Errichtung einer Weide für Milchkühe, Maschinen für die Ökologische Landwirtschaft oder auch Holz - Lagerkisten für Sonderkulturen für die Region gefördert werden. Aus diesen konkreten Kleinprojekten entstehen zumeist neue regionale Kooperationen, die mit ihren Synergien einen Mehrwert für die wirtschaftliche Förderung entlang der bio-regionalen Wertschöpfungskette generieren.


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