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Die Klima Kuh

Von der Umweltsünderin zur Weltenretterin - Autorenlesung von Florian Schwinn

Projekte: Oberland Bioweiderind, Netzwerk und Information, Miesbacher Weidefleisch, Bio-Wertschöpfungsketten, Öffentlichkeitsarbeit und Veranstaltungen, Regionale Rindfleischvermarktung und Schlachtung
Einladung
Klimakuh
© Wos Guads vor Ort e.V.
Ziel des Abends ist es miteinander ins Gespräch zu kommen um über die Landwirtschaft zu sprechen, aber auch aufzuzeigen, dass Fleisch essen per se nicht schlecht ist. Die Kuh ist ein Klimakiller, weil sie das hochwirksame Treibhausgas Methan ausstößt. Bei der Produktion eines Kilos Rindfleisch werden 15.000 Liter Wasser verbraucht. Wirklich? Ist das so? Es gibt noch weitere solche „Narrative“, also Erzählungen, über die Landwirtschaft, die schlicht falsch sind oder die gerne mal falsch verstanden werden. Das bisweilen auch absichtlich: Gezieltes Missverstehen ist eine Form der politischen Auseinandersetzung, sagt der Journalist Florian Schwinn. Entsprechend schwer sind solche Erzählungen als Märchen zu entlarven und aus der Welt zu schaffen. Aber einen Versuch ist es wert. Den unternimmt Florian Schwinn mit seinem neuen Buch Die Klima Kuh. Er zeigt außerdem, wie wir mit Rindern die Klimakrise aufhalten können, wenn wir sie wieder auf die Weide und vielleicht auch in manche Wälder lassen würden, statt sie wie ein Schwein im Stall auf Hochleistung getrimmt mit Kraftfutter zu ernähren. Ein Landwirt bringt es auf den Punkt: Warum lassen wir die Kühe nicht einfach das machen, was sie am besten können: Gras fressen. Auf der Weide können sie dadurch nicht nur die Biodiversität wiederherstellen, die Kulturlandschaft retten und auch den Naturschutz stärken, sondern produzieren für uns auch noch Lebensmittel aus Pflanzen, die für die menschliche Ernährung gänzlich ungeeignet sind. So wie die Kuh der Nukleus unserer ganzen Kultur ist, weil wir unsere Zivilisation seit Jahrtausenden auf dem Rücken der Rinder aufgebaut haben, so kann die „Kuhwende“ der Anfang einer umfassenden Agrarwende werden.
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